In der
jüngsten Wochenendausgabe des „Kölner Stadt-Anzeigers“ verhöhnte der Redakteur
Berger im Jahresrückblick noch großmäulig pro Köln und machte sich über den
erfolgreichen Bürgerprotest gegen das Großmoscheeprojekt lustig. Nun könnten
CDU-Schramma und die übrigen Befürworter einer Verfestigung von islamistischen
Parallelgesellschaften in Köln eine unliebsame Überraschung erleben.
Die
Bildzeitung berichtete in ihrer Samstagsausgabe sogar über einen möglichen
Rückzug der DITIB unter der Überschrift: „Zu teuer? Bauen sie diese Moschee doch
nicht?“ Fakt ist, daß das Planfeststellungsverfahren Anfang 2008 abgeschlossen
sein wird. Zudem wurde der DITIB im vorauseilenden Gehorsam seitens der
Schramma-Stadtverwaltung bereits ein Erschließungsvertrag übermittelt. Bis zum
heutigen Tag hat die DITIB jedoch weder einen Bauantrag gestellt noch den
bereits übersandten Erschließungsvertrag unterschrieben zurückgeschickt. Der
islamische Bauherr hat offenbar den immensen Widerstand der einheimischen
Bevölkerung mit pro Köln als Speerspitze gegen das Megaprojekt bis zum heutigen
Tage nicht verdaut.
Darüber
hinaus sollen erhebliche Finanzprobleme bestehen. Obwohl die Türken sich bislang
nicht zu den Kosten geäußert haben, schätzen Experten, daß die Moschee
wenigstens 30 Millionen Euro kosten wird.
Zudem
bestehen noch gravierende bauliche Probleme. Für die Besucher sollte bekanntlich
eine Tiefgarage gebaut werden. Mindestens 200 Parkplätze sollen zur Verfügung
gestellt werden. Man müßte daher eine drei- oder vieretagige Tiefgarage bauen.
Experten befürchten nunmehr durch den Bau der geforderten Tiefgarage erhebliche
Grundwasserprobleme.
Es bleibt
letztendlich in dieser zentralen Frage der Kölner Kommunalpolitik spannend.
Pro Köln wird im kommenden Jahr seine
diesbezügliche Aufklärungsarbeit noch einmal verstärken. Für den Bau der
geplanten Großmoschee in Ehrenfeld gibt es nach wie vor den hierfür notwendigen
gesellschaftlichen Konsens nicht. Dies sollte der Bauherr endlich akzeptieren
und hieraus die entsprechenden Schlüsse ziehen.