Startseite   |   Suchen   |   Kontakt   |   Archiv   |   Impressum             

 
 

Programm
Kommunalwahl
Moscheebau
Korruption
Kriminalität
Ausgrenzung
Mitgliedschaft

 
 

22. November 2007:

Polieren an Schrammas Image

Ein besseres Image könnte Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) gut brauchen: der Messebau-Skandal, die Causa Coloneum, die leidige alte Plakataffäre aus dem Wahlkampfjahr 2000, die Lustreisen stadtnaher Unternehmen und der Bau einer Groß-Moschee in Ehrenfeld gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung kratzen am Ansehen der Stadt Köln und ihres obersten Repräsentanten. Weil sich aber ein rosaroter Blick der Öffentlichkeit auf den OB nicht von alleine einstellen mag, muß propagandistisch nachgeholfen werden. Dagegen ist – wir haben ja schließlich Meinungsfreiheit in Deutschland – grundsätzlich so lange nichts einzuwenden, wie Schramma oder seine Partei die Werbung für den Noch-OB aus eigener Tasche bezahlen. Rechtswidrig wäre es dagegen, städtische Geldmittel für seine Image-Propaganda abzuzweigen.

Nun berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in seiner Ausgabe vom 22. November 2007 über die Neuanstellung eines Journalisten im Presseamt der Stadt Köln, dessen Aufgabe es angeblich sein soll, für Schramma die Werbetrommel zu rühren. In diesem Zusammenhang zitiert die Zeitung einen angeblichen „ranghohen Mitarbeiter in der Verwaltung“, der die Aufgaben des neuen Mitarbeiters folgendermaßen beschrieben haben soll: „Da wird jetzt zwei Jahre an der Verpackung und an bunten Geschichten gearbeitet, damit der OB beim Wähler punkten kann.“

Da reibt man sich verwundert die Augen: Hatte nicht die Stadt Köln vor dem Hintergrund der Haushaltsmisere einen Einstellungsstopp für die Verwaltung verfügt? Der gilt aber offenbar nicht für alle Ressorts, denn wie könnte es sonst sein, daß ausgerechnet im Presseamt, dessen Aktivitäten den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ja nicht direkt in Gestalt von Dienstleistungen zugute kommen, eine kostspielige Neueinstellung doch noch möglich ist?

Die Fraktion pro Köln nimmt den Vorgang, wie gewohnt, zum Anlaß, um nachzuhaken. Unsere diesbezügliche Anfrage für die Ratssitzung im Dezember finden Sie hier dokumentiert. Die Antwort der Verwaltung werden wir den Nutzern unserer Internetseite nicht vorenthalten.

Löst der Mann, der wohl Schramma von Skandalvorführen reinwaschen soll, jetzt womöglich selbst den nächsten Skandal aus? – Das wäre wohl eine Ironie des Schicksals, und gewiß nicht unverdient!

   

 
 
 

Geschichte
Stadtbezirke
Fraktionen
Zeitung "pro Köln"
Anträge Stadtrat
Anträge Ausschüsse
Anträge Bezirke
 

 ZURÜCK ZUM SEITENANFANG

© COPYRIGHT 2005 BÜRGERBEWEGUNG PRO KÖLN E.V.