30. Juli 2008:
Seeberg verwahrlost
Die Lebensqualität im
Kölner Norden nimmt unter der Verantwortung der Stadt Köln immer mehr ab.
Insbesondere für Seeberg gilt, daß vor allem besser betuchte Bürger wegziehen,
sobald sie können – auffallend häufig ziehen zudem Menschen mit
Migrationshintergrund in den Stadtteil, der für alle anderen Kölner offenbar
immer weniger attraktiv wird. Pro Köln nimmt sich im Kölner Norden dieses
Problems im besonderen Maße an und hat zwei weitere Anfragen zur Situation in
Seeberg für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung gestellt.
Zum einen wollen wir wissen, wie
sich die Bevölkerung in Seeberg verändert, welche Wanderungsbewegungen die
Verwaltung beobachten kann (siehe
hier).
Zudem befaßt sich pro Köln mit dem Verfall des Alten Schützenheims in Seeberg,
das sich zunehmend zu einem Tummelplatz für Drogenabhängige entwickelt und
verwahrlost (hier
abrufbar).
Immer wieder hat die Kölner
Stadtspitze dem Verfall ganzer Stadtteile tatenlos zugesehen. Pro Köln wird alle
kommunalpolitischen Register ziehen, um in Seeberg rechtzeitig gegenzusteuern!
23. Juli 2008:
Wilde Landfahrerlager
in Fühlingen
Aus Seeberg und
Fühlingen mehren sich Beschwerden von Anwohnern im Zusammenhang mit
Parkplätzen in der Nähe der Heinrich-Böll-Gesamtschule, die immer häufiger als
wilder Campingplatz genutzt werden. Bei den „Wildcampern“ handelt es sich
um Landfahrer, die jeweils die Flächen nur eine gewisse Zeit lang bewohnen und
dann weiterziehen. Davon geht für die Bürger im Kölner Norden eine erhebliche
Belästigung aus. Zudem bringen die Anwohner die Präsenz ihrer ungebetenen
Gäste mit Diebstählen in Verbindung. Die Bürgerbewegung pro Köln hat deshalb
für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler eine Anfrage
gestellt. Im einzelnen wollen wir wissen:
1.) Ist der Verwaltung
das Problem des Bestandes zeitweise von Landfahrern genutzter „wilder“
Campingplätze in der Nähe der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Seeberg bekannt?
2.) Falls, ja, was
wurde bislang dagegen unternommen?
3.) Welche
Möglichkeiten sieht die Verwaltung, in Zukunft das zeitweise Entstehen „wilder“
Campingplätze im Bereich der Bezirksvertretung Chorweiler zu unterbinden?
Die Anfrage wird den
entsprechenden Druck auf die Verantwortlichen bei der Stadt Köln ausüben, die
angehalten sind, die Parkplätze häufiger zu überprüfen. Das hilft mit, die
Lebensqualität im Kölner Norden zu verbessern und bestehende Risiken für die
Bevölkerung kleiner zu machen.
4. Juli 2008:
Trennung von Dieter
Hillgruber
Die Bürgerbewegung pro Köln
hat sich von Dieter Hillgruber getrennt. Der jetzt parteilose Chorweiler
Bezirksvertreter hatte mehrfach ohne Absprache mit der Fraktion pro Köln
Anfragen an die Verwaltung gerichtet, die mit einem von ihm geführten, privaten
Nachbarschaftsstreit im Zusammenhang stehen, mit dem pro Köln nichts zu tun hat.
Hillgruber hatte sich dann gegenüber dem Vorstand der Bürgerbewegung pro Köln
verpflichtet, sein über pro Köln erworbenes Mandat künftig nicht mehr im
Zusammenhang mit seinen privaten Streitigkeiten zu mißbrauchen. Trotzdem
wiederholte Hillgruber seine einschlägigen Anfragen an die Verwaltung auf
pro-Köln-Briefpapier. Nachdem er jetzt nicht bereit war, schriftlich zu
erklären, daß er dieses Fehlverhalten einstellen wird, wurde die Trennung
unvermeidbar.
Die Mandatsträger der
Bürgerbewegung pro Köln sind ausschließlich den Interessen der Bürgerinnen und
Bürger der Domstadt verpflichtet. Wer ein über pro Köln erworbenes Mandat für
seine privaten Belange mißbraucht, hat in unserer Bürgerbewegung keinen Platz.
20. Juni 2008:
Kölner CDU zerlegt sich
selbst
Ein Jahr vor der Kommunalwahl
scheint sich der Kreisverband Köln der CDU teilweise in Auflösung zu befinden.
Nachdem die Union in Ehrenfeld ihren stellvertretenden Bezirksbürgermeister
Jörg Uckermann an pro Köln verloren hat, ist ihr jetzt auch der Chorweiler
Bezirksbürgermeister Hans-Heinrich Lierenfeld abhanden gekommen. Er wurde am 19.
Juni im Rahmen einer überaus turbulent verlaufenen Bezirksvertretungssitzung
abgewählt und durch Jürgen Kirchner (SPD) abgelöst. Die CDU räumte kampflos das
Feld. Ihre eigenen Bezirksvertreter unterstützen den SPD-Mann, nachdem sie sich
mit Lierenfeld und dessen Frau, die in Chorweiler ein Mandat in der
Bezirksvertretung innehat, zerstritten haben.
weiter
8. April 2008:
Desinteresse am Bahnhof
Worringen
CDU, SPD, Grüne und FDP haben
offenbar kein Interesse daran, daß der Bahnhof Worringen endlich wieder in einen
halbwegs erträglichen Zustand versetzt wird. In der Sitzung der
Bezirksvertretung Chorweiler am 7. April 2008 lehnten die Mehrheitsfraktionen
einen diesbezüglichen
Antrag der
Fraktion pro Köln ab. Jetzt gilt es, den Altparteien Dampf zu machen:
Pro-Köln-Mitglieder haben an das Gros der Haushalte in Worringen und Roggendorf/Thenhoven
das hier als
PDF-Datei dokumentierte Faltblatt mit einer Petition an die Stadt Köln für mehr
Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung am Worringer Bahnhof verteilt. Jetzt kommt es
entscheidend auf die Mithilfe der Bürger im Kölner Norden an: Nur eine große
Zahl von Unterschriften unter diese Petition kann den hier offenbar
erforderlichen Druck ausüben – damit der Bahnhof Worringen wieder in Ordnung
kommt.
Bitte helfen Sie uns, drucken
Sie die Petition aus und unterstützen Sie dieses wichtige Anliegen mit Ihrer
Unterschrift!
24. Oktober 2007:
Peinliches Gerangel um
Straßen-Benennung
Bezirksvertreter von CDU und
SPD wollen zwei Straßen im Bebauungsgebiet Krebelspfad unbedingt nach
verstorbenen Kommunalpolitikern aus ihren eigenen Reihen benennen – und ernten
damit Kopfschütteln selbst bei Verwandten der Verstorbenen. Die Szenen in
der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler waren peinlich, der dem
zugrundeliegende gemeinsame Antrag von SPD und CDU ein Akt von politischer
Selbstbeweihräucherung: Obwohl die Straßennamen gar nicht zu den Bezeichnungen
der anderen Straßen und Wege im Einzugsgebiet passen, sollten nach dem Willen
der Mehrheitsfraktionen die neu zu benennenden Wege nach Peter-Paul Nesseler und
Ernst Wolff, zwei ehemaligen Ratsherren der Altparteien, benannt werden. Die
Fraktion pro Köln hatte die politisch völlig neutralen Bezeichnungen „Am
Krebelshof“ und „Auf der Krebelsweide“ vorgeschlagen – und damit
selbstverständlich bei SPD, CDU, Grünen und FDP keine Mehrheit bekommen.
In der Sitzung mußte dann der
CDU-Bezirksvertreter Günter Kerpen einräumen, daß die Familie von Peter-Paul
Nesseler keine Straßenbenennung nach ihrem 1989 verstorbenen Verwandten wünscht.
