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26. September 2008:

„Heiliger Krieg“ in Köln

In Rondorf wollten drei türkische junge Männer zwei Polizisten als Geiseln nehmen und töten, am KölnerBonner Flughafen verhaftete die Polizei zwei Somalier, die als Dschihadisten bereits ihr Testament gemacht hatten und sich auf dem Weg in ein terroristisches Ausbildungslager befanden. Die in den letzten Tagen lautstark öffentlich vorgetragenen Behauptungen der pro-Köln-Gegner, die Bürgerbewegung würde eine islamistische Gefahr heraufbeschwören, die es in Wahrheit gar nicht gibt, sind damit wieder einmal auf erschreckende Art und Weise widerlegt worden. Die Bedrohung ist real – und es kann jeden treffen: heute Polizisten, morgen Fluggäste, übermorgen Bahnreisende oder andere Passanten.

Die Täter von Rondorf sind 15, 16 und 17 Jahre jung! Ihr verqueres islamistisches Weltbild bildeten sie nicht in einem Camp der El Quaida in Afghanistan oder Pakistan heraus, sondern mitten unter uns in Köln. Sie besuchten eine Kölner Schule und sind in der Domstadt aufgewachsen. Trotzdem wollten sie ihr junges Leben wegwerfen, um als „Märtyrer“ im „Heiligen Krieg“ zu sterben.

Die Ideologie des Dschihad hält gerade für die Altersgruppe der Spätpubertierenden attraktive Verlockungen bereit. Wer im „Heiligen Krieg“ zu Tode kommt, wird im Paradies belohnt werden, erläuterte unlängst der moslemischen Prediger Ismail al-Radouan im palästinensischen Fernsehen: „Wenn ein Märtyrer auf seinen Schöpfer trifft, sind ihm alle Sünden vergeben, vom ersten Blutguß an. Er ist befreit von 'den Qualen des Grabes'; er nimmt seinen Platz im Paradies ein, er ist geschützt vor dem großen Schlag und heiratet 72 dunkeläugige Jungfrauen. Er ist ein himmlischer Anwalt für 70 Mitglieder seiner Familie, auf seinem Haupt trägt er eine Ehrenkrone, einen Stein, der mehr wert ist als alles in dieser Welt.“

Wer’s glaubt, wird selig, sagt ein Sprichwort …

Im Falle der Rondorfer Türken war die Wirkung der einschlägigen Verse aus dem Koran verheerend. Die drei jungen Gläubigen täuschten bei der Polizei einen Notruf vor. Mit verblüffend echt aussehenden Schreckschuß-Pistolen, einem nicht funktionsfähigen Schnellfeuergewehr und Handgranaten-Attrappen bedrohten sie zwei Polizeibeamte. Einer der Polizisten gab daraufhin zwei Warnschüsse in die Luft ab. Nur die Besonnenheit der beiden Beamten verhinderte ein Blutbad. Die drei „Gotteskrieger“ wurden festgenommen.

Im Polizeiverhör gab einer von ihnen ihre Pläne zu Protokoll: Sie wollten die Pistolen der Polizisten an sich bringen, die Beamten entführen und später ermorden sowie mit den erbeuteten Schußwaffen weitere Morde begehen. Die Polizei verhängte über die Einzelheiten des Geständnisses eine Nachrichtensperre.

Heute verhaftete die Polizei am KölnBonner Flughafen wenige Minuten vor dem Start ihrer Maschine zwei Somalier, 23 und 24 Jahre alt, von denen einer einen deutschen Paß hat. Nach Angaben des Landeskriminalamtes stehen die beiden im Verdacht, sich am „Heiligen Krieg“ und möglichen Anschlägen beteiligen zu wollen. Weitere Angaben kann die Polizei vor dem Hintergrund laufender Ermittlungen derzeit nicht machen.

Sieben Jahre nach dem 11. September 2001 erhebt der islamistische Terror bei uns in Köln sein schreckliches Haupt. Die Befürchtungen der Bürgerbewegung pro Köln werden nicht nur bestätigt, sondern eher noch übertroffen. Mal sind zugewanderte Araber die Täter, mal in Köln aufgewachsene Türken. Das einende Band dieser sehr verschiedenen Tätergruppen ist die Ideologie eines dschihadistisch interpretierten Islam, der die Tötung der „Ungläubigen“ gebietet.

Pro Köln sagt klipp und klar: Diese Klientel ist in unserer Stadt weder zuhause, noch willkommen. Hinfort mit ihnen!
 

 
 
 

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