Startseite   |   Suchen   |   Kontakt   |   Archiv   |   Impressum             

 
 

Programm
Kommunalwahl
Moscheebau
Korruption
Kriminalität
Ausgrenzung
Mitgliedschaft

 
 

14. August 2007:

Licht und Schatten

Während der WDR und Spiegel online gestern durchaus seriöse und halbwegs objektive Berichte zur Großmoscheedebatte, zur gespaltenen CDU und zur Rolle der Bürgerbewegung pro Köln ablieferten, mußte Helmut Heinen, der Herausgeber der „Kölnischen Rundschau“, etwa zur gleichen Zeit eine strafbewährte Unterlassungserklärung wegen einer falschen Tatsachenbehauptung bezüglich pro Köln abgeben. Heinen hatte behauptet, „daß im Zuge der von pro Köln am 16.06.07 veranstalteten Demonstration immerhin 84 deren Teilnehmer festgenommen worden sind“. Das genaue Gegenteil davon ist aber richtig: Kein einziger Teilnehmer der pro-Köln-Bürgerdemo ist verhaftet worden! Vielmehr verlief der Umzug durch Ehrenfeld – auch laut Polizeibericht - völlig friedlich und störungsfrei. Der Herausgeber der „Kölnischen Rundschau“, die im übrigen inzwischen zur DuMont-Gruppe gehört, hat sich deshalb bei einer Vertragsstrafe in Höhe von 5.100 Euro verpflichtet, diese Behauptung nicht mehr zu wiederholen oder verbreiten zu lassen.

Wie man sich solche Unannehmlichkeiten erspart, könnte sich Heinen durchaus bei der Konkurrenz abgucken. Besonders die überregionalen Medien legen regelmäßig eine deutlich objektivere Berichterstattung an den Tag. Trotz einiger pflichtschuldig eingestreuter „Rechtsextremismus“-Vorwürfe berichteten gestern zum Beispiel der WDR und Spiegel online erneut über den Kölner Großmoschee-Streit und pro Köln. Im WDR-Fernsehen lief sogar eine 45-minütige Reportage mit dem Titel „zu groß, zu laut, zu fremd“, in der auch pro-Köln-Funktionäre und –Sympathisanten zur Wort kamen. In Spiegel online wurde bei einem Hintergrundbericht zur Zerstrittenheit der Kölner CDU in der Großmoschee-Debatte immerhin die Rolle der Bürgerbewegung pro Köln als Speerspitze des politischen Widerstandes korrekt beschrieben.

„Bei einer derartigen Berichterstattung in den Kölner Tageszeitungen würde pro Köln bei der nächsten Kommunalwahl 2009 ganz von alleine die 10-Prozent-Marke überspringen“, meint dazu der stellvertretende pro-Köln-Vorsitzende Markus Wiener. „Genau deshalb versucht man bei den Artikeln zum Großmoschee-Streit in den DuMont-Tageszeitungen krampfhaft, nur ja nicht pro Köln zu erwähnen. Dieses Ansinnen nimmt bisweilen schon groteske Züge an und stellt wohl einen Tiefpunkt journalistischer Ethik dar“, so Wiener weiter. „Doch bei der überregionalen Bedeutung dieses Themas funktioniert die Kölner Medienblockade nicht mehr uneingeschränkt. Berichte wie die des WDR oder Spiegel online umgehen das lokale Medienmonopol und sorgen für ein wenig mehr Ehrlichkeit und Sachlichkeit im öffentlichen Diskurs.“

   

 
 
 

Geschichte
Stadtbezirke
Fraktionen
Zeitung "pro Köln"
Anträge Stadtrat
Anträge Ausschüsse
Anträge Bezirke
 

 ZURÜCK ZUM SEITENANFANG

© COPYRIGHT 2005 BÜRGERBEWEGUNG PRO KÖLN E.V.