Es blieben also sozusagen nur noch die unmittelbar durch die Erwähnung ihrer
ehemaligen Mitglieder auf Straßen-Schildern propagandistisch begünstigten
Parteien als Befürworter der Namensgebung übrig. CDU und SPD konnten sich unter
dem von der Fraktion pro Köln ausgeübten politischen Druck dann zumindest dazu
entschließen, ihren Antrag in einen Prüfauftrag an die Verwaltung abzuändern,
der zudem vorsieht, daß eine Straßenbenennung nicht gegen den Willen der
Angehörigen erfolgen soll.
Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion pro Köln
in der Bezirksvertretung Chorweiler, Martin Schöppe: „CDU und SPD schrecken
nicht einmal davor zurück, auf dem Rücken von Toten und ihren Verwandten ihr
parteipolitisches Süppchen zu kochen. Mir ist es regelrecht peinlich, mit
solchen Leuten zusammen in der Bezirksvertretung zu sitzen! Die beiden Wege, um
die es geht, sollten neutrale Namen tragen, wie sie pro Köln vorgeschlagen hat.“
24. Juli 2007:
„SummerJam-Festival“ zum
letzten Mal am Fühlinger See?
Das SummerJam Festival sorgt
jedes Jahr für ein Müllspektakel am Fühlinger See. „Holzkohle, Asche und
Glassplitter, zertrampelte Gebüsche und braune Flächen, statt grünem Rasen
werden die Besucher des Fühlinger Sees noch lange begleiten. Denn zum 22. Mal
fand in diesem Jahr das ‚SummerJam-Festival’ statt, zu dem 25.000 Reggae Fans
aus ganz Europa anreisten. Rund um den Fühlinger See hatten die
Festival-Besucher ihre Schlafzelte aufgestellt. Die ersten reisten schon eine
Woche vor dem Spektakel mit Sack und Pack an., um sich die besten Plätze zu
sichern. Nach drei Tagen SummerJam reisten die Besucher wieder ab, ihren Müll
nahmen sie jedoch nicht mit.“ Dies berichtete der „Kölner Wochenspiegel“ letzte
Woche auf Seite 1. weiter
19. Juli 2007:
pro-Köln-Effekt in Chorweiler
Kaum hat pro Köln auf dieser
Internetseite über den klammheimlichen Moscheebau in Feldkassel berichtet und in
der Bezirksvertretung eine entsprechende Anfrage gestellt, schon ziehen der
etablierte Politikbetrieb und die Medien nach. Im „Express“ erschien heute
unter der Überschrift „Ditib-Moschee in Chorweiler schon fertig“ ein durchaus
sachlicher Artikel
mit dem treffenden Hinweis: „Selbst die Politiker in der Bezirksvertretung
hatten keinen Schimmer“. Abgesehen davon, daß der Chorweiler
Bezirksbürgermeister Hans Heinrich Lierenfeld bestätigen darf, ahnungslose
gewesen zu sein („Wir wurden nicht informiert“), enthält der großformatig
aufgemachte Artikel wenig, was die Besucher dieser Internetseite nicht bei pro
Köln schon vor einer Woche nachlesen konnten.
Aber immerhin: Wir erfahren jetzt, daß der Gebetsraum für
285 Gläubige kürzlich eingeweiht wurde, obwohl der Brandschutz die Einrichtung
noch nicht abgenommen hat. Das soll „unsereiner“ mal in dieser Reihenfolge
machen …!
12. Juli 2007:
Heimlicher Moscheebau in
Chorweiler
Die türkisch-islamische Union
DITIB hat in der Morsestraße 9a in Feldkassel heimlich eine Moschee errichtet –
vorbei an allen kommunalpolitischen Institutionen. Weder der Stadtrat, noch
irgendein Ausschuß wurde informiert, und auch in der Bezirksvertretung
Chorweiler tauchte der Moscheebau nicht in der Tagesordnung auf. Die Verwaltung
hatte lediglich im November 2006 auf eine mündliche pro-Köln-Anfrage hin
mitgeteilt, daß in Feldkassel „eine leer stehende Halle in einen Gebetsraum
umgewandelt werden soll“, ohne im weiteren auf die konkreten Bauaktivitäten zu
reagieren. Deshalb will
die Fraktion pro Köln in der Bezirksvertretung Chorweiler jetzt mit einer
Anfrage
von der Verwaltung erfahren:
1. Wann
wurde die Moschee in der Morsestraße 9a errichtet? Seit wann hat die Verwaltung
von dem Moschee-Neubau Kenntnis?
2. Warum
hat die Verwaltung die Bezirksvertretung Chorweiler über den Moschee-Neubau
nicht unterrichtet?
3. Wurden
bei dem Moschee-Neubau die bauordnungsrechtlichen Bestimmungen eingehalten?
4. Werden
derzeit im Bereich der Bezirksvertretung Chorweiler weitere Moscheen gebaut,
ohne daß die Bezirksvertretung davon Kenntnis hätte? Falls ja, an welchen
Standorten geschieht dies?
Öffentlich
bekannt wurde der heimliche Moscheebau nur, weil Anhänger der DITIB bei Youtube
Videoaufnahmen aus dem Inneren des Gebäudes veröffentlich haben. Gezeigt werden
ein Gebetsraum und dessen Frauenempore. Kurzzeitig wurden die Video-Clips auch
über das Forum der Internetseite des radikal-islamischen „Muslim Markt“
verlinkt.
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Frontseite
der heimlich in der Morsestraße 9a eingerichteten DITIB-Moschee. Der
Moscheebau ging an allen kommunalpolitischen Instanzen vorbei. |
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3. Mai 2007:
Kampf gegen imaginäre Gewalt
Nachdem an Chorweiler Schulen
Veranstaltungen gegen rechtsradikale Gewalt durchgeführt worden sind, wollte die
Fraktion pro Köln der Sache auf den Grund gehen und wissen, ob es dabei nur um
politische Stimmungsmache geht oder ob wirklich etwas dran ist an der
Vorstellung, Gewalttäter von rechtsaußen würden den Kölner Norden unsicher
machen – und deshalb müßten nun öffentliche Mittel zur „Aufklärung“ locker
gemacht werden. Also fragte pro Köln bei der Verwaltung an:
weiter
28. Februar 2007:
Bezirksvorsteher macht sich
lächerlich
Eine beispiellos lächerliche
Aufführung hat heute Vormittag der Chorweiler Bezirksvorsteher Hans-Heinrich
Lierenfeld auf dem Wochenmarkt in Heimersdorf gegeben. Dort traf der
CDU-Kommunalpolitiker auf den pro-Köln-Bezirksvertreter Martin Schöppe und auf
den Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs, die Unterschriften
für das Bürgerbegehren gegen den geplanten Bau der Ehrenfelder Groß-Moschee
gesammelt haben. Der Bezirksvorsteher forderte Bürger, die das Bürgerbegehren
unterstützen wollten, dazu auf, keine Unterschrift gegen das Großmoschee-Projekt
zu leisten. Begründung: Die Moschee würde – Bürgerwille hin oder her – ohnehin
gebaut werden. Und: Pro Köln würde im Stadtrat „Ausländer raus“ fordern und
dürfe deshalb nicht unterstützt werden.
Zu Lierenfelds Entsetzten ließen
sich die meisten Bürger von einer derart plumpen Agitation nicht beeindrucken.
Wer unterschreiben wollte, der tat das im Regelfall auch unter den Augen des
wütenden CDU-Bezirksvorstehers, der sich von manchen Einwohnern seines
Stadtbezirks spitze Kommentare anhören mußte. „Wer ständig lügt, dem Fallen die
Haare aus“, bemerkte beispielsweise ein Heimersdorfer mit Verweis auf
Lierenfelds Halbglatze. Zudem handelte sich Lierenfeld eine anwaltliche
Abmahnung ein wegen seiner Falschbehauptung, pro Köln würde im Rat „Ausländer
raus“ fordern.
