Die
Bilder sind unglaublich, die Blindheit unserer Politiker gegenüber der
unübersehbaren Gefahr ist ungeheuerlich: Das Fernseh-Magazin „Cosmo TV“ sendete
am 28. Oktober 2007 Filmaufnahmen aus dem städtischen Südstadion, die junge
Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK mit Fahnen und T-Hemden
ihrer Terrororganisation zeigten. Die PKK-Anhänger skandierten Parolen, mit
denen sie zum bewaffneten Kampf in Kurdistan aufriefen. In Interviews, die sie
im Stadion gaben, äußerten sie zudem, daß sie jederzeit bereit wären, gegen die
türkische Armee zur Waffe zu greifen. Zudem bekundeten mehrere Interviewpartner,
im Kreise ihrer kurdischen Landsleute im Südstation neue Kämpfer für
Auseinandersetzungen mit der türkischen Armee in Kurdistan anzuwerben bzw.
erfolgreich angeworben zu haben.
Weitere
Filmaufnahmen, die in Kurdistan entstanden sind, zeigten sodann einen nach
eigenen Angaben in Solingen geborenen Kurden, der mit einem Scharfschützengewehr
die Tötung türkischer Soldaten übte und in deutscher Sprache erklärte, in
Deutschland für den bewaffneten Kampf in Kurdistan angeworben worden zu sein.
Bilder aus dem Bericht von „Cosmo TV“ vom 28.10.2007:

T-Hemd mit dem Bild des PKK-Führers Öcalan.

Fahne der verbotenen Terrororganisation PKK, öffentlich gezeigt im
städtischen Südstadion.

Sie alle seien bereit, zu den Waffen zu greifen und gegen die türkische Armee
zu kämpfen, ruft dieser junge Kurde unter dem Jubel seiner Freunde. Die Stadt
Köln macht's möglich: Sie hat für diesen Auftritt das Südstadion zur Verfügung
gestellt.

Einsatz im Kampfgebiet: Dieser junge Kurde wurde in Solingen geboren und in
Köln für den bewaffneten Kampf in Kurdistan angeworben. Er übt die Tötung
türkischer Soldaten mit seinem Scharfschützen-Gewehr.
Das
Südstadion steht im Eigentum der Stadt Köln. Daß sich dort Terroristen tummeln
und ungestört ihren Nachwuchs für den bewaffneten Kampf in Kurdistan rekrutieren
können, muß als unglaublicher Skandal bewertet werden. Denn das Südstadion wurde
offenbar ausdrücklich für die Durchführung eines kurdischen Jugendfestes zur
Verfügung gestellt, von dem sich nun herausstellt, daß es der PKK als Bühne für
ihre illegalen Aktivitäten diente – ungestört von den deutschen Behörden und
letztlich verantwortet von der Stadt Köln!
Die
Fraktion pro Köln hat als einzige Kraft in der Kölner Kommunalpolitik sofort
reagiert. Pro Köln verlangt mit einer
Anfrage für die
Ratssitzung am 8. November 2007 Aufklärung über die ungeheuerlichen Vorgänge im
städtischen Südstadion. Der Verwaltung soll Gelegenheit gegeben werden, den
skandalösen Vorgang aufzuklären. Wir wollen insbesondere wissen:
1.
Welche Erkenntnisse liegen der Verwaltung über Aktivitäten der verbotenen
Organisation PKK im Südstadion vor, insbesondere über die Anwerbung von Kämpfern
für bewaffnete Auseinandersetzungen in Kurdistan?
2. Wie
bewertet die Verwaltung diese filmisch eindeutig dokumentierten Aktivitäten in
rechtlicher Hinsicht?
3. Was
unternimmt die Verwaltung, um künftig PKK-Aktivitäten im Südstadion zu
unterbinden?
4. In
wessen Verantwortung fällt die bislang gegenüber den PKK-Aktivitäten im
Südstadion an den Tag gelegte Nachsicht?
Die
Antwort der Verwaltung werden wir auf dieser Internet-Seite veröffentlichen. Und
pro Köln wird bei diesem Thema bis zur restlosen Aufklärung des Skandals am Ball
bleiben!