Holweide: Asylunterkunft unter Seuchen-Quarantäne
Aus den Veedeln, Köln aktuell / Mittwoch, 7.Dezember.2016

Holweide: Asylunterkunft unter Seuchen-Quarantäne

Über eine Flüchtlingsunterkunft in Holweide wurde laut Radio Köln eine Quarantäne verhängt. Bis zum 16. Dezember dürfe niemand das Areal verlassen. Nach Informationen von PRO KÖLN handelt es sich dabei um die beschlagnahmte Turnhalle an der Burgwiesenstraße, in der zur Zeit rund 200 Asylbewerber untergebracht sind. Davon sollen 30 bis 35 Personen an Keuchhusten, Windpocken und Scharlach erkrankt sein.

Bei der aktuellen Zuspitzung handelt es sich aber keineswegs um den ersten Ausbruch ansteckender Krankheiten in Kölner Asylantenheimen. Vielmehr hat es in den letzten Jahren eine Vielzahl ähnlicher Fälle gegeben, wobei auch hierzulande fast ausgerottet geglaubte Krankheiten wie Masern oder die Krätze ein unverhofftes Comeback feierten. Diese gefährliche Entwicklung ist zum einen der Unterbringung vieler Menschen auf sehr engem Raum geschuldet, zum anderen auch dem Import von Erregern und Krankheiten aus fremden Ländern mit zum Teil viel geringeren Gesundheits- und Impfstandards als in Deutschland.

PRO KÖLN verschließt auch vor diesen negativen Begleiterscheinungen des anhalten Flüchtlingstsunamis nicht die Augen. Das gebietet allein schon der Schutz der hier untergebrachten Asylbewerber, aber natürlich auch die Vorsorgeverpflichtung gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Wobei nicht nur Anwohner von Asylunterkünften potentiell gefährdet sind, sondern auch Kitas und Schulen, wo Kinder von Asylbewerbern mit betreut werden.

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