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21. November 2007:

Fußball-Spielfelder bevorzugt für Zuwanderer

Fußball-Spielplätze entstehen in Deutschland bevorzugt dort, wo der Ausländeranteil hoch ist. Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung für die Sitzung des Sportausschusses am 20. November 2007 hervor. Auf die Frage, wo im Rahmen einer DFB-Kampagne zu errichtende Mini-Spielfelder von 13 mal 20 Metern angelegt werden sollen, gibt die zuständige Dezernentin Frau Dr. Klein eine eindeutige Antwort: „Bevorzugt sollen diese Mini-Spielfelder auf Schulgeländen in sozialen Brennpunkten entstehen. Ein weiteres Kriterium für die Vergabe ist eine möglichst hohe Migrantenzahl in dem Entstehungsgebiet.“

Will die Stadtspitze also gezielt den Fußball zur Unterschichten-Sportart abstempeln? Und warum sollen zugewanderte Jugendliche gegenüber den einheimischen bevorzugt mit Fußball-Spielplätzen versorgt werden?

Bernd M. Schöppe, der für pro Köln an der Sitzung des Sportausschusse teilnahm, zog in Zweifel, daß ein hoher Ausländer-Anteil gute Voraussetzungen für die Errichtung von Mini-Spielfeldern mit sich bringt. Er fragte nach gewaltsamen Ausschreitungen von Zugewanderten bei Fußballspielen u.a. gegen Schiedsrichter, über die die Medien in der Vergangenheit berichtet hatten – und bekam darauf nicht nur von der Verwaltung keine Antwort, sondern mußte sich sogar wieder einmal den Vorwurf der „Ausländerfeindlichkeit“ machen lassen.

Das verwundert sehr, hat doch die nordrhein-westfälische Polizei eigens ein Projekt „Migration – Gewalt auf Sportplätzen“ ins Leben gerufen, das den von Schöppe angesprochenen Zusammenhang ebenfalls herstellt. Auf der Internetseite der Polizei heißt es dazu:

„Auf Sportplätzen ist speziell in den unteren Spielklassen eine Zunahme von Gewalt zu verzeichnen. Die häufig im Zusammenhang mit Migration stehenden Gewalttätigkeiten der Spieler untereinander, gegenüber Schiedsrichtern und Zuschauern, aber auch gegenüber Sachen erforderten ein konzeptionelles gemeinsames Handeln. Daher wurde das Teilprojekt ‚Migration - Gewalt auf Sportplätzen’ ins Leben gerufen.“

Genau diese Art von Gewalt, die der Polizei offenbar erhebliches Kopfzerbrechen bereitet, will die Stadt nun also offenbar durch die bevorzugte Errichtung von Fußball-Spielplätzen in Stadtteilen mit hoher Ausländerquote auch noch anheizen, statt sich Gedanken darüber zu machen, wie der Fußball wieder als Sportart für jedermann – unabhängig von der Herkunft und vom sozialen Status – attraktiv gemacht werden kann.  Pro Köln stellt dazu fest: Die Stadtspitze und die sie tragenden Parteien handeln auch auf diesem Politikfeld unverantwortlich und weltfremd!

Pro Köln zeigt hiermit Frau Dr. Klein & Co. die Rote Karte!

   

 
 
 

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