Beim Anti-Islamisierungskongreß am 19./20. September war
Rodenkirchen ein Schauplatz massiver Ausschreitungen von Linksextremisten.
Selbsternannte „Antifaschisten“ prügelten am
Bezirksrathaus Rodenkirchen auf das 45jährige deutsch-jüdische Mitglied des
Bundesvorstandes der pro-Bewegung, Michael Kucherov, ein! Kucherov mußte völlig
fassungslos zur Kenntnis nehmen, daß er Ziel massiver Gewalt wurde, einfach nur,
weil er zusammen mit Mitgliedern der Pro-Bewegung an einer Pressekonferenz auf
einem Rheinschiff teilnehmen wollte! Ein gezielter antisemitischer Hintergrund
der Tat war jedenfalls nicht erkennbar.
Das Rheinschiff, auf dem die Pressekonferenz mit fast 30 Journalisten aus halb
Europa stattfand, wurde durch Steinwürfe der Linksextremisten erheblich
beschädigt und war nicht mehr seetüchtig. Es mußte zeitnah einen Hafen anlaufen.
Zu dem Vorfall
erklärt der Geschäftsführer der Fraktion pro köln, Manfred Rouhs:
„In Leverkusen,
wo wir in einer großen Gruppe von fast 100 Mitgliedern und Anhängern der
Bürgerbewegung mit massivem Polizeischutz aufgetreten sind, kam es zu keinerlei
Gewalttaten der Linksextremisten. Diese Leute greifen offenbar lieber in großen
Gruppen Einzelpersonen an.
Der Angriff auf
Michael Kucherov ist infam und führt den Anspruch der Linken, in einer
'antifaschistischen' Koalition zu stehen, ad absurdum. Die bei der
Pressekonferenz anwesenden Journalisten haben selbst sehen können, von welcher
Seite die Gewalt ausgeht. Vielleicht stimmt diese Erfahrung ja doch den einen
oder anderen Journalisten nachdenklich. Eine differenzierte Berichterstattung
könnte potentiellen Gewalttätern verdeutlichen, daß sie keineswegs Vollstrecker
eines heimlichen Mehrheitswillens sind, sondern sich und ihr politisches
Anliegen ins Abseits stellen.“