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28. Juni 2007:

Überfremdung und Großmoscheepläne:

Kölner CDU spricht weiter mit gespaltener Zunge

Während der Ehrenfelder CDU-Chef Jörg Uckermann inzwischen teilweise 100prozentige pro-Köln-Positionen vertritt, übt sich sein Parteifreund, Oberbürgermeister Fritz Schramma, weiter in selbstherrlicher Multikulti-Verteidigung. Der Bebauungsplan für die DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld solle laut Schramma spätestens bis Ende des Jahres stehen. „Ich will das Thema aus dem Kommunalwahlkampf 2009 unbedingt heraushalten“, betonte der „Musterdemokrat“ Schramma heute im „Stadt-Anzeiger“. Und weiter: „Die architektonische Lösung im jetzigen Entwurf ist im Prinzip sehr gut. Man kann nicht einfach die Minarette kleiner machen.“ Der Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner, die sich kritisch zur Höhe der beiden 55-Meter-Minarette geäußert hatte, schrieb der „christdemokratische“ Schramma ins Stammbuch: „Frau Schock-Werner soll sich um den Dom kümmern, da macht sie einen guten Job.“

Ganz andere Töne zum Moscheebau waren dagegen vom stellvertretenden Ehrenfelder Bezirksbürgermeister, dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Jörg Uckermann, am Dienstag in der „Bild Köln“ zu vernehmen:

„Das kann zu einer türkischen Dominanz im Stadtteil führen. Es wird die Abschottung der Türken gegenüber der deutschen Gesellschaft fördern. Deutsch wird hier Fremdsprache bleiben.“ Zur schon stellenweise existierenden türkischen Parallelgesellschaft im Stadtteil meint Uckermann: „Hier waren früher deutsche Unternehmen, die wurden gekündigt. Die Häuser gehören der DITIB und es gibt hier nur noch türkische Unternehmen … Die Y-Häuser (im Ossendorfer Weg) waren mal als Projekt für modernes Wohnen im Grünen geplant. Heute beklagen Anwohner sich bei mir, trauen sich wegen Jugendbanden nicht mehr auf die Straße.“

Dazu erklärt der pro-Köln-Stadtrat Bernd M. Schöppe:

„Herr Uckermann vertritt bei den Problemen der Ghettoisierung, Überfremdung und Islamisierung Ehrenfelds inzwischen lupenreine pro-Köln-Positionen. Als Ratsmitglied aus dem Stadtbezirk Ehrenfeld würde ich es mir allerdings wünschen, daß Herr Uckermann seinen mutigen Worten auch in der Bezirksvertretung Ehrenfeld die passenden Taten folgen lassen würde, wenn zum Beispiel pro Köln moscheekritische Anträge in das Gremium einbringt.  Doch immerhin sucht Herr Uckermann – ohne die üblichen Ausgrenzungsrituale - das Gespräch mit allen Großmoschee-Gegnern. Das unterscheidet ihn von seinem CDU-Parteifreund Schramma, der anscheinend nichts dazu gelernt hat. Oberbürgermeister Schramma steht beispielhaft für das politisch schizophrene Verhalten der CDU in Sachen Großmoschee. Vor Ort dem Druck der einheimischen Bevölkerung verbal nachgeben, aber im Stadtrat immer für die Pläne der türkisch-islamischen Union DITIB stimmen. Diese verlogene Politik wird allerdings von vielen Bürgern durchschaut. Bei den nächsten Wahlen werden die Großmoschee-Gegner deshalb sicherlich zwischen dem Original und den unaufrichtigen Nachahmern unterscheiden können!“

  

 
 
 

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