11. Dezember 2007:
Wie die Kölner
Moschee-Clique die CDU zerstört
Die jüngste
Generalversammlung des Ortsverbandes Ehrenfeld der Kölner CDU hat nicht nur die
tiefe Zerrissenheit der Christdemokraten in der Domstadt sichtbar werden,
sondern manch gutwilliges Mitglied an der CDU-Parteibasis in einen Abgrund
blicken lassen. Eine undemokratische Seilschaft um den Vorsitzenden Walter
Reinarz will offenbar zweierlei erreichen: Eine innerparteiliche Mehrheit für
den geplanten Bau der DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld soll erzwungen und jede
innerparteiliche Opposition ausgeschaltet werden, notfalls mit brachialen
Mitteln.
Die skandalösen Einzelheiten in einer kurzen Zusammenfassung:
Reinarz (CDU-Kreisvorsitzender und Vorstandsvorsitzender der
Kölner Verkehrsbetriebe), Müller-Sander (CDU-Geschäftsführerin und ehemalige
Sekretärin der Kölner Verkehrsbetriebe), Petzold (DITIB-Beirat), Dr. Elster
(Stadtbezirksvorsitzender, Schramma-Vertrauter und DITIB-Beirat), Traub (DITIB-Beirat),
Kienitz (CDU-Fraktionsvorsitzender, DITIB-Beirat) und Falkenhorst (DITIB-Beirat),
eifrige Moscheebefürworter und gern gesehenen Gäste der DITIB, wollen endlich
Fakten schaffen. Lange schon sind der CDU-Machtclique die Ehrenfelder Rebellen
um den Ortsverbandsvorsitzenden Jörg Uckermann, die den Bau der
DITIB-Großmoschee ablehnen und dies auch öffentlich geäußert haben, ein Dorn im
Auge. Keine Drohungen, keine von der lokalen Monopolpresse flankierten
Verleumdungskampagnen und keine Posten-Angebote führen zum gewünschten Erfolg:
Die Ehrenfelder bleiben standhaft. Man will kein Moscheemonstrum in Ehrenfeld
und erst recht keine zunehmende Islamisierung. Der zurückliegende Kölner
Parteitag war ein Desaster für Schramma und ein gelungener Schlag in die
Klüngelpläne der Moscheebefürworter. Die Kölner CDU-Basis wacht auf.
Doch das Moschee-Imperium schlägt zurück. Undemokratisch, mit
Hilfe skandalöser Mittel. So verhängt Reinarz wenige Tage vor der Wahl einen
Neumitglieder-Aufnahmestopp. CDU-Interessenten erhalten ein Schreiben der
Geschäftsstelle, indem ihre Aufnahme von einer „Anhörung“ abhängig gemacht wird.
Eine Teilnehmerin berichtet, die erste Frage in dieser „Anhörung“ im Beisein der
Bundestagsabgeordneten Ulla Heinen hätte sich um die Haltung zur Moschee und zum
Vorsitzenden Uckermann gedreht.
Gleichzeitig werden fast 80 türkische Mitbürgerinnen und
Mitbürger aus allen Teilen Deutschlands (Mühlheim an der Ruhr, Essen, Bayern) in
Ehrenfeld als Mitglieder angemeldet. Städtische Beamte mit Wohnsitz in Bonn oder
St. Augustin werden bald ebenso als Mitglied in Köln-Ehrenfeld geführt wie die
türkischen Bewohner ganzer Mehrfamilienhäuser auf der Venloerstraße, die im
Eigentum der DITIB stehen.
Am Abend der Generalversammlung hat sich die Kölner Moscheeclique
(wenige Stunden vor der Versammlung wird Dr. Elster teetrinkend in einem Café im
Kreise von DITIB-Vertretern gesehen) offenbar zwei Strategien ausgedacht:
Entweder Uckermann wird mit Hilfe von Schrammas städtischen Beamten und Reinarz
türkischen Neumitgliedern weggeputscht – oder, wenn dies nicht gelingt, die
Versammlung gesprengt.
