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31. Dezember 2007:

Wende in der Auseinandersetzung um Kölner Großmoschee?

In der jüngsten Wochenendausgabe des „Kölner Stadt-Anzeigers“ verhöhnte der Redakteur Berger im Jahresrückblick noch großmäulig pro Köln und machte sich über den erfolgreichen Bürgerprotest gegen das Großmoscheeprojekt lustig. Nun könnten CDU-Schramma und die übrigen Befürworter einer Verfestigung von islamistischen Parallelgesellschaften in Köln eine unliebsame Überraschung erleben.

Die Bildzeitung berichtete in ihrer Samstagsausgabe sogar über einen möglichen Rückzug der DITIB unter der Überschrift: „Zu teuer? Bauen sie diese Moschee doch nicht?“ Fakt ist, daß das Planfeststellungsverfahren Anfang 2008 abgeschlossen sein wird. Zudem wurde der DITIB im vorauseilenden Gehorsam seitens der Schramma-Stadtverwaltung bereits ein Erschließungsvertrag übermittelt. Bis zum heutigen Tag hat die DITIB jedoch weder einen Bauantrag gestellt noch den bereits übersandten Erschließungsvertrag unterschrieben zurückgeschickt. Der islamische Bauherr hat offenbar den immensen Widerstand der einheimischen Bevölkerung mit pro Köln als Speerspitze gegen das Megaprojekt bis zum heutigen Tage nicht verdaut.

Darüber hinaus sollen erhebliche Finanzprobleme bestehen. Obwohl die Türken sich bislang nicht zu den Kosten geäußert haben, schätzen Experten, daß die Moschee wenigstens 30 Millionen Euro kosten wird.

Zudem bestehen noch gravierende bauliche Probleme. Für die Besucher sollte bekanntlich eine Tiefgarage gebaut werden. Mindestens 200 Parkplätze sollen zur Verfügung gestellt werden. Man müßte daher eine drei- oder vieretagige Tiefgarage bauen. Experten befürchten nunmehr durch den Bau der geforderten Tiefgarage erhebliche Grundwasserprobleme.

Es bleibt letztendlich in dieser zentralen Frage der Kölner Kommunalpolitik spannend.

Pro Köln wird im kommenden Jahr seine diesbezügliche Aufklärungsarbeit noch einmal verstärken. Für den Bau der geplanten Großmoschee in Ehrenfeld gibt es  nach wie vor den hierfür notwendigen gesellschaftlichen Konsens nicht. Dies sollte der Bauherr endlich akzeptieren und hieraus die entsprechenden Schlüsse ziehen.

   

 
 
 

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