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2. Juli 2008:
Immer noch: NEIN zum Hafenausbau
In der Sitzung
der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 5. Mai 2008 stand wieder einmal der Ausbau
des Godorfer Hafens als Thema auf der Tagesordnung.
Der
bündnisgrüne Bezirksvertreter Giesen hatte beantragt, die Bezirksvertretung möge
den Rat auffordern, seine Entscheidung für den Hafenausbau „sorgfältig und
kritisch zu überdenken“. Die Wortwahl macht deutlich, daß es nur darum ging, dem
Wähler Sand in die Augen zu streuen. Selbstverständlich beansprucht der Rat für
sich, stets jede seiner Entscheidung „sorgfältig und kritisch zu überdenken“ –
und danach hat er dann eben mehrheitlich dem Ausbau zugestimmt. Der Antrag war
also offensichtlich politisch wirkungslos und unsinnig.
Pro-Köln-Bezirksvertreter Bernd M. Schöppe brachte deshalb einen Änderungsantrag
ein, der eine klare Anweisung an den Rat beinhaltete, den fragwürdigen Beschluß
aufzuheben. Dieser Antrag wurde mal wieder von allen anderen Bezirksvertretern
(inklusive Giesen & Co.) abgelehnt! Zudem lehnten es die Mehrheitsfraktionen
ab, die von uns am 29. April 2008 berichteten antisemitischen Vorfälle am
Gymnasium Rodenkirchen zu verurteilen.
Über die Causa Hafenausbau informiert pro Köln in diesem
Sommer an etlichen Infoständen in Rodenkirchen und Zollstock die Bürger mit
einem hier als
PDF-Datei abrufbaren Informationsblatt, das zudem in Godorf und Sürth umfassend
an die Haushalte verteilt wurde. Die Reaktionen darauf sind eindeutig: Die
Bürger im Kölner Süden wollen den Hafenausbau mehrheitlich gestoppt sehen!
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