Nun hat die „Kölsche
Volksfront“ von SPD, Grünen und PDS/Linkspartei offensichtlich ihren Willen
bekommen: Das traditionelle Reiterstandbild am Heumarkt wurde wegen
Einsturzgefahr abgebaut – ein Wahrzeichen Kölns droht für immer in einer
städtischen Deponie zu verschwinden. Zuvor hatten SPD, Grüne und PDS die
bereits für die Restaurierung des Preußendenkmals zur Verfügung gestellten
Spenden und öffentlichen Gelder umgewidmet und somit die Reiterstatue dem
weiteren Verfall preisgegeben.
|
 |
|
Vom Sockel geholt: Erst wurde das
Reiterstandbild des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. von der gesamten
etablierten Kulturpolitik jahrelang vernachlässigt und dem Verfall
preisgegeben, dann kippte eine rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit die endlich
genehmigte Finanzierung für die überfällige Restaurierung des Denkmals. Pro
Köln sagt dazu: Eine echte Schande für die Kultur- und Touristikmetropole
Köln! |
Die Absicht dahinter schien
von vorne herein gewesen zu sein, auf den Abbau des Denkmals aus
Sicherheitsgründen zu setzen. So hatte schon der PDS-Ratsherr Detjen in der
entsprechenden Sitzung erklärt, daß ihm eine Figur von Karl Marx auf dem
Rathausturm in jedem Fall lieber sei, als ein Preußenkönig auf dem Heumarkt.
Die
pro-Köln-Fraktionsvorsitzende und zuständige Bezirksvertreterin Judith Wolter
erklärt zu dieser kulturpolitischen Schande:

„Mit kaum verborgener
Genugtuung quittierten die Vertreter der ‚Kölschen Volksfront’ bereits die
Finanzierungsrücknahme für das Reiterdenkmal. Nun ist die Rechnung scheinbar
aufgegangen: das Reiterstandbild des Preußenkönigs wurde abgebaut und über den
Rhein in irgendeine städtische Deponie verschifft. Umso schlimmer ist es daher,
daß auch die angeblich ‚bürgerlichen’ Parteien CDU und FDP hier in Köln immer
wieder gemeinsame Sache mit den Linksextremisten der PDS machen!
Pro Köln dagegen hat sich
stets gegen eine Zusammenarbeit mit diesen Alt- und Postkommunisten
ausgesprochen. Mit rotlackierten Faschisten kann es keine Zusammenarbeit geben!
Gerade auch nicht in der Kulturpolitik. Wer hier politischen Nachhilfebedarf
hat, sollte sich die kulturpolitischen Verwüstungen in der untergegangenen DDR
in Erinnerung rufen!
In der Frage des
Reiterstandbildes hat sich die Fraktion pro Köln stets für eine zügige und
umfassende Restaurierung eingesetzt. Die aktuelle Entwicklung ist eine Schande
und ein Armutszeugnis für die Kultur- und Touristikmetropole Köln!“