Doch der Abend der Generalversammlung läuft nicht nach Plan für
Reinarz, Traub, Kienitz und Falkenhorst. Die CDU-Basis ist dermaßen über das
widerrechtliche und schamlos undemokratische Verhalten Ihres Parteichefs
entrüstet, daß am Ende Uckermann mit klarer Merheit die Wahl für sich
entscheiden kann.
Auch die Invasion der türkischen Neumitglieder kann für dieses
Mal noch aufgehalten werden: Nur vereinzelt lassen sich einige von ihnen
blicken. Einige Türken täuschen eine falsche Identität vor oder versuchen
tatsächlich, sich mit einem Parkticket auszuweisen. Von einer Mitarbeiterin der
Fachhochschule Köln liegt eine schriftliche Aussage vor, nachdem einer der
Türken den Mitorganisator „Kubilay Demirkaya“ („CDU-Integrationsbeauftragter“ -
bereits zu sehen im ARD-Nachtjournal) fragt: „Wie heiß ich hier nochmal?“

Walter
Reinarz stört die Ehrenfelder Generalversammlung seiner eigenen Partei und
zieht den kürzeren:
„Mit hochrotem Kopf verläßt Reinarz schließlich unter 'Reinarz-raus'-Rufen
den Saal.“
Trotz mobiler Mikrofonanlage, die Müller-Sander für Ihren Chef in
hörschädigender Stärke aufdreht, und trotz wüsten Beleidigungen des
CDU-Fraktionsvorsitzenden Niklas Kienitz (was ihm mehrere Strafanzeigen
bescherte): Die Ehrenfelder zeigen geschlossen, was sie von dem skandalösen
Auftritt ihres KVB-Vorsitzenden und seiner Scharia-Clique halten: Mit hochrotem
Kopf verläßt Reinarz schließlich unter „Reinarz-raus“-Rufen den Saal.
Schreiend und mit fast krankhaft verzerrten Gesichtszügen verkündet Reinarz,
die Generalversammlung sei beendet. Der Versammlungsleiter wird später
fassungslos bemerken, ein solch abscheuliches Verhalten hätte er noch niemals
erlebt und dies von Reinarz so auch nicht erwartet.
Schließlich startet die nächste „Rakete“ gegen die Ehrenfelder:
Die Öffentlichkeit soll umfassend belogen werden. Obwohl Müller Sander an diesem
Abend noch nicht den Veranstaltungsort verlassen hat (!), geht in vielen
Zeitungsredaktionen bereits eine von ihr gezeichnete Pressemitteilung ein.
Müller-Sander weiß darin zu berichten, ihr Chef Reinarz habe die Versammlung
der CDU Ehrenfeld beendet. Entlarvend: Einige Stunden später wird diese
Pressemitteilung von Reinarz zurückgepfiffen. Zu spät haben Reinarz Juristen
erkannt, daß dieser eine Generalversammlung der Ortsverbände nicht einfach
eigenmächtig beenden kann. Nachgeschoben wird eine neue, aber ebenso falsche
Mitteilung: Reinarz will nun die Versammlung auf Anordnung von Dr. Elster
beendet haben. Die DuMont-Blätter lassen es vorbehaltlos drucken.
Mittlerweile zeigt Reinarz sein wahres Gesicht. Die Partei soll
gleichgeschaltet werden. Uckermann droht ein Ausschlußverfahren - wer nicht
mitmacht im Kölschen Klüngel, dem geht es schlecht. Thomas Traub bringt die
Ziele von Reinarz in einem Telefonat mit einem CDU-Mitglied treffend auf den
Punkt: „Die Moschee wird gebaut, und dann zieht ihr besser weg“.
Für jeden echten Kölner, der nicht einfach dem Unionsrat folgen
und wegziehen will, bietet sich die Bürgerbewegung pro Köln als Alternative zu
den Altparteien an. Die Ereignisse der letzten Wochen haben deutlich gemacht,
daß die Kölner CDU programmatisch von der SPD kaum noch zu unterscheiden ist und
den wertkonservativen Teil ihrer Mitgliedschaft möglichst rasch loswerden will.
Die Partei ist damit für jeden, dem die Zukunft der Domstadt am Herzen liegt,
unwählbar geworden!