Köln aktuell / Mittwoch, 27.April.2016

Asyl-Wahnsinn: Millionen-Skandal um das Bonotel!

In der Kölner Politik scheint immer Karneval zu sein - so jeck wie manche Entscheidungen sind ...

In der Kölner Politik scheint immer Karneval zu sein – so jeck wie manche Entscheidungen sind …

Für 5,8 Millionen Euro kaufte im Juni 2014 die Stadt Köln das noch im Betrieb befindliche 4 Sterne-Hotel „Bonotel“ im Luxusviertel Marienburg, um dort Asylbewerber einzuquartieren. Doch seit fast zwei Jahren geschieht – nichts! Das ehemalige Luxushotel, dessen Betreiber von der Stadt Köln nach dem Ankauf erst zum Aufhören und Entlassen seiner Mitarbeiter gezwungen werden musste, sei angeblich nicht in einem bezugsfertigen Zustand. Wo vorher Touristen aller Altersklassen stolze 4-Sterne-Preise zahlten, um nächtigen zu dürfen, lauern nun plötzlich unzumutbare Gefahren für gerade Terror und Bürgerkrieg entronnene junge Männer aus Afrika oder Nahost.

Gar schreckliches weiß die Verwaltung seit Monaten zu berichten: Angefangen von unhygienischen Teppichböden über eine unbedingt notwendige Entrauchungsanlage bis hin zu einer jetzt festgestellten unzumutbaren Schadstoffbelastung der Trinkwasserleitungen. Jedes Mal fand die Verwaltung einen neuen Grund für teure Renovierungsmaßnahmen und Verzögerungen für den Bezug. Gleichzeitig sank kontinuierlich die Zahl der versprochen Plätze von rund 200 auf aktuell 150.

Da fragt man sich doch unwillkürlich, unter welcher Lebensgefahr und Platznot da vorher die zahlenden Gäste des 4-Sterne-Bonotels hausen mussten und warum die Stadt nicht wegen Brandschutz- und sonstigen Sicherheitsgründen eine  sofortige Schließung des Hotels angeordnet hatte?

Fakt ist jedenfalls: Bisher wurden bereits rund 6,5 Millionen für Kauf und Renovierungsarbeiten ausgegeben, weitere 1,5 Millionen sollen folgen. Alternativ dazu wird von der Stadt tatsächlich über einen kompletten Abriss und eine anderweitige Nutzung des Grundstückes, etwa für die Aufstellung von Wohncontainern, nachgedacht.

Die Stadt schmeißt also Millionen Euro Steuergelder aus dem Fenster, um am Ende wie auf einer x-beliebigen Wiese Container draufzustellen? Sind die politisch Verantwortlichen der Stadt Köln, die Milliardenschulden hat, eigentlich völlig „plemplem“ geworden?

Oder hat dieser Wahnsinn in Wirklichkeit doch Methode?

Denn  Fakt ist auch: Die gerade mit dem Ankauf des Bonotels unterstützte Behauptung der gerechten Verteilung der Asylbewerber über alle Stadteile hat sich bisher als reine Täuschung erwiesen: Noch immer gibt es z.B. keinen einzigen von der Stadt in den Promivierteln Marienburg oder Hahnwald untergebrachten Flüchtling, während ohnehin sozial abgehängte Veedel sprichwörtlich überquellen und immer noch dutzende Turnhallen belegt sind.

Anders ausgedrückt: Gerade die Propagandisten der Willkommenskultur aus etablierter Politik, Medien und den „oberen Zehntausend“ der Gesellschaft bleiben  in „ihren Vierteln“ lieber unter sich, während sich Lischen Müller gerne in jeder Hinsicht „bereichern“ lassen darf …

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