„Heiliger Krieg“ in Köln
In Rondorf wollten drei türkische junge
Männer zwei Polizisten als Geiseln nehmen und töten, am KölnerBonner Flughafen
verhaftete die Polizei zwei Somalier, die als Dschihadisten bereits ihr
Testament gemacht hatten und sich auf dem Weg in ein terroristisches
Ausbildungslager befanden. Die in den letzten Tagen lautstark öffentlich
vorgetragenen Behauptungen der pro-Köln-Gegner, die Bürgerbewegung würde eine
islamistische Gefahr heraufbeschwören, die es in Wahrheit gar nicht gibt, sind
damit wieder einmal auf erschreckende Art und Weise widerlegt worden. Die
Bedrohung ist real – und es kann jeden treffen: heute Polizisten, morgen
Fluggäste, übermorgen Bahnreisende oder andere Passanten.
Die Täter von Rondorf sind 15, 16 und 17
Jahre jung! Ihr verqueres islamistisches Weltbild bildeten sie nicht in einem
Camp der El Quaida in Afghanistan oder Pakistan heraus, sondern mitten unter uns
in Köln. Sie besuchten eine Kölner Schule und sind in der Domstadt aufgewachsen.
Trotzdem wollten sie ihr junges Leben wegwerfen, um als „Märtyrer“ im „Heiligen
Krieg“ zu sterben.
Die Ideologie des Dschihad hält gerade für
die Altersgruppe der Spätpubertierenden attraktive Verlockungen bereit. Wer im
„Heiligen Krieg“ zu Tode kommt, wird im Paradies belohnt werden, erläuterte
unlängst der moslemischen Prediger Ismail al-Radouan im palästinensischen
Fernsehen: „Wenn ein Märtyrer auf seinen Schöpfer trifft, sind ihm alle Sünden
vergeben, vom ersten Blutguß an. Er ist befreit von 'den Qualen des Grabes'; er
nimmt seinen Platz im Paradies ein, er ist geschützt vor dem großen Schlag und
heiratet 72 dunkeläugige Jungfrauen. Er ist ein himmlischer Anwalt für 70
Mitglieder seiner Familie, auf seinem Haupt trägt er eine Ehrenkrone, einen
Stein, der mehr wert ist als alles in dieser Welt.“
Wer’s glaubt, wird selig, sagt ein Sprichwort
…
Im Falle der Rondorfer Türken war die Wirkung
der einschlägigen Verse aus dem Koran verheerend. Die drei jungen Gläubigen
täuschten bei der Polizei einen Notruf vor. Mit verblüffend echt aussehenden
Schreckschuß-Pistolen, einem nicht funktionsfähigen Schnellfeuergewehr und
Handgranaten-Attrappen bedrohten sie zwei Polizeibeamte. Einer der Polizisten
gab daraufhin zwei Warnschüsse in die Luft ab. Nur die Besonnenheit der beiden
Beamten verhinderte ein Blutbad. Die drei „Gotteskrieger“ wurden festgenommen.
Im Polizeiverhör gab einer von ihnen ihre
Pläne zu Protokoll: Sie wollten die Pistolen der Polizisten an sich bringen, die
Beamten entführen und später ermorden sowie mit den erbeuteten Schußwaffen
weitere Morde begehen. Die Polizei verhängte über die Einzelheiten des
Geständnisses eine Nachrichtensperre.
Heute verhaftete die Polizei am KölnBonner
Flughafen wenige Minuten vor dem Start ihrer Maschine zwei Somalier, 23 und 24
Jahre alt, von denen einer einen deutschen Paß hat. Nach Angaben des
Landeskriminalamtes stehen die beiden im Verdacht, sich am „Heiligen Krieg“ und
möglichen Anschlägen beteiligen zu wollen. Weitere Angaben kann die Polizei vor
dem Hintergrund laufender Ermittlungen derzeit nicht machen.
Sieben Jahre nach dem 11. September 2001
erhebt der islamistische Terror bei uns in Köln sein schreckliches Haupt. Die
Befürchtungen der Bürgerbewegung pro Köln werden nicht nur bestätigt, sondern
eher noch übertroffen. Mal sind zugewanderte Araber die Täter, mal in Köln
aufgewachsene Türken. Das einende Band dieser sehr verschiedenen Tätergruppen
ist die Ideologie eines dschihadistisch interpretierten Islam, der die Tötung
der „Ungläubigen“ gebietet.
Pro Köln sagt klipp und klar: Diese Klientel
ist in unserer Stadt weder zuhause, noch willkommen. Hinfort mit ihnen!