Interview mit dem pro-Köln-
und pro-NRW-Vorsitzenden, dem 44jährigen Rechtsanwalt Markus Beisicht, zur
aktuellen publizistischen Kampagne der Neven-DuMont-Presse gegen die nonkonforme
Bürgerbewegung.
Frage: Wie erklären Sie sich die penetrante
aktuelle Pressekampagne seitens des „Kölner Stadt-Anzeigers“ gegen pro Köln bzw.
pro NRW?
Die völlig undifferenzierte
mediale Treibjagd gegen pro Köln zeigt, dass bei unserem publizistischen Gegnern
offenbar die Nerven blank liegen. Pro Köln hat sich in den letzten Jahren zu
einem stabilen Faktor in der Kölner Kommunalpolitik entwickelt. Im Stadtrat wird
eine konsequente und sachorientierte Oppositionspolitik betrieben. Unsere
Kernthemen, also die schleichende Islamisierung, Überfremdung, Filz und
Korruption sowie die Innere Sicherheit, werden in der Kölner Bürgerschaft auch
dank unserer nachhaltigen Öffentlichkeitsarbeit kontrovers diskutiert. Pro Köln
wird als einzig nennenswerte Oppositionsbewegung gegen die verbrauchte
politische Klasse in dieser Stadt sehr wohl wahrgenommen. Mit der Gründung von
pro NRW ist uns darüber hinaus der Quantensprung auf die nordrhein-westfälische
Landesebene gelungen. Überall in Nordrhein-Westfalen entstehen derzeit unter dem
Dach von pro NRW erfolgreiche kommunale Bürgerbewegungen. Offensichtlich
aufgeschreckt durch diese positive Entwicklung soll pro NRW bereits jetzt
pauschal diffamiert bzw. als angeblich extremistisch stigmatisiert werden.
Frage: Immer wieder versuchen Journalisten wie der
unselige Detlef Schmalenberg Verbindungen von pro Köln bzw. pro NRW zu
Extremisten oder vermeintlichen NS-Nostalgikern zu konstruieren. Ist an diesen
Vorwürfen etwas dran?
Unsere publizistischen Gegner
haben ein großes Problem. Jeder der schon einmal auf einer öffentlichen
Versammlung von uns war bzw. sich intensiv mit unserer Programmatik befasst oder
regelmäßiger Gast unserer Internetseite ist, wird zweifelsfrei zugestehen
müssen, dass das von Schmalenberg und Konsorten gezeigte grobschlächtige
Zerrbild von pro Köln bzw. pro NRW mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun
hat. Wir vertreten vielmehr die Bürgerinteressen der einheimischen Bevölkerung,
und in der Domstadt beginnen immer mehr Mitbürger sich in dieser neuen
politischen Plattform zu engagieren. Pro Köln ist eine zutiefst demokratische,
betont bürgerliche und absolut seriöse Oppositionsgruppierung. Wir bekennen uns
eindeutig zu den Grundwerten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung
und erteilen jeder Art von Radikalismus eine Absage. Extremisten von rechts-
und linksaußen werden von uns entschieden bekämpft.
Wir akzeptieren jedoch auch
keine Denkverbote oder gar kritiklos Vorgaben einer obrigkeitlich verordneten „political
correctness“. Als mündige Bürger bilden wir uns in unserer pluralistischen
Demokratie unsere eigene Meinung. Schließlich dürfte es sicher nicht verwerflich
sein, als politische Formation zu allererst den Interessen der steuerzahlenden
einheimischen Bevölkerung verbunden zu sein.
Frage: Der Kölner Journalist Schmalenberg beruft sich in
seinen diversen Artikeln auch auf Informationen aus dem nordrhein-westfälischen
Innenministerium. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz will bei pro Köln
angeblich den Verdacht von „rechtsextremistischen Bestrebungen“ erkennen. Wie
stehen Sie zu diesen Vorwürfen?
Es wird der „Verdacht einer
rechtsextremistischen Bestrebung“ zitiert, was immer das auch genau sein soll.
Denn konkrete Vorwürfe aus den letzten Jahren haben die sogenannten
„Verfassungsschützer“ gar nicht vorzuweisen! Ähnlich ergeht es seit seit
geraumer Zeit Oskar Lafontaine, immerhin langjähriger Oberbürgermeister von
Saarbrücken, Ministerpräsident des Saarlandes, Bundesfinanzminister und
zeitweilig sogar Bundesvorsitzender der SPD. Auch er wurde zum
„Beobachtungsobjekt“ des sogenannten „Verfassungsschutzes“ – auf linksextremer
Seite versteht sich. Grund dafür: Lafontaine sitzt jetzt für die SPD Konkurrenz
„Die Linke“ im Bundestag. Da tut politische Konkurrenzabwehr Not!
Gerade dieses Beispiel zeigt,
wie durchsichtig der bundesdeutsche Inlandsgeheimdienst, genannt
„Verfassungsschutz“, im Auftrag der etablierten Parteien deren Macht verteidigt.
Unliebsame parteipolitische Konkurrenten werden als „Verfassungsfeinde“
stigmatisiert, um sie so für die anständigen Bürger unwählbar zu machen. Diese
Machenschaften gilt es offen zu legen. Denn so wie Oskar Lafontaine
selbstverständlich ein Demokrat ist, so stehen auch pro Köln und pro NRW
felsenfest auf dem Fundament der demokratischen Grundwerte.
Wir sind weder rassistisch, noch
sprechen wir irgend jemandem die Menschenwürde ab. Im Gegenteil: Immer geht es
pro Köln bzw. pro NRW um Sachthemen und gerade nicht um pauschale Diffamierung
von Ausländern. Als z. B. in Köln-Merkenich einige Sinti- und Roma-Familien
eines Übergangsheimes (neudeutsch: „mobile ethnische Minderheit“) die Anwohner
regelrecht terrorisierten, da unterschrieben auch Italiener, Griechen oder
Türken die pro-Köln-Petition zur Schließung des Heimes. Das interessiert den
„NRW-Verfassungsschutz“ natürlich nicht. Kein Wunder, ist er doch keinesfalls
unabhängig, sondern gegenüber dem Innenminister Ingo Wolf (FDP)
weisungsgebunden. Dieser Umstand sorgt schon für manch seltsame Entwicklung: So
wird z. B. die Linkspartei überall vom Verfassungsschutz „beobachtet“ – nur in
den Bundesländern nicht, wo sie selbst an der Landesregierung beteiligt ist! So
ein Zufall aber auch! Wir setzen uns mit diversen Klagen gegen die Erwähnung im
Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen zur Wehr. So wird es
noch im Dezember dieses Jahres zu einer erneuten mündlichen Verhandlung vor dem
Düsseldorfer Verwaltungsgericht kommen. Ich glaube nach wie vor an den
Rechtsstaat und bin davon überzeugt, dass wir mit unseren Klagen spätestens vor
dem Bundesverfassungsgericht Recht bekommen.
Frage: Wie reagieren Sie persönlich auf die teilweise
ehrabschneidenden Vorwürfe gegen Ihre Person?
Mit ziemlicher Gelassenheit.
Schmalenberg demaskiert sich mit jedem Artikel selber. Mit einer einigermaßen
seriösen Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner hat seine Art von
Berichterstattung kaum noch etwas zu tun. Er diffamiert uns, weil wir in der
Mitte Gesellschaft angekommen sind. Letztendlich mag er schreiben was er will,
die Erfolgsgeschichte von pro Köln bzw. pro NRW wird er damit jedenfalls nicht
aufhalten.