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1. Juli 2008:

Arbeitskreis „Christen pro Köln“ gegründet

Am 27. Juni 2008 wurde in Köln der Arbeitskreis „Christen pro Köln“ gegründet. Neben dem Ratsmitglied Hans Martin Breninek, der den Vorsitz in der neuen Arbeitsgemeinschaft übernommen hat, und der Ratsfrau Regina Wilden als Sprecherin nahmen auch weitere Funktionsträger von pro Köln sowie Frau Ellen Sänger, Mitglied des Pfarrgemeinderates der Kirchengemeinde St. Peter in Köln-Ehrenfeld, und weitere Interessierte teil.

„Christen pro Köln“ ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro Köln, der seine politischen Inhalte und Ziele auf einer eigenen Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß einbringt. „wir mischen uns ein“ lautet das Motto.

Regina Wilden erklärt zur Gründung von „Christen pro Köln“:

„Der Italiener Rocco Buttiglione durfte nicht EU-Innen- und Justizkommissar werden, weil er 'zu katholisch' war. Wir als eine engagierte Gruppe von Christen mischen uns deshalb ein. Durch wen, wenn nicht durch uns, sollen in der Politik das Erbe des christlichen Abendlandes und die christliche Kultur noch gepflegt und erhalten werden? Die Partei mit dem 'C' im Namen, der diese Aufgabe eigentlich zukäme, hat besonders in Köln ihren Auftrag in weiten Teilen verraten unter anderem durch Förderung des Baus von islamischen Großmoscheen, durch Förderung des Kölner Drogenstrichs, durch Einrichtung von Fixerstuben und des Junkie-Bundes sowie durch die ideelle und materielle Förderung von Homosexuellen-Vereinen. Dies alles sind falsche gesellschaftliche Signale. Wir wissen nicht, wofür diese weichgespülte CDU in Köln, die dem Zeitgeist hinterher läuft, eigentlich noch steht.“

Der Präfekt der „Kongregation für die Glaubenslehre“, Kardinal Joseph Ratzinger, heute Papst, sagte im Jahr 2002:

Das gut gebildete Gewissen gestattet niemandem, mit der eigenen Stimme die Umsetzung eines politischen Programms zu unterstützen, in dem die grundlegenden Inhalte des Glaubens und der Moral durch alternative oder diesen Inhalten widersprechende Vorschläge umgestoßen werden.

Der Ehrenfelder Fraktionsvorsitzende der pro-Köln-Fraktion Jörg Uckermann lädt jeden Interessierten zum Mitmachen in der neuen Arbeitsgemeinschaft ein: „Die Aussage des Präfekten der Glaubenskongregation ist der Maßstab, den wir Christen für unser politisches Handeln anlegen. Wer sich mit diesem Ziel einverstanden erklärt, ist herzlich dazu eingeladen, in unserer Arbeitsgemeinschaft mitzuarbeiten, unabhängig davon, ob er Mitglied von pro Köln ist oder nicht. Unsere Arbeitsgemeinschaft plant gemeinsame Unternehmungen, gemeinsame politische Gespräche und wird Stellungnahmen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen abgeben.“

Nach der Gründungsversammlung besuchten die Teilnehmer die Heilige Messe im Hohen Dom zu Köln und ließen den Abend bei einem Bier in einer „Kölschen Weetschaft“ ausklingen.

 

 
 
 

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