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16. November 2007:

Jugendoffensive geht weiter!

Jugendverteilaktionen in Köln, Leverkusen und Dormagen – Zahlreiche Neuaufnahmen in Leverkusen - Kölner Stadtrat Schöppe wegen Flugblattverteilung auf Dormagener Polizeirevier festgehalten

Das skandalöse politische Werbeverbot des Leverkusener SPD-Oberbürgermeisters Ernst Küchler hat wohl genau das Gegenteil davon bewirkt, was Küchler und Co. erreichen wollten. Bei einer neuerlichen pro-NRW-Versammlung gestern Abend in Leverkusen-Opladen gab es zahlreiche Neuaufnahmen. Zudem wurde dort beschlossen, weitere Verteilaktionen und Infostände in Leverkusen durchzuführen. Heute morgen ging es dann mit mehreren Aktivisten vor die Gesamtschule in Leverkusen-Schleebusch, wo es beim Verteilen der Jugendflugblätter teils zu tumultartigen Zusammenstößen zwischen linken Lehrern und den jungen Patrioten von pro NRW kam.

Ebenfalls hoch her ging es etwa zeitgleich an der Berufsschule in Dormagen. Auch dort stemmten sich Alt-68er-Pauker gegen den neuen „Trend“ an vielen Schulen im Rheinland: „Rechts sein“ ist wieder „in“ – kein Wunder angesichts von Migrantenquoten von bis zu 80 Prozent an manchen Gesamt- oder Berufsschulen. Und so beeilten sich einige übereifrige Lehrer, die Verteilung nach besten Kräften zu behindern. Als willfährige Helfer ließen sich diesmal leider auch zwei Polizeibeamte mißbrauchen. Sie nahmen doch tatsächlich den Kölner Stadtrat Bernd M. Schöppe (hier rechts im Bild) zur Personalienfeststellung für mehrere Stunden mit aufs Revier, obwohl die Flugblattverteiler natürlich nichts anders als ihre verbrieften demokratischen Grundrechte wahrgenommen haben! Gegen diese Schikanemaßnahme werden rechtliche Mittel eingelegt werden. 

 

Die ganze politische Aufregung und die willkürlichen Behinderungen durch die Behörden zeugen aber vom großen Erfolg der Jugendoffensive im Rheinland, auch in medialer Hinsicht: Denn schon im Vorfeld der heutigen Aktionen gab es einen weiteren Bericht in der „Rheinischen Post“, in dem sich OB Küchler bitterlich über das schlimme Treiben von  pro NRW beklagte, sowie zwei Artikel in der „Neuss-Grevenbroicher Zeitung“, in denen u.a. richtigerweise festgestellt wurde: „Pro NRW macht jetzt offenbar Ernst in Dormagen ...“

Bezüglich des skandalösen Leverkusener Werbeverbotes für die Jugend pro NRW wurde die Stadtspitze bereits anwaltlich aufgefordert, ihr Verwaltungshandeln der gängigen Rechtssprechung anzupassen und ihr absolut rechtswidriges Werbeverbot offiziell zu widerrufen. Sollte das bis kommenden Montag, 12.00 Uhr, nicht erfolgt sein, wird pro NRW selbstverständlich den Gerichtsweg beschreiten.

Kontaktdaten des Oberbürgermeisters von Leverkusen:

Oberbürgermeister Ernst Küchler
Haus-Vorster Str. 8
51379 Leverkusen-Opladen
Tel.: (0214) 406-8801
Fax: (0214) 406-8802
E-Mail: Ernst.Kuechler@stadt.leverkusen.de

   

 
 
 

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