Dazu erklärt Martin Schöppe: „Lierenfelds
Auftritt wahr mehr als peinlich. Aber jetzt hat er wenigstens mit eigenen Augen
gesehen, wie groß die Unterstützung ist, die wir mit unserem Bürgerbegehren in
der Bevölkerung haben. 32 Bürger haben trotz seiner Beschimpfungen
unterschrieben – das ist einfach Klasse!“
18. Januar 2007:
Lierenfelds
Multikulti-Bekenntnis
Nun haben es alle
rechtsgerichteten Kölner Bürger schwarz auf weiß, die bisher immer noch die CDU
als „das kleinere Übel“ in Schutz nahmen. Der CDU-Bezirksbürgermeister von
Chorweiler, Hans Heinrich Lierenfeld, legte aus gegebenen Anlaß ein feierliches
Gelübde auf Multikulti und Überfremdung ab: „Wir in Chorweiler sind stolz
darauf, ein weltoffener, toleranter und multikultureller Stadtbezirk zu sein.
Wir sehen Menschen anderer Nationen oder Herkunft nicht als Fremdkörper oder
Ballast, sondern als Bereicherung für unseren Stadtbezirk“, tönte Lierenfeld auf
einer Einbürgerungsfeier für „Neu-Deutsche“ aus der Türkei und anderswo.
Damit wurde einmal mehr
deutlich, wofür die Kölner CDU steht: Masseneinwanderung, Multikulturalismus,
Überfremdung. Mit all den zugehörigen Problemen, angefangen bei höheren
Kriminalitätsraten über steigende Sozialausgaben bis hin zur Bildung ethnischer
Ghettos. CDU-Lierenfeld sollte mal die verblieben Deutschen im Stadtbezirk
Chorweiler fragen, wieviel „Weltoffenheit“ und „Multikulti“ sie noch vertragen
können, bis sie gänzlich zur Minderheit in den eigenen Veedeln geworden sind. Da
Lierenfeld und Konsorten das aber nicht machen, werden die Bürger dankbar sein
für eine seriöse, patriotische Opposition. Schon bei der Kommunalwahl 2004 hatte
die Bürgerbewegung pro Köln in ganz Chorweiler mit 7,38 Prozent ihr bestes
Ergebnis, mit Spitzenwerten von bis zu 12 Prozent in einzelnen Stadtteilen!
17. Januar 2007:
Sauberes Köln?
Seit Jahren versuchen
CDU, SPD und Co. in der Domstadt das Vermüllungsproblem in den Griff zu
bekommen. Bestimmte Stadtviertel oder auch nur einzelne Straßenzüge sind dafür
bekannt, daß dort Unsauberkeit und Verschmutzung herrschen. Dabei sollten
sich die verantwortlichen Politiker die Erkenntnis des Hausverwalters der
Kölnberg-Siedlung hinter die Ohren schreiben: „Dreck zieht neuen Dreck an.
Deshalb muß er sofort weg.“ Warum das offensichtlich nicht überall in Köln gelingt
und was man dagegen tun kann, versucht pro Köln seit 2004 in den städtischen
Gremien herauszufinden. Die jüngste Initiative dieser Art startete die Fraktion
pro Köln in der Bezirksvertretung Chorweiler mittels einer offiziellen
Anfrage, in deren
Anschluß ein konkretes Maßnahmenpaket vorgeschlagen werden soll. (Dieser
neuerliche pro-Köln-Vorstoß wurde übrigens schon vor dem heutigen großen Bericht
im „Stadt-Anzeiger“ unternommen!) weiter
25. September 2006:
„Übergangsheim“ in Merkenich wird doch nicht
geschlossen!
Ganz
beiläufig ließ die Kölner Sozialdezernentin Marlies Bredehorst in der letzten
Sitzung des Finanzausschusses die Bombe platzen, daß das skandalträchtige
Asylantenheim im Kölner Stadtteil Merkenich nun doch nicht geschlossen wird!
Wir erinnern uns: Vor allem einige Zigeunerfamilien
aus dem Heim machten den Merkenicher Bürgern seit Jahren das Leben schwer.
Diebstähle, Wohnungseinbrüche, ja sogar Raubüberfälle und sexuelle Belästigungen
von Kindern waren an der Tagesordnung. Als dann im Jahr 2005 rund ein Drittel
aller Merkenicher Bürger eine pro-Köln-Petition auf Schließung des
„Übergangsheimes“ unterschrieben, wurde den Anwohner von der Stadtspitze
versprochen, daß die Einrichtung stufenweise verkleinert und in absehbarer Zeit
ganz geschlossen würde. weiter
12. September 2006:
Diskussion über Schülerzeitung „Objektiv“
In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung
Chorweiler wurde die Schülerzeitung „Objektiv“ unerwartet zum Thema gemacht.
Denn der SPD-Bezirksvertreter Alfred Becker meinte seine Ablehnung gegen den
pro-Köln-Antrag zur Durchführung eines „Tag der Jugend“ im Bezirksrathaus
mit seiner Empörung über die
Schülerzeitung „Objektiv“ begründen zu müssen. Obwohl doch das eine mit dem
anderen eigentlich gar nichts zu tun hat.
Auszug aus der Niederschrift der
Bezirkvertretungssitzung vom 24.08.06:
„Bezirksvertreter Herr Schöppe möchte die
Jugend mit diesem Antrag informieren und wieder an die Politik heranführen, da
die Politikverdrossenheit immer mehr zunimmt und die Wahlbeteiligung sinkt.
Auch für die verschiedenen Parteien wäre eine solcheVeranstaltung von Vorteil
damit junge Menschen sich wieder in den Parteien engagieren.“
„Bezirksvertreter Herr Becker kritisiert die
von pro Köln mit rassistischem Inhalt
herausgegebene Jugendzeitschrift
‚objektiv’.“ „Bezirksvorsteher Herr Lierenfeld unterstützt die Kritik am Inhalt
der Jugendzeitschrift.“ „Herr Schöppe verteidigt den Inhalt der
Jugendzeitschrift und stellt klar, dass es in jeder Demokratie Rechts und Links
geben muss.“
Dazu erklärt Martin Schöppe: „Ich finde es
sehr erstaunlich, welche argumentativen Verrenkungen die Altparteien machen,
wenn ihnen die Argumente gegen die Anträge der Fraktion pro Köln fehlen. Kritik
an der von mir herausgegebenen Schüler- und Jugendzeitung hatte an dem
Tagesordnungspunkt nichts zu suchen. Bezirksvorsteher Hans-Heinrich Lierenfeld
hätte Herrn Becker ermahnen müssen, zur Sache zu sprechen, als dieser die
Bezirksvertretungssitzung dazu mißbrauchte, ausschweifend die von mir
herausgegebene Schülerzeitung ‚Objektiv’ aufs übelste zu beschimpfen und
abzuwerten. Leider tat er das Gegenteil.“
Des Weiteren erklärt Martin Schöppe: „Die
von mir herausgegebene Jugendzeitung ‚Objektiv’ ist keineswegs rassistisch oder
ausländerfeindlich. Jeder, der die Zeitung gelesen hat, wundert sich sehr über
die üble Nachrede und Hetze gegen diese neue interessante und ansprechend
gemachte Jugendzeitung ‚Objektiv’.“
21. Juli 2006:
Graffiti-Sprayen für
Anfänger
Das
Jugendzentrum Krebelshof veranstaltete zusammen mit dem Sozialdienst
katholischer Männer vor kurzem ein sogenanntes Hip-Hop-Sommercamp unter dem
Motto „Beatz vom Hof“. Damit sollten gerade Jugendliche aus sozialen
Brennpunktvierteln angesprochen werde, was auch recht erfolgreich gelang. Soweit
so gut. Weniger verständlich waren dagegen teilweise die angebotenen
„Workshops“. Unter anderem stand „Graffiti sprühen“ auf dem Programm.
Dazu erklärt
der pro-Köln-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Chorweiler, Martin
Schöppe:
„Graffiti-Sprühen für Jugendliche aus Chorweiler oder Worringen? Manchmal muß
man sich schon Fragen, was in den Köpfen der Verantwortlichen unserer, auch
städtisch finanzierten Jugendarbeit vorgeht. Graffiti-Schmierereien sind gerade
in diesen Stadtteilen ein wesentlicher Bestandteil des Problems der
Verwahrlosung des öffentlichen Raumes. Die Verantwortliche dieses Jugendcamps
sollten sich zum Beispiel nur mal die S-Bahn-Station in Worringen anschauen. Es
ist deshalb wirklich unverständlich, wenn die Jugendlichen dazu auch noch
angelernt werden! Noch unverständlicher ist es aber, daß auch noch
Bezirksbürgermeister Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) dieses Treiben für gut heißt
es, wie es in diesem Fall leider geschehen ist.“
16. Mai 2006:
Eiertanz um Videoüberwachung des
Worringer Bahnhofes
Die Chorweiler pro-Köln-Fraktion hatte
schon mehrmals das Problem der mangelnden Sicherheit und Sauberkeit an den
Bahnhöfen im Kölner Norden angesprochen.
