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17. August 2007:

Schleichende Islamisierung

Die Bürgerbewegung pro Köln begrüßt die scharfen Worte, mit denen der Schriftsteller Ralph Giordano die Einladung der türkisch-islamischen Union DITIB zum „Dialog“ über den in Ehrenfeld geplanten Bau einer Groß-Moschee ausgeschlagen hat. „Giordano liegt mit uns auf einer Linie, wenn er die ‚Furcht großer Bevölkerungsteile vor einer schleichenden Islamisierung’ thematisiert; das traut sich im etablierten Politikbetrieb niemand“, erklärt dazu der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, der zudem klarstellt:

„Giordano spricht den Kern des Problems an, wenn er offen sagt, daß ‚Aufrichtigkeit das Letzte’ ist, was er von der DITIB erwarte, denn: ‚Ich halte sie für den verlängerten Arm der Religionsbehörde Dyanet in Ankara, eine staatlich türkische Organisation und ein Instrument türkischer Außenpolitik, ohne jede Transparenz der internen Beziehungen, ein Verband, der sich als Initiator für den Mega-Bau in Köln-Ehrenfeld einen verräterischen Schritt zu weit vor gewagt und damit unfreiwillig die wahre Absicht offenbart hat – mehr Macht, mehr Einfluß.’ Diese Äußerung aus berufenem Munde erleichtert es uns, in den kommunalpolitischen Gremien gegen die DITIB-Groß-Moschee Stellung zu beziehen.

Recht hat Giordano auch, wenn er feststellt, bei einem Gespräch mit DITIB-Vertretern könne ‚nichts anderes herauskommen, als der Austausch gegenseitig bekannter, aber unvereinbarer Meinungen’. Giordano zieht daraus die einzig richtige Schlußfolgerung: ‚Deshalb, und wegen der gleich eingangs genannten Gründe, werde ich, noch einmal, Ihrer Einladung nicht folgen.’

Auch hier gehen Giordano und pro Köln konform: Wir haben ebenfalls mit der DITIB keinen Schein-Dialog geführt, während alle anderen Ratsfraktionen ihre Vertreter als Staffage für die Propagandaveranstaltungen dieses ‚Instrumentes türkischer Außenpolitik’ zur Verfügung gestellt haben.“

  

 
 
 

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