Die Bürgerbewegung pro Köln
begrüßt die scharfen Worte, mit denen der Schriftsteller Ralph Giordano die
Einladung der türkisch-islamischen Union DITIB zum „Dialog“ über den in
Ehrenfeld geplanten Bau einer Groß-Moschee ausgeschlagen hat. „Giordano
liegt mit uns auf einer Linie, wenn er die ‚Furcht großer Bevölkerungsteile vor
einer schleichenden Islamisierung’ thematisiert; das traut sich im etablierten
Politikbetrieb niemand“, erklärt dazu der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro
Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, der zudem klarstellt:
„Giordano spricht den Kern des
Problems an, wenn er offen sagt, daß ‚Aufrichtigkeit das Letzte’ ist, was er von
der DITIB erwarte, denn: ‚Ich halte sie für den verlängerten Arm der
Religionsbehörde Dyanet in Ankara, eine staatlich türkische Organisation und ein
Instrument türkischer Außenpolitik, ohne jede Transparenz der internen
Beziehungen, ein Verband, der sich als Initiator für den Mega-Bau in
Köln-Ehrenfeld einen verräterischen Schritt zu weit vor gewagt und damit
unfreiwillig die wahre Absicht offenbart hat – mehr Macht, mehr Einfluß.’ Diese
Äußerung aus berufenem Munde erleichtert es uns, in den kommunalpolitischen
Gremien gegen die DITIB-Groß-Moschee Stellung zu beziehen.
Recht hat Giordano auch, wenn er
feststellt, bei einem Gespräch mit DITIB-Vertretern könne ‚nichts anderes
herauskommen, als der Austausch gegenseitig bekannter, aber unvereinbarer
Meinungen’. Giordano zieht daraus die einzig richtige Schlußfolgerung: ‚Deshalb,
und wegen der gleich eingangs genannten Gründe, werde ich, noch einmal, Ihrer
Einladung nicht folgen.’
Auch hier gehen Giordano und pro Köln
konform: Wir haben ebenfalls mit der DITIB keinen Schein-Dialog geführt, während
alle anderen Ratsfraktionen ihre Vertreter als Staffage für die
Propagandaveranstaltungen dieses ‚Instrumentes türkischer Außenpolitik’ zur
Verfügung gestellt haben.“