Im letzten Jahr wies die Fraktion pro Köln und der Seniorenvertreter mehrmals
auf Vandalismusschäden, Schmutz und die zerstörten Aufzüge am Worringer Bahnhof
hin. Daraufhin wurde der Bahnhof gereinigt und die Aufzüge repariert. Nach
nicht langer Zeit waren die Aufzüge allerdings wieder defekt und mehrere
Scheiben wurden eingeschlagen. Inzwischen ist auch das ganze Bahnhofsgelände mit
Graffitisprüchen beschmiert. weiter
12. Mai 2006:
Rücktritt vom Chorweiler
Fraktionsvorsitz
Dieter Hillgruber ist vom
Vorsitz der Chorweiler pro-Köln-Fraktion zurückgetreten. Stattdessen steht
nun Martin Schöppe der pro-Köln-Fraktion in der nördlichsten Kölner
Bezirksvertretung vor. Grund für den Wechsel waren Briefe, die Hillgruber unter
dem Kopf der Bürgerbewegung pro Köln ohne Absprache mit seinem Fraktionskollegen
Martin Schöppe an die Stadt Köln als „Anfragen“ gerichtet hatte. Für deren
Inhalt erteilten der Vorstand und die Ratsfraktion der Bürgerbewegung dem
69jährigen eine Rüge. Gleichzeitig erklärte Hillgruber an Eides statt, entgegen
einer Veröffentlichung im „Stadt-Anzeiger“ zu keinem Zeitpunkt geäußert zu
haben, er würde mit einer bestimmten Nachbarin nicht sprechen, weil diese Jüdin
sei. Hillgruber kündigte rechtliche Schritte gegen den „Stadt-Anzeiger“ an. Der
Vorstand und alle Fraktionen der Bürgerbewegung pro Köln stellten einstimmig
fest, daß sie jede Form von Antisemitismus scharf verurteilen und unter gar
keinen Umständen in ihren Reihen tolerieren werden.
Martin Schöppe erklärte am Ende einer dreistündigen
gemeinsamen Sitzung des Vereinsvorstandes und der Fraktionen der Bürgerbewegung
pro Köln, es gelte nun, den Blick auch im Kölner Norden nach vorn zu richten.
Für den Sommer kündigte er im Bereich der Bezirksvertretung Chorweiler eine
umfassende Öffentlichkeitsarbeit an.
25. Januar 2006:
Hamm bleibt
CDU-Vorsitzender in Chorweiler
Bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden des
Stadtbezirkes Chorweiler setzte sich der Ratsherr Hans-Werner Hamm in einer
Kampfabstimmung gegen Franz Tebbe-Biedenharn durch. Hamm, der parteiintern
als Blömer-Mann gilt, konnte sich nur mit einer hauchdünnen Mehrheit von zwei
Stimmen gegen seinen Konkurrenten durchsetzen. Damit bleibt ein weiterer
CDU-Stadtbezirksverband in der Hand eines Blömer-Vertrauten. Der frühere
CDU-Parteivorsitzende Richard Blömer, zur Zeit CDU-Chef in Lindenthal, bringt
offensichtlich Schritt für Schritt seine Bataillone in Stellung, um seine alte
Rechnung mit der aktuellen CDU-Führungsriege begleichen zu können.
Besonders pikant: Die Blömer-Leute in
der CDU sind meist tief verstrickt in den Kölner Klüngel-Sumpf. Auch der
Verkehrsrichter Hans-Werner Hamm bekam im Jahr 2003 einen Hausbesuch von der
Kölner Staatsanwaltschaft. Ihm wurde vorgeworfen, daß er seinem Sohn einen
übermäßig gut dotierten Posten bei der Abfallentsorgungs- und
Verwertungsgesellschaft (AVG) besorgt hätte. Außerdem wäre Hamms Sohn dann auch
noch mehrfach ungerechtfertigt höhergruppiert worden. Im Zuge dieser
Ermittlungen durchsuchte die Staatsanwaltschaft nicht nur Hamms Privatwohnung,
sondern auch noch sein Dienstzimmer im Kölner Amtsgericht! Aber da die Kölner
CDU sich an solchen Kleinigkeiten bekanntlich nicht stört, wurde Hamm zur
Kommunalwahl 2004 wieder als Ratskandidat aufgestellt und hat seitdem den Posten
des stellvertretenden zweiten Vorsitzenden im Ausschuß Bauen und Wohnen inne.
23. Januar 2006:
Diebstähle zum Abschied
Bestimmte Bewohner des Übergangsheims
Causemannstraße sind wieder durch Diebstähle aufgefallen. Aus einem
Ladengeschäft und aus einer Privatwohnung wurden Gegenstände entwendet, wie
Merkenicher Bürger miteilen. Obwohl insgesamt gegenüber den früheren Zuständen
eine deutliche Besserung der Verhältnisse eingetreten ist, bleibt also zu
hoffen, daß die beabsichtigte Schließung des Übergangsheims möglichst schnell
vollzogen wird!
19. Januar 2006
Triumph für Merkenicher Bürger:
Asylantenheim in Köln-Merkenich wird geschlossen!
Forderungen der Pro-Köln-Petition werden zu 100 Prozent erfüllt
Ein Aufatmen geht
durch Merkenich, einem kleinen, dörflich geprägten Kölner Stadtteil. Das
skandalträchtige „Übergangsheim“ in der Causemannstraße wird endlich
geschlossen! Jahrelang waren die Einheimischen zuvor von einigen dort
lebenden Sinti- und Romabanden regelrecht terrorisiert worden.
Wohnungseinbrüche, Raubüberfälle, tätliche Angriffe und sogar sexuelle
Belästigungen von Seniorinnen und Kindern waren an der Tagesordnung. Auf die
zahlreichen Hilferufe der Merkenicher reagierten aber weder die etablierte
Politik noch die Stadtverwaltung. Hilflos agierten Polizei und Behörden, niemand
wollte Abhilfe schaffen. Die Ratsfraktionen der Altparteien ignorierten die
schriftlichen Gesuche und empörten Briefe zahlreicher besorgter Eltern.
weiter
6. Dezember 2005:
Nachlese
„Übergangsheim“ Merkenich
Wie schon früher berichtet, wurde auf
der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler ein pro-Köln-Antrag auf
Schließung des skandalträchtigen Asylantenheimes in Merkenich behandelt.
Obwohl zuvor die Altparteien Verständnis für die Probleme der Anwohner des
„Übergangsheimes“ in der Causemannstraße geheuchelt hatten, verweigerten sich
CDU, SPD und Co. wiederum jeglicher Diskussion zum Thema. Genauso wie im Rat
wurde der Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt beschlossen. Auch der
SPD-Bezirksvertreter Alfred Becker, seines Zeichens Vorsitzender des
Bürgervereins Merkenich, schwieg eisern zu den Nöten seiner Nachbarn und
Freunde.
Als kleine Nachlese hier
der entsprechende Auszug aus der kürzlich veröffentlichten Niederschrift der
Sitzung:
„8.3.1 Antrag
der Fraktion pro Köln vom 28.09.2005. Schließung des ‚Übergangswohnheimes‘
Causemannstraße
Bezirksvorsteher Herr Lierenfeld führt aus, dass eine Behandlung des Themas
in diesem
Gremium nicht mehr erforderlich ist, weil es sich durch den Ratsbeschluss am
03.11.2005 erledigt hat. Bezirksvertreterin Frau Lierenfeld-Welter beantragt den
Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt gemäß der Geschäftsordnung.
