Auch in der hessischen
Metropole Frankfurt am Main tobt derzeit eine Art von Kulturkampf um den Bau
einer orientalischen Prunkmoschee im Ortsteil Hausen. Ähnlich wie in Köln
engagiert sich fast die gesamte politische Klasse einschließlich Presse,
Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und der Kirchen für den Bau einer dritten
Moschee im Ortsteil Hausen - gegen den erklärten Willen des überwiegenden Teils
der Frankfurter Bürgerschaft. Um die hitzig geführte Auseinandersetzung zu
beruhigen, wurde sodann vor einigen Wochen im geschichtsträchtigen Frankfurter
Römer eine Bürgerversammlung durchgeführt. Dort wurden von Anwohnern
Befürchtungen geäußert, daß es mit einer dritten Moschee - gegen den Widerstand
der Bürger und des Ortsbeirates - zu bedeutenden Änderungen in der
Sozialstruktur kommen werde.
Der Vorsitzende einer gegen den
Bau protestierenden Bürgerinitiative hatte bereits im Vorfeld der
Bürgerversammlung mehr als 1.000 kurzfristig gesammelte Unterschriften von
Bürgern des Stadtteils gegen den Moscheebau überreicht, was die Vertreter der
etablierten Parteien jedoch, wie nicht anders zu erwarten war, nicht berührte.
Unisono wurde verkündet, das der Bau der geplanten orientalischen Prunkmoschee
als dritte Moschee in Hausen längst beschlossene Sache sei.
Dann aber kam es zum Höhepunkt
der Bürgerversammlung: Die Frankfurter Stadtverordnete und
integrationspolitische Sprecherin der Grünen, Frau Narges Eskandari-Grünberg,
verkündete lautstark, Frankfurt habe einen Migranten-Anteil von 40 Prozent. Den
knapp hundert anwesenden Bürgern des Ortsteiles Frankfurt-Hausen, die sich im
Rahmen der Bürgerversammlung vehement gegen den Moscheebau ausgesprochen hatten,
riet sie klipp und klar:
„Wenn ihnen das nicht paßt,
müssen sie woanders hingehen!“
Nicht die Migranten werden also
aufgefordert, Integrationsanstrengungen zu unternehmen und sich in die
Mehrheitsgesellschaft einzugliedern, sondern den verbliebenen Deutschen wird
nunmehr geraten, sich eine neue Heimat zu suchen!
Verkehrte Welt!
Diese Mißachtung des
Bürgerprotestes und als Höhepunkt der dumm-dreiste Ratschlag der
integrationspolitischen Sprecherin der Grünen führte zu einem vorzeitigen Ende
der Veranstaltung: Unzählige empörte Bürger verließen den Saal und knipsten das
Licht aus, die Verbliebenen saßen im Dunkeln.
Wer sich heute noch auf die
verbrauchten Alt-Parteien verläßt, dem ist letztendlich nicht mehr zu helfen!