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11. Juli 2007:

Interview mit HC Strache

Nicht nur in den großen überregionalen Medien war und ist der Kölner Großmoschee-Streit ein wichtiges Thema, wie wir auf dieser Internetseite wiederholt dokumentiert haben. Auch in zahlreichen Kölner Zeitungen, Zeitschriften und Internetmagazinen wird der politische Kampf gegen die drohende Islamisierung der Domstadt mit Interesse verfolgt. Der Tenor der Berichterstattung ist dabei oftmals recht feindselig gegenüber der Speerspitze des organisierten Widerstandes, der Bürgerbewegung pro Köln. Aber es gibt auch Ausnahmen, gerade im Bereich kleiner unabhängiger Projekte, weit ab von der Kungelei mit der etablierten Politik im Stile eines DuMont-Verlages. Tatsächlich faire und objektive Berichterstattung zum Großmoschee-Streit und zu pro Köln findet man zum Beispiel regelmäßig im „Wildmagazin“, einem in Köln ansässigen Internetprojekt. Die dort tätigen Redakteure versuchen die Debatte von allen Seiten zu beleuchten und auch alle Beteiligten zu Wort kommen zu lassen, was in Köln schon beinahe einer kleinen Sensation gleich kommt. Im Zuge einer Artikelserie zur Großmoschee veröffentlichten die Online-Journalisten auch ein Interview mit dem Vorsitzenden der österreichischen FPÖ, HC Strache, der als Gastredner auf der pro-Köln-Demonstration gegen die Großmoschee am 16. Juni aufgetreten ist:

„Anlässlich des geplanten Baus einer Großmoschee in Köln-Ehrenfeld und der Demonstration einer Anwohner-Initiative gegen den Bau hatte WILD die Gelegenheit, mit dem österreichischen Oppositionsführer, HC Strache, ein Interview zu führen.

Herr Strache war zusammen mit anderen Vertretern der FPÖ und Vertretern des Vlaams Belang aus Vlaanderen Teil der Demonstration gegen den geplanten Bau einer Großmoschee.

Was hat Sie als Oppositionsführer in Österreich und als  Vertreter der FPÖ dazu bewogen, an dieser Demonstration gegen den geplanten Bau einer Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld teilzunehmen?
Zum einen unterhalten wir zu ‚pro Köln’ ein politisch-freundschaftliches Verhältnis. Bei ‚pro Köln’ handelt es sich um eine Gruppe, die sich – genauso wie die FPÖ – gegen die rasante Islamisierung und Überfremdung ihrer Heimat wendet und starken Zuspruch aus der Bevölkerung erhält. Inhaltlich geht es um die Verhinderung einer Super-
Moschee im Herzen Europas. Wenn man weiß, dass in den meisten islamischen Ländern ein Verbot zur Errichtung von Kirchen besteht und Christen in islamischen Ländern übel drangsaliert werden, dann kann man es nur als kurios werten, wenn in einer traditionsreichen Stadt wie Köln auf Kosten der deutschen Steuerzahler eine Supermoschee errichtet werden soll. Da fahren wir natürlich gerne zu unseren deutschen Freunden und helfen ihnen, diesen Wahnsinnsplan zu verhindern.

Welcher Symbolwert hat für Sie der geplante Bau einer
Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld?

Nicht zufällig hat der jetzige türkische Ministerpräsident Erdogan im Jahr 1998 gemeint: ‚Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.’ Jede Moschee ist das Zeichen eines vordringenden Islams. Wenn man sich die immer radikaler werdenden Tendenzen des Islam, also des Islamismus ansieht, dann kann auch der Konflikt mit unserer Kultur nicht übersehen werden. Wir treten dafür ein, dass wir Herren im eigenen Haus bleiben!

Was waren Ihre Eindrücke und was nehmen Sie mit nach Hause von dieser Demonstration und der anschließenden Veranstaltung vor dem Bezirksrathaus in Köln-Ehrenfeld?

Das Echo war schlichtweg sensationell. Wir von der FPÖ wurden nicht nur von den Demonstrationsteilnehmern überaus herzlich empfangen, sondern auch von sehr vielen Bürgern in Köln positiv angesprochen. Die Politik der FPÖ erlebt offensichtlich nicht nur in Österreich einen Höhenflug, sondern wird mittlerweile auch international positiv registriert und als Hoffnungsanker gesehen, der rot-schwarzen Altpolitik in Europa einen frischen Wind entgegenzusetzen. Rot-schwarze Parteien in Europa stehen doch meist im Sold von Industrie, Wirtschaft und Kapital, treiben die Islamisierung Europas voran und stehen für Sozialabbau und Neoliberalismus. Wir als FPÖ – aber auch Parteien wie ‚pro Köln’ - sind dazu die Antithese und haben mittlerweile viele politische Freunde in Europa, die Schulter an Schulter mit uns den Weg der Erneuerung gehen. Eine junge, frische Bürgerbewegung wie ‚pro Köln’, die einen rasanten Zulauf erlebt, ist dafür ein hervorragender Partner. Mitte-Rechts-Parteien in ganz Europa formieren sich in großer Geschwindigkeit, um der zerstörerischen Politik aus Brüssel sowie ihrer rot-schwarzen Vollzugsparteien in Europa Einhalt zu gebieten. Wir von der FPÖ werden dafür unseren Beitrag leisten und künftig verstärkt auch im EU-Raum auftreten.

WILD dankt für das Gespräch!“

  

 
 
 

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