Bezirksvorsteher Herr Lierenfeld gibt der Fraktion pro Köln die Möglichkeit der
Gegenrede gemäß der Geschäftsordnung.
Bezirksvertreter
Herr Schöppe ist überzeugt von der Notwendigkeit den Antrag jetzt zu behandeln,
denn die Merkenicher Bürger haben ein großes Interesse daran, dass das Heim
geschlossen wird. Wenn die Bezirksvertretung für den Antrag stimmt, müsste
dieser im Rat noch einmal behandelt werden. In anderen Städten sind
Übergangswohnheime nicht in Wohngebieten untergebracht. Die Merkenicher
Bevölkerung wird langfristig keine Ruhe bekommen, denn es werden immer wieder
neue Familien, die Unruhe stiften, in das Heim eingewiesen.
Bezirksvorsteher
Herr Lierenfeld bringt den Antrag von Bezirksvertreterin Frau Lierenfeld-Welter
zur Abstimmung. Beschluss: Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt den
Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich
zugestimmt gegen die Stimmen von pro Köln (2)“
Die
vollständigen Protokolle der Sitzungen der Bezirksvertretung Chorweiler können
hier eingesehen werden.
11. November 2005:
Altparteien wollen nicht über Merkenich reden
In der gestrigen
Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler sorgte ein pro-Köln-Antrag auf
Schließung des „Übergangsheimes“ Causemannstraße für große Verärgerung bei den
etablierten Parteien. Allen voran Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld
(CDU) entrüstete sich darüber, daß er noch eine Fraktion oder Bewegung erlebt
hätte, die so viel Unruhe stiften würde im Stadtbezirk. Die Bürgerbewegung
pro Köln bedankt sich für diese anerkennenden Worte von Herrn Lierenfeld! Denn
bei den verfilzten und verfahrenen Zuständen in Köln muß eine echte Opposition
für soviel Unruhe sorgen wie möglich, damit sich endlich etwas verändert.
weiter
4.
November 2005:
Ratspolitiker verhöhnen die Merkenicher Bürger
Die Arroganz der Macht
war bei der gestrigen Ratssitzung überdeutlich zu spüren: Obwohl im Vorfeld die
örtliche CDU und SPD in Köln-Merkenich selber für eine Schließung des
skandalträchtigen „Übergangsheimes“ Causemannstraße eingetreten sind, wollten
sie davon auf der Ratssitzung nichts mehr wissen. Sämtliche etablierten
Stadtratsfraktionen verweigerten sich sogar einer Diskussion zu dem Thema; der pro-Köln-Antrag auf Schließung des Heimes wurde ohne Abstimmung verworfen!
Lediglich die Sozialdezernentin Marlies Bredehorst hatte ihre verharmlosenden
Beschwichtigungsphrasen wiederholt, für die sie schon auf einer öffentlichen
Bürgerversammlung in Merkenich am 28. September ausgepfiffen worden war.
weiter
2. November 2005:
Belogen
und betrogen von den Altparteien
Mehr als einhundert
Merkenicher Bürger demonstrierten heute vor dem Rathaus für die Schließung des
„Übergangsheimes“ Causemannstraße. Dabei offenbarten die etablierten
Politiker ihre wahre Meinung bezüglich des umstrittenen Heimes: Unisono
kündigten Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU), der Vorsitzende des
Merkenicher Bürgervereins, Alfred Becker (SPD), die Sozialdezernentin Marlies
Bredehorst und der SPD-Parteichef Jochen Ott an, daß das „Übergangsheim“
Causemannstraße selbstverständlich auch in Zukunft nicht geschlossen werden
wird. Alle Versprechungen an die Merkenicher Bürger sind nach diesem Abend nur
noch Schall und Rauch. Die Forderung des Bürgervereinsvorsitzenden Alfred Becker
auf Schließung des „Übergangsheimes“ in einem offenen Brief an Oberbürgermeister
Fritz Schramma erwies sich als glatte Lüge! Dementsprechend groß waren Wut und
Enttäuschung auf den Gesichtern vieler Demonstrationsteilnehmer. In Sachen
Glaubwürdigkeit der Altparteien dürften jetzt auch wohl die letzten Merkenicher
Bürger aufgewacht sein. weiter
20.
Oktober 2005:
Lieber spät als nie
Rund eine Woche nach der von pro Köln durchgesetzten
Sondersitzung der Bezirksvertretung Chorweiler findet sich auch im
„Stadt-Anzeiger“ ein
Einspalter darüber.
Die „rasenden
Reporter“ des DuMont-Blattes kamen nicht umhin, den Grund für die Sondersitzung
– nämlich das rechtswidrige Verhalten von Bezirksvorsteher Hans Heinrich
Lierenfeld (CDU) – zu erwähnen. Auch die beiden pro-Köln-Anträge konnten nicht
verschwiegen werden, weil sie die einzigen auf dieser Sondersitzung waren. Die
Eltern der Kinder am Schulzentrum Pesch wissen jetzt auf jeden Fall, daß einzig
pro Köln für eine räumliche Trennung der Konrad-Adenauer-Hauptschule und des
Montessori-Gymnasiums ist. Aber da den etablierten Parteien die gewaltsamen
Konflikte zwischen den Jugendlichen der beiden Schularten anscheinend nicht so
wichtig sind, wurde der Antrag ohne jegliche Diskussion verworfen. Ebenso wie
der pro-Köln-Antrag auf Übernahme der Sitzungskosten durch den Verantwortlichen,
nämlich Bezirksvorsteher Lierenfeld. Wenn es ans Eingemachte geht, halten die
Altparteien ja bekanntlich zusammen wie Pech und Schwefel ...
17.
Oktober 2005:
Antrag auf Schließung des Übergangsheimes in Merkenich
Nach jahrelangem
Schweigen ist das Thema „Übergangsheim“ Merkenich endlich auf der politischen
Tagesordnung. Nach den Bürgerversammlungen im Pfarrheim und im Gasthaus „Zum
Treppchen“ gab es eine breit angelegte Medienberichterstattung über Merkenich
und in der nächsten Ratssitzung steht ein pro-Köln-Antrag auf Schließung der
Einrichtung zur Debatte. Wie zu erwarten war, vertreten im Vorfeld dieser
Ratssitzung der „Stadt-Anzeiger“ und die „Rundschau“ einseitig die Position der
Heimbewohner: Die Probleme werden immer noch beschönigt und die Merkenicher
Bürger zum Teil sogar an den Pranger gestellt. Im letzten „Stadt-Anzeiger“-Artikel
„Merkenich: Patt der Angst“ wurden die Tatsachen praktisch auf den Kopf gestellt
und die Heimbewohner zu Opfern gemacht! Gleichzeitig versucht der „Bürgerverein“
die Merkenicher in die Irre zu führen, indem er den Anwohnern verspricht, daß
das Heim bald geschlossen wird, wenn sie jetzt bloß Ruhe geben würden.
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14.
Oktober 2005:
Pro Köln liest Bezirksvorsteher Lierenfeld die Leviten
Auf der gestrigen Sondersitzung der Bezirksvertretung Chorweiler
musste sich Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) einiges anhören. Der
pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Dieter Hillgruber verurteilte Lierenfelds
rechtswidriges Verhalten auf der letzten regulären Sitzung:
„Bezirksvorsteher Lierenfeld hat im Vorfeld zur Sitzung am 12. September
den pro-Köln-Antrag zum Schulzentrum Pesch einfach nicht in die Tagesordnung
aufgenommen. Dabei ist jeder Bezirksvorsteher gesetzlich dazu verpflichtet, alle
form- und fristgerechten Anträge in die Tagesordnung aufzunehmen.“ Besonders
schlimm wäre es, daß der Bezirksvorsteher in vollem Bewußtsein rechtswidrig
gehandelt habe: „Denn Bezirksvorsteher Lierenfeld wurde nicht nur von der
Fraktion pro Köln auf die Rechtswidrigkeit seines Handelns hingewiesen – nein
auch die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Köln und das Amt des
Oberbürgermeisters teilte die Rechtsauffassung von pro Köln.“ Aufgrund dieses
vorsätzlichen Rechtsbruchs forderte pro Köln auch, daß Lierenfeld die Kosten für
die dadurch entstandene Sondersitzung tragen sollte.
