Nicht nur in den großen
überregionalen Medien war und ist der Kölner Großmoschee-Streit ein wichtiges
Thema, wie wir auf dieser Internetseite wiederholt dokumentiert haben. Auch in
zahlreichen Kölner Zeitungen, Zeitschriften und Internetmagazinen wird der
politische Kampf gegen die drohende Islamisierung der Domstadt mit Interesse
verfolgt. Der Tenor der Berichterstattung ist dabei oftmals recht feindselig
gegenüber der Speerspitze des organisierten Widerstandes, der Bürgerbewegung pro
Köln. Aber es gibt auch Ausnahmen, gerade im Bereich kleiner unabhängiger
Projekte, weit ab von der Kungelei mit der etablierten Politik im Stile eines
DuMont-Verlages. Tatsächlich faire und objektive Berichterstattung zum
Großmoschee-Streit und zu pro Köln findet man zum Beispiel regelmäßig im
„Wildmagazin“, einem in
Köln ansässigen Internetprojekt. Die dort tätigen Redakteure versuchen die
Debatte von allen Seiten zu beleuchten und auch alle Beteiligten zu Wort kommen
zu lassen, was in Köln schon beinahe einer kleinen Sensation gleich kommt. Im
Zuge einer Artikelserie zur Großmoschee veröffentlichten die Online-Journalisten
auch ein Interview mit dem Vorsitzenden der österreichischen FPÖ, HC Strache,
der als Gastredner auf der pro-Köln-Demonstration gegen die Großmoschee am 16.
Juni aufgetreten ist:
„Anlässlich des
geplanten Baus einer Großmoschee in Köln-Ehrenfeld und der Demonstration einer
Anwohner-Initiative gegen den Bau hatte WILD die Gelegenheit, mit dem
österreichischen Oppositionsführer, HC Strache, ein Interview zu führen.
Herr Strache war zusammen
mit anderen Vertretern der FPÖ und Vertretern des Vlaams Belang aus Vlaanderen
Teil der Demonstration gegen den geplanten Bau einer Großmoschee.
Was hat Sie als
Oppositionsführer in Österreich und als Vertreter der FPÖ dazu bewogen, an
dieser Demonstration gegen den geplanten Bau einer Groß-Moschee in
Köln-Ehrenfeld teilzunehmen?
Zum einen unterhalten wir zu ‚pro Köln’ ein politisch-freundschaftliches
Verhältnis. Bei ‚pro Köln’ handelt es sich um eine Gruppe, die sich – genauso
wie die FPÖ – gegen die rasante Islamisierung und Überfremdung ihrer Heimat
wendet und starken Zuspruch aus der Bevölkerung erhält. Inhaltlich geht es um
die Verhinderung einer Super-
Moschee im Herzen Europas. Wenn man weiß, dass in den meisten islamischen
Ländern ein Verbot zur Errichtung von Kirchen besteht und Christen in
islamischen Ländern übel drangsaliert werden, dann kann man es nur als kurios
werten, wenn in einer traditionsreichen Stadt wie Köln auf Kosten der deutschen
Steuerzahler eine Supermoschee errichtet werden soll. Da fahren wir natürlich
gerne zu unseren deutschen Freunden und helfen ihnen, diesen Wahnsinnsplan zu
verhindern.
Welcher Symbolwert hat
für Sie der geplante Bau einer
Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld?
Nicht zufällig hat der
jetzige türkische Ministerpräsident Erdogan im Jahr 1998 gemeint: ‚Die
Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die
Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln
unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.’ Jede Moschee ist das Zeichen
eines vordringenden Islams. Wenn man sich die immer radikaler werdenden
Tendenzen des Islam, also des Islamismus ansieht, dann kann auch der Konflikt
mit unserer Kultur nicht übersehen werden. Wir treten dafür ein, dass wir Herren
im eigenen Haus bleiben!
Was waren Ihre Eindrücke
und was nehmen Sie mit nach Hause von dieser Demonstration und der
anschließenden Veranstaltung vor dem Bezirksrathaus in Köln-Ehrenfeld?
Das Echo war schlichtweg
sensationell. Wir von der FPÖ wurden nicht nur von den Demonstrationsteilnehmern
überaus herzlich empfangen, sondern auch von sehr vielen Bürgern in Köln positiv
angesprochen. Die Politik der FPÖ erlebt offensichtlich nicht nur in Österreich
einen Höhenflug, sondern wird mittlerweile auch international positiv
registriert und als Hoffnungsanker gesehen, der rot-schwarzen Altpolitik in
Europa einen frischen Wind entgegenzusetzen. Rot-schwarze Parteien in Europa
stehen doch meist im Sold von Industrie, Wirtschaft und Kapital, treiben die
Islamisierung Europas voran und stehen für Sozialabbau und Neoliberalismus. Wir
als FPÖ – aber auch Parteien wie ‚pro Köln’ - sind dazu die Antithese und haben
mittlerweile viele politische Freunde in Europa, die Schulter an Schulter mit
uns den Weg der Erneuerung gehen. Eine junge, frische Bürgerbewegung wie ‚pro
Köln’, die einen rasanten Zulauf erlebt, ist dafür ein hervorragender Partner.
Mitte-Rechts-Parteien in ganz Europa formieren sich in großer Geschwindigkeit,
um der zerstörerischen Politik aus Brüssel sowie ihrer rot-schwarzen
Vollzugsparteien in Europa Einhalt zu gebieten. Wir von der FPÖ werden dafür
unseren Beitrag leisten und künftig verstärkt auch im EU-Raum auftreten.
WILD dankt für das
Gespräch!“