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8. Juli 2008:

Gerechte Strafe

Na also, es geht auch anders: Der 21 Jahre alte Türke Serkan A. ist heute von der Jugendkammer des Landgerichts München I zu zwölf Jahren und der 18-jährige Grieche Spyridon L. zu achteinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. „Versuchter Mord“ lautet das Urteil. Die beiden hatten Ende vergangenen Jahres bundesweit Schlagzeilen gemacht, weil sie in der Münchener U-Bahn einen 76jährigen pensionierten Schuldirektor halb tot prügelten. Eine Videokamera zeichnete die grausame Tat auf.

In Köln hätten sie gute Chancen gehabt, mit ein paar Sozialstunden davon zu kommen. In Bayern dagegen scheinen die Uhren gelegentlich wirklich noch anders zu gehen. Der Innenminister des Bundeslandes, Joachim Herrmann, fordert die Abschiebung der beiden Kriminellen nach Verbüßung ihrer Haftstrafe. Richtig so! Serkan A. und Spyridon L. haben in Deutschland nichts verloren!

Eine solche Justiz, die gegen Gewaltkriminelle durchgreift, statt sie mit Samthandschuhen anzufassen und im Wege einer unverantwortlichen Kuschelpädagogik nach kürzester Zeit wieder auf die Menschheit loszulassen, würde sich die Bürgerbewegung pro Köln auch für die Domstadt wünschen.

Das harte Durchgreifen der Münchener macht klar, daß solche Forderungen demokratisch und rechtsstaatlich völlig legitim sind und nichts mit „Rechtsextremismus“ oder „Ausländerfeindlichkeit“ zu tun haben. Selbstverständlich würden wir uns für deutsche Gewaltverbrecher ebenso harte Strafen wünschen. Dafür wäre nicht einmal eine Änderung der Gesetze, sondern nur deren konsequente Anwendung nötig. Die pro-Köln-Forderung, ausländische Kriminelle nach der Strafverbüßung abzuschieben, hat in Köln immer wieder scharfe Kritik durch die Massenmedien und durch Vertreter der Mehrheitsfraktionen im Rathaus hervorgerufen. Daß jetzt der bayerische Innenminister im Fall der U-Bahn-Schläger ebenfalls die Abschiebung fordert, belegt die demokratische Legitimität unserer diesbezüglichen Äußerungen!
 

 
 
 

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