Zuvor hatte der pro-Köln-Bezirksvertreter Martin Schöppe begründet, warum der
streitgegenständliche Antrag zum Schulzentrum Pesch behandelt werden sollte. „Es
gibt erhebliche Spannungen zwischen den Hauptschülern und den Gymnasiasten, die
zum Teil auch in heftigen Prügeleien enden. Der Direktor des
Montessori-Gymnasiums, Hans Theo Klug, beschrieb die Situation vor seinem
plötzlichen Sinneswandel in einem Bericht des ‚Stadt-Anzeigers‘ wie folgt: ‚Die
Schülerschaften passen nicht zueinander.‘ Klug betonte weiter, daß er verstärkt
Personal abstellen müsste, um Prügeleien verhindern zu können. Besonders vor den
Bushaltestellen gäbe es ‚erhebliche Konflikte, die dann eskalieren‘ ... Die
Fraktion pro Köln teilt dabei die Meinung vieler Schüler, Eltern und Lehrer des
Schulzentrum Pesch: Eine dauerhafte Lösung kann es nur geben, wenn die beiden
Schulen räumlich getrennt werden.“
Die etablierten Parteien in Chorweiler zeigten sich jedoch wie üblich
uneinsichtig und hielten ihrem Bezirksvorsteher weiterhin die Stange – beide
Anträge wurden verworfen.
13.
Oktober 2005:
Sondersitzung in Chorweiler
Aufgrund des eklatanten Rechtsbruches von
Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) muß die Bezirksvertretung
Chorweiler heute um 17.00 Uhr zu einer Sondersitzung zusammenkommen.
Lierenfeld
hatte sich auf der letzten regulären Sitzung geweigert, einen form- und
fristgerecht eingereichten pro-Köln-Antrag zum Schulzentrum Pesch auf die
Tagesordnung zu setzen. Dieser rechtswidrige Willkürakt des CDU-Mannes
Lierenfeld mußte anschließend sogar von seinem Parteifreund, Oberbürgermeister
Fritz Schramma,
beanstandet werden. Pro Köln wird nun auf der heutigen Sondersitzung den
Antrag zur Ausgliederung der Konrad-Adenauer Hauptschule aus dem Schulzentrum
Pesch vorbringen.
Interessant ist auch die Berichterstattung der Kölner DuMont-Presse in diesem
Fall. Lierenfeld skandalöser Rechtsbruch wurde nur am Rande erwähnt und einen
aktuellen Vermerk auf die heutige Sondersitzung sucht man im „Stadt-Anzeiger“
vergebens. Die
„Rundschau“ dagegen bringt das Kunststück fertig, in ihrer heutigen Ausgabe
die Sondersitzung ohne jeglichen Hinweis auf pro Köln zu erwähnen. Im Vergleich
zu dieser Art von Journalismus war das „Neue Deutschland“ direkt eine Quelle der
Wahrheit und Objektivität!
10. Oktober 2005:
Porzer FDP
gegen die Merkenicher Problem-Flüchtlinge
Von Seiten der Altparteien, der Stadtverwaltung und den örtlichen
Medien bekamen die Merkenicher Bürger in den letzten Wochen und Monaten stets zu
hören, daß die Probleme mit kriminellen Bewohnern des „Übergangsheimes“
Causemannstraße in Wirklichkeit ja gar nicht so schlimm wären.
Doch in
dem Moment, wo die ersten der auffälligen Großfamilien in andere Stadtteile
verlegt werden sollen, rührt sich dort sofort Widerstand – auch von Seiten der
etablierten Parteien.
Nach einem
Bericht
von „Radio Köln“ wehrt sich die Porzer FDP dagegen, daß einige Merkenicher
Heimbewohner zu ihnen kommen sollen. Die Stadtverwaltung reagierte darauf mit
„völligem Unverständnis“. Im übrigen betonte ein Sprecher der Stadt Köln, daß
sich vor allem die Zigeuner-Familien „an ihren neuen Wohnorten wohl fühlen“
sollten.
Die Bürgerbewegung pro Köln meint dazu: Die Stadtverwaltung sollte vor allem
darauf achten, daß die einheimischen Kölner in Frieden und Sicherheit leben
können. Und bei den auffällig gewordenen Großfamilien sollte lieber jede
rechtliche Möglichkeit ausgenutzt werden, diesen problematischen Personenkreis
abzuschieben, anstatt ihn nur von Stadtteil zu Stadtteil zu verschicken. Denn
viele dieser Leute sind illegal eingereist oder haben nur einen Duldungsstatus,
könnten somit also ohne weiteres in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
7. Oktober
2005:
Merkenich:
Abstimmung zum Übergangsheim
Auf der neu
eröffneten Seite
MerkenichBoard.de findet seit heute eine Online-Abstimmung zum Übergangsheim
in der Causemannstraße statt. Die möglichen Voten reichen von der Forderung
nach mehr Geld für die Heimbewohner bis zu „Das Heim muß
weg!“. In den letzten Wochen waren auf verschiedenen Kölner Online-Foren
Versuche gescheitert, über die jüngste Entwicklung in Merkenich eine kultivierte
Diskussion zu führen.
1. Oktober
2005:
„Rundschau“
contra Bürgerprotest
Wie zu
erwarten war: Die „Kölnische Rundschau“ hat in ihrem heute erschienenen
Artikel über die
„Informationsveranstaltung“ der Stadtspitze zum „Übergangsheim“ Causemannstraße
für den berechtigten Unmut der Merkenicher Einwohner keinerlei Verständnis
gezeigt.
Bei der Lektüre des Artikels über die angeblich „dumpfen Parolen“ der Bürger
könnte man den Eindruck gewinnen, Merkenicher Kinder und ihre Eltern hätten sich
Berichte über sexuelle Übergriffe, Diebstähle und gewaltsame Angriffe von
Personen aus dem „Übergangsheim“ aus den Fingern gesogen. Die DuMont-Medien, zu
denen auch die „Rundschau“ gehört, beschränken sich offenbar nicht mehr darauf,
pro Köln zu verunglimpfen - jetzt wird auch noch die ganz normale Bevölkerung
beschimpft!
Wie schon seit
200 Jahren steht das Haus DuMont auch diesmal loyal an der Seite der Obrigkeit.
Unbequeme Wahrheiten werden ausgeblendet. Und was nicht paßt, wird passend
gemacht ...
30.
September 2005:
Jetzt wird es konkret:
Merkenicher wollen ihren Protest auf die Straße tragen
Mehr als 150 Merkenicher Bürger diskutierten gestern zusammen mit
Vertretern von pro Köln über die verschiedenen Möglichkeiten, auf politischem
Wege die Schließung des
„Übergangsheimes“ Causemannstraße durchzusetzen. Dabei
wurde klar, daß der politische Druck auf die Kölner Stadtspitze noch weiter
erhöht werden muß.
Als denkbare Mittel
in dieser Auseinandersetzung wurden öffentliche Kundgebungen oder Protest-Umzüge
vorgeschlagen. Die Planungen dazu werden in den nächsten Wochen von pro Köln und
einem Kreis engagierter Merkenicher Bürger rasch vorangetrieben werden.
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29. September 2005:
Schluß mit dem
Schönreden!
Die Merkenicher
sind es leid, sich beschwichtigen zu lassen
Der Versuch des
Chorweiler Bezirksbürgermeisters Hans Heinrich Lierenfeld, die Merkenicher
Bevölkerung im Rahmen einer „Informationsveranstaltung“ von der Unbedenklichkeit
des „Übergangsheims“ Causemannstraße zu überzeugen, ist gründlich gescheitert.
Dabei war gestern Abend das Podium im Pfarrheim St. Brictius hochkarätig
besetzt, und die Spitzenvertreter von Verwaltung und Polizei gaben sich alle
Mühe, der Bevölkerung einzureden, sie sei vor allem mit „gefühlter Kriminalität“
konfrontiert, von der keine allzu ernste Bedrohung ausgehe. Herr Kilp, der
Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Köln, Frau Bredehorst, die Sozialdezernentin,
Herr Kremers, der Leiter des Bezirksjugendamtes Chorweiler, Herr Freund, der
Leiter der Polizeiinspektion Köln-Nordwest sowie Herr Schleicher, der Leiter der
Wohnversorgungsbetriebe der Stadt Köln, standen Hans Heinrich Lierenfeld
helfend, aber erfolglos zur Seite. Selbst als 9- und 10jährige Kinder sexuelle
Übergriffe schilderten, versuchten die Offiziellen, abzuwiegeln.
