Was treibt Udo
Ulfkotte, den Initiator der Doppel-Demo gegen die Islamisierung Europas in
Brüssel und Köln? Noch am gestrigen Tag hatte der Publizist und
Terrorismus-Experte mit dem Geschäftsführer der Stadtratsfraktion pro Köln ein
einvernehmliches Gespräch geführt. Gegenstand war die Teilnahme von pro NRW und
pro Köln an dem von Ulfkotte für den 11. September 2007 angekündigten
Demonstrationszug durch die Domstadt, über den auch die
„Rundschau“
berichtet. Wenige Stunden später verbreitete Ulfkotte dann eine offensichtlich
in großer Hektik abgefasste
Erklärung, in welcher er die Bürgerbewegungen plötzlich bezichtigte, in „an
Niedertracht nicht mehr zu überbietenden Weise“ als „Trittbrettfahrer“ bei der
von ihm organisierten Demonstration auftreten zu wollen.
Dazu erklärte der
Vorsitzende von pro Köln und pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht: „Die jetzt
von Dr. Ulfkotte erhobenen Vorwürfe sind völlig haltlos. Pro NRW und pro Köln
haben zu keinem Zeitpunkt versucht, die von Herrn Dr. Ulfkotte angemeldete
Demonstration zu instrumentalisieren. Ganz im Gegenteil: Wir hatten bereits
ausdrücklich zugesagt, am 11. September auf jede Verwendung von Parteisymbolen
zu verzichten. Dazu stehen wir auch weiterhin. Denn uns geht es nicht um
parteipolitische Spielchen, sondern um die gemeinsame Sache: die Verteidigung
unserer Heimat gegen die Machtgelüste eines aggressiven Islamismus, der
mittlerweile in nahezu sämtlichen Metropolen Europas auf die Errichtung
orientalisch anmutender Prunkbauten drängt!“
„Über die
Hintergründe von Herrn Dr. Ulfkottes abruptem Sinneswandel lassen sich nur
Mutmaßungen anstellen“, so Beisicht weiter. „Vielleicht glaubt Herr Dr. Ulfkotte
ja ernsthaft, er könne in der etablierten Politik Verständnis für sein Anliegen
finden, indem er sich von anderen Islamisierungs-Gegnern abgrenzt? Eine solche
Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Wer sich heutzutage laut gegen Großmoscheen
und Überfremdung ausspricht, verstößt gegen die Tabus der ‚Political Correctness’
und wird dafür von den Links-Liberalen zwangsläufig als ‚Rassist’ oder
‚Ausländerfeind’ gebrandmarkt. Das wird leider auch Herr Dr. Ulfkotte noch am
eigenen Leib erfahren müssen.“
Die Teilnahme von pro
NRW und pro Köln an der Kölner Demonstration am 11. September stehe nicht zur
Disposition, stellte Beisicht indes fest. „Mit dem von über 23.000 Kölnern
unterzeichneten Bürgerbegehren gegen den Bau der DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld
hat pro Köln das Thema Islamisierung überhaupt erst auf die politische
Tagesordnung gesetzt. Ohne das jahrelange Engagement unserer Mitglieder und
Freunde hätte es die breite öffentliche Diskussion, in die sich jetzt Herr Dr. Ulfkotte und auch Herr Giordano eingeschaltet haben, so nicht gegeben. Wenn über
das Thema Islamismus gestritten wird, dann führt an uns kein Weg vorbei. Auch
für den 11. September 2007 werden unsere nonkonformen Bürgerbewegungen weit über
die Grenzen Kölns und Nordrhein-Westfalens hinaus Anhänger mobilisieren. In
diesem Sinne fordere ich Herrn Dr. Ulfkotte und Herrn Giordano nach wie vor
auf: Zeigen Sie Zivilcourage! Setzen Sie am 11. September ein unübersehbares
Zeichen für die Bewahrung unserer christlich-abendländischen Kultur - gemeinsam
mit allen Großmoschee- und Islamisierungs-Gegnern! Nicht nur die einheimische
Bevölkerung Kölns wird es Ihnen danken!“