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26. August 2007
Pro NRW sorgt in
Leverkusen für Wirbel
SPD-Chef beschimpft politische Mitbewerber: Bei den Altparteien liegen die
Nerven blank!
Schon das erste Auftreten der
Bürgerbewegung pro NRW in
Leverkusen hat für medialen Wirbel gesorgt: Am Donnerstag waren über 40
Leverkusener Bürgerinnen und Bürger zusammengekommen, um auch in ihrer
Heimatstadt eine seriöse, nonkonforme Opposition ins Leben zu rufen. Diese
Entwicklung scheint die örtlichen Vertreter der politischen Klasse bereits in
Angst und Schrecken versetzt zu haben - so ließ sich Leverkusens
SPD-Fraktionschef Walter Mende heute in einem Interview zu schweren Ausfällen
hinreißen. Bei der unliebsamen Konkurrenz handele es sich um „Rechtsradikale“
und „politische Rattenfänger“, vor denen seine Partei die Bevölkerung warnen
wolle, giftete Mende gegenüber „Radio Leverkusen“. Im Übrigen musste der
Sozialdemokrat aber kleinlaut eingestehen: Pro NRW hat in Leverkusen beste
Chancen, in den Stadtrat einzuziehen!
Dazu erklärte der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht: „Die
geradezu panischen Reaktionen auf unsere Aktivitäten machen deutlich, wie sehr
bei den Leverkusener Altparteien die Nerven blank liegen. Und das völlig zu
Recht. Denn was 2004 in der Nachbarstadt Köln geschafft wurde, wird 2009 auch
hier Wirklichkeit werden: Unser erklärtes Ziel ist es, bei der nächsten
Kommunalwahl eine starke rechtspopulistische Fraktion in den Rat der Stadt
Leverkusen zu schicken! Dafür kämpft unsere kompetente pro-NRW-Mannschaft vor
Ort. In Kürze werden wir mit den ersten öffentlichkeitswirksamen Kampagnen in
Leverkusen beginnen.“
„Wer politische Mitbewerber als ‚Rattenfänger’ beschimpft, zeigt
damit ein höchst fragwürdiges Demokratieverständnis“, kommentierte Beisicht die
unqualifizierten Äußerungen von SPD-Fraktionschef Mende weiter. „Offenbar
betrachtet der Fraktionsvorsitzende der Leverkusener Sozialdemokraten
Bürgerinnen und Bürger, die sich in die Kommunalpolitik einbringen möchten und
dabei nach einer Alternative jenseits der verbrauchten Altparteien suchen, als
‚Ratten’. Ein solcher Sprachgebrauch ist ein erschreckendes Beispiel für die
selbstherrliche Arroganz der etablierten Politik.“ Der einheimischen Bevölkerung
Leverkusens riet Beisicht, sich bei der Kommunalwahl 2009 zu revanchieren – mit
einer Stimme für pro NRW. „Am Wahlabend werden Herrn Mende auch seine
rhetorischen Entgleisungen nicht helfen. Für jeden pro-NRW-Vertreter, der in den
Leverkusener Stadtrat einzieht, fliegt dann einer seiner Genossen raus!" |