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28. September 2005:
Bürgeraufstand in
Merkenich
In Merkenich wächst der Bürgerunmut über das „Übergangsheim“ Causemannstraße von
Tag zu Tag. In der Nacht zum Mittwoch haben engagierte Merkenicher den ganzen
Stadtteil mit
Protestplakaten vollgepflastert.
Darauf bekunden die
Merkenicher ihre Wut über die unhaltbaren Zustände in ihrem ehemals so
beschaulichem Stadtteil. Wegen den zahlreichen Diebstählen, Wohnungseinbrüchen
und Übergriffen mancher Heimbewohner bezeichnen die Einheimischen Merkenich
selbst als „Stadtteil der Gesetzlosen“. Von der etablierten Kölner Politik
fordern sie: „Wir wollen unser Dorf zurück“ und „Unsere Kinder sollen wieder
unbetrübt spielen können“. In Richtung Stadtspitze kündigen die Merkenicher an:
„Will der Schramma uns nicht sehen, müssen wir zum Rathaus gehen!“
Dazu
der pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs:
„Die
Merkenicher Bürger haben mit ihrer Aktion den Vertretern der etablierten Politik
im Vorfeld der heutigen städtischen Versammlung zum Thema Causemannstraße einen
hübschen Empfang bereitet. Bezirksvorsteher Lierenfeld und seine politischen
Freunde von CDU, SPD und Co. sollten endlich die Sorgen der Merkenicher ernst
nehmen. Pro Köln wird jedenfalls die Bürger solange unterstützen, bis das Heim
geschlossen wird!“
26. September 2005:
Städtische Podiumsdiskussion ohne pro Köln?
Beim Streit um
das Merkenicher „Übergangsheim“ sollen unbequeme Meinungen ausgeblendet werden
Seitdem pro Köln in Merkenich Unterschriften gegen das „Übergangsheim“
Causemannstraße sammelt, bewegt sich einiges.
Nachdem zuvor die Bürger
jahrelang von den Altparteien vertröstet wurden, hat jetzt der Bezirksvorsteher
Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) überraschend zu einer städtischen
Podiumsdiskussion zum Thema „Situation in der Causemannstraße“ eingeladen. Und
obwohl „Vertreter aus dem Rat der Stadt Köln und der Bezirksvertretung
Chorweiler“ angekündigt werden, will Herr Lierenfeld die gewählten
pro-Köln-Mandatsträger vom Podium fernhalten.
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26.
September 2005:
Rechtsbruch im „Stadt-Anzeiger“
dokumentiert
Selbst der
„Stadt-Anzeiger“
kam nicht umhin, die Beanstandung eines rechtswidrigen Beschlusses des
Bezirksbürgermeisters von Chorweiler, Hans Heinrich Lierenfeld (CDU), zu
erwähnen. Lierenfeld hatte rechtswidrig die Aufnahme eines pro-Köln-Antrags zum
Schulzentrum Pesch in die Tagesordnung verweigert, worauf hin – nach
Einschaltung der Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung - Oberbürgermeister
Fritz Schramma diesen Rechtsbruch schriftlich beanstanden mußte. Freilich ließ
es sich das DuMont-Blatt auch bei diesem Bericht nicht nehmen, pro Köln als
rechtsextrem zu beschimpfen und den Sachverhalt zu Gunsten Herrn Lierenfelds
beschönigend darzustellen.
22.
September 2005:
Hilferuf der Merkenicher Grundschule
Die
Probleme mit manchen Großfamilien des „Übergangsheimes“ Causemannstraße sind in
Merkenich inzwischen jedermann bekannt. Besonders leiden müssen auch viele
Merkenicher Kinder, die immer wieder bedroht, bestohlen und sogar geschlagen
werden.
Die Eltern der Merkenicher Grundschüler bekamen zu diesem Thema jetzt einen
Brief mit nach Hause, in dem sie aufgefordert werden, bei weiteren Übergriffen
sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Pro Köln dokumentiert nachstehend
diesen Hilferuf der Merkenicher Grundschule:
Liebe Eltern!
Leider ist es in den letzten Wochen mehrfach zu Übergriffen gegen unsere Schüler
durch Kinder aus den Roma-Familien gekommen. Diese besuchen nicht unsere Schule
und sind bereits mehrfach vom Schulgelände verwiesen worden. Dennoch kommen sie
immer wieder, klettern über den Zaun und bedrohen einzelne Schüler. Wir sind mit
Fr. Hansen vom Jugendamt im Gespräch über diese Problematik. Sie riet uns,
derartige Vorfälle sofort bei der Polizei anzuzeigen. Ebenso berichtete sie, daß
es sich um 3 Familien handelt, die sich aggressiv und kriminell verhalten. Unter
diesen Familien leiden, genau wie wir, die übrigen Familien im Übergangsheim.
Den letzten Vorfall von Mittwoch, dem 14.09.2005 habe ich bei der Polizei
angezeigt. Es ist wichtig, daß auch Sie derartige Vorfälle zur Anzeige bringen.
Darüber hinaus erwarten wir mehr Schutz durch einen Wachdienst, der von der
Stadt Köln beauftragt wurde. Die zuständigen Ämter der Stadt bemühen sich, diese
3 Familien in ein anderes Stadtgebiet zu überweisen. Das wird nach unserer
Auskunft schon bald geschehen.
Zum Schluß bitte ich Sie dringend, Vorfälle in der Schule oder der
Schulpflegschaftsvorsitzenden zu melden.
22.
September 2005:
OB Schramma rügt rechtswidriges Verhalten:
Sondersitzung in
Chorweiler
Pro Köln fordert
Rücktritt von Bezirksbürgermeister Lierenfeld
Der offene
Rechtsbruch des Chorweiler Bezirksbürgermeisters Hans Heinrich
Lierenfeld (CDU) zieht umfangreiche Konsequenzen nach sich: Der
von Lierenfeld rechtswidrig unterschlagene pro-Köln-Antrag zum
Schulzentrum Pesch muß jetzt in einer Sondersitzung im Oktober
behandelt werden.
Lierenfeld selbst wurde von Oberbürgermeister Fritz
Schramma schriftlich wegen seines Rechtsbruchs gemaßregelt und auf
die Konsequenzen hingewiesen. Der Vorsitzende der Bürgerbewegung
pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, fordert angesichts dieses
Skandals den unverzüglichen Rücktritt von Bezirksbürgermeister
Lierenfeld.
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18.
September
2005:
Merkenich und kein
Ende der Diebstahlserie
Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ereigneten sich in Merkenich erneut zwei
Wohnungseinbrüche. Und zumindest in einem der beiden Fälle führte die Fährte
laut Anwohner wieder einmal in das Umfeld des „Übergangsheimes“ in der
Causemannstraße.
Nur durch das rasche Eingreifen von Merkenicher Bürgern konnten
zwei der Einbrecher festgenommen und zwei weitere zumindest identifiziert
werden.
Die
Bürger in Merkenich sind fassungslos: Die Verbrechensserie in ihrem früher so
beschaulichen Stadtteil reißt einfach nicht ab. Immer wieder sind auch Bewohner
des Übergangsheimes oder deren Bekannte unter den Tätern. Vor allem Diebstähle
und Wohnungseinbrüche haben einen skandalösen Umfang angenommen. Zusammen mit
der Bürgerbewegung pro Köln kämpfen deshalb die meisten Merkenicher jetzt für
eine Schließung des „Übergangsheimes“ Causemannstraße.
15. September 2005:
Brennpunkt Merkenich
Die
„Kölnische Rundschau“ hat heute einen
Bericht über
die Auseinandersetzung um das „Übergangsheim“ Causemannstraße in der
Bezirksvertretung Chorweiler veröffentlicht. Pro Köln fordert die Schließung
der Einrichtung, während CDU, SPD und Grüne die unstreitig bestehenden Probleme
mit einem Teil der Heimbewohner herunterspielen und davon ausgehen, daß deren
Bewältigung künftig möglich sei. Dabei warf der Chorweiler Bezirksbürgermeister
Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) der Bürgerbewegung vor, die Bewohner des Heims zu
„diskreditieren“. Man müsse erst polizeiliche Ermittlungen abwarten, bevor
beispielsweise bewertet werden könne, ob dieser Personenkreis mit dem jüngsten
Angriff auf den Filialleiter des Merkenicher Penny-Marktes etwas zu tun hätte.
Dazu erklärt Manfred
Rouhs:
„Die Menschen in Merkenich sehen sich seit geraumer Zeit
regelrecht terrorisiert. Da mag Herr Lierenfeld weiter abwarten - aber ohne uns!
Wir werden alle greifbaren politischen Hebel in Bewegung setzen, um der
Stadtspitze klarzumachen, daß nur noch die Schließung des
‚Übergangsheims’
als akzeptable Problemlösung in Frage kommt.“
13. September 2005:
Kommunalaufsicht ermittelt:
Bezirksbürgermeister begeht offenen Rechtsbruch
Der Chorweiler Bezirksbürgermeister Hans Heinrich Lierenfeld
(CDU) hat tatsächlich aus „inhaltlichen Gründen“ die Aufnahme eines
pro-Köln-Antrages in die Tagesordnung der gestrigen Sitzung der
Bezirksvertretung verweigert und damit einen offenen Rechtsbruch begangen.
Lierenfeld ignorierte die Anweisungen der Kommunalaufsicht der
Bezirksregierung Köln, die ebenso wie die Fraktion pro Köln von einem eklatant
rechtswidrigen Verhalten ausgeht. Nach Aussage der Kommunalaufsicht wird
Lierenfeld deshalb dienstlich angewiesen werden, den pro-Köln-Antrag zum
Schulzentrum Pesch zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu behandeln, eventuell auch in
einer Sondersitzung.
Dazu erklärt der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln,
Rechtsanwalt
Markus Beisicht:
„Bezirksbürgermeister Lierenfeld hat damit gezeigt, daß er für
seinen Kampf gegen pro Köln sogar bereit ist, offenen Rechtsbruch zu begehen.
Hierfür wird er zur Rechenschaft gezogen werden. Die Kommunalaufsicht der
Bezirksregierung Köln hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Sollte es eine
Sondersitzung der Bezirksvertretung geben, werden wir außerdem beantragen, daß
Herr Lierenfeld für sämtliche Kosten aufkommen muß. Herr Lierenfeld hat für alle
sichtbar sein Amt mißbraucht und ist deswegen als Bezirksbürgermeister nicht
mehr tragbar. Wer so dreist demokratische Spielregeln verletzt, dem ist alles
zuzutrauen. Deshalb gilt hier: Wehret den Anfängen!“
12. September 2005:
Wildwest-Methoden in
Chorweiler
Einen neuen Tiefpunkt hat die politische Auseinandersetzung der etablierten
Parteien mit pro Köln in der Bezirksvertretung Chorweiler erreicht: Der
Bezirksbürgermeister Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) verweigerte ohne Angabe von
Gründen die Aufnahme eines pro-Köln-Antrages in die Tagesordnung der heutigen
Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler.
Pro Köln hatte –
selbstverständlich form- und fristgerecht – beantragt, die
Konrad-Adenauer-Hauptschule aus dem Schulzentrum Pesch auszugliedern. In der
Vergangenheit war es zwischen den Schülern der Hauptschule und des
Montessori-Gymnasiums immer wieder zu teils gewaltsamen Konflikten gekommen.
Deshalb fordern vor allem viele Eltern die räumliche Trennung der beiden
Schulen. Und weil die Hauptschule deutlich kleiner ist, sollte vernünftigerweise
diese Lehreinrichtung ausgegliedert werden.
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9. September 2005:
Eskalation der Gewalt
in Merkenich
Wie
die Kölner Polizei auf Nachfrage mitteilte, kam es am Dienstag aus
einer Gruppe Kinder und Jugendlicher heraus zu einer
Messer-Attacke auf den Filialleiter eines
Merkenicher Supermarktes. Nach Aussagen von
Anwohnern kommen die jugendlichen Täter aus dem Umkreis des
„Übergangsheimes“ Causemannstraße.
weiter
8. September 2005:
Merkenicher contra
„Übergangsheim“ Causemannstraße
Der kleine
Kölner Stadtteil Merkenich hat ein großes Problem. Die Bürger werden von vielen
Bewohnern des „Übergangsheimes“ Causemannstraße regelrecht terrorisiert.
Diebstähle und tätliche
Übergriffe sind an der Tagesordnung. Dagegen laufen die Merkenicher jetzt Sturm:
Bereits nach knapp zwei Wochen haben fast 500 Bürger der rund 1.000 Merkenicher
Haushalte eine pro-Köln-Petition gegen das „Übergangsheim“ in der
Causemannnstraße unterschrieben. weiter
6. September 2005:
pro Köln engagiert sich für das
Schulzentrum Pesch
Schüler
und Schulleitung der Konrad-Adenauer-Hauptschule und des Montessori-Gymnasiums
im Schulzentrum Pesch wollen die räumliche Trennung der beiden
Lehreinrichtungen.
Von den etablierten Kölner Parteien ist dafür wenig
Unterstützung zu erwarten, weil dies einem Eingeständnis ihres schulpolitischem
Scheiterns gleichkommen würde. Pro Köln unterstützt dagegen den verständlichen
Wunsch der Schüler nach einem konfliktfreien Lernklima.
Deshalb hat pro Köln sowohl in der Bezirksvertretung
Chorweiler als auch im Rat der Stadt Köln einen dementsprechenden Antrag
eingereicht. Die Schüler der beiden betroffenen Schulen wurden zudem mit einem
Flugblatt über die pro-Köln-Unterstützung informiert, was anscheinend dem Leiter
des Montessori-Gymnasiums,
Hans
Theo Klug, mißfiel. Obwohl pro Köln seine Forderungen voll und ganz teilt,
wollte Klug das Verteilen der Flugblätter lautstark verhindern – auf
öffentlichem Straßenland wohlgemerkt. Bei seinen Schülern schien Klugs politisch
einseitiges Verhalten wenig Anklang zu finden: Schnell fanden sich Freiwillige
unter den Gymnasiasten, die für eine weitere Verbreitung der
pro-Köln-Flugblätter sorgten.
Alle, denen das Wohl der betroffen Schüler am Herzen liegt,
sollten sich in diesem Zusammenhang zwei Termine vormerken:
Am 8. September wird der entsprechende pro-Köln-Antrag öffentlich
in der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler behandelt, am 20. September dann
in der Sitzung des Rates. Für die Ratssitzung können beim städtischen
Sitzungsdienst unter der Telefonnummer 0221/ 221 - 22075 Karten vorbestellt
werden.
1. September 2005:
Messerwetzen in Seeberg
Wie der
„Express“ heute meldet, haben in der Riphanstraße in Seeberg zwei „Großfamilien“
aus der Gruppe der „Sinti und Roma“ einen lange schwelenden Konflikt mit einer
Messerstecherei ausgetragen. Vier Verletze und ein
Großeinsatz der Kölner Polizei waren die Folge des Clan-Krieges.
Pro
Köln meint: Diese Art der Konfliktbereinigung hat nichts in den Straßen von Köln
verloren. Derartige Bräuche und Sitten einer Minderheit von Menschen „mit Migrationshintergrund“ führen dazu, daß eine multikulturelle
Gesellschaft allzu häufig auch eine multikriminelle Gesellschaft ist. Das Lied
vom „lustigen Zigeunerleben“ scheint so gesehen unbedingt einer realitätsnäheren
Überarbeitung zu bedürfen ...
25. August 2005:
Petition gegen das „Übergangsheim“
Causemannstraße
Pro Köln läßt allen Haushalten in
Merkenich eine Petition für die Schließung des Übergangsheims Causemannstraße
zukommen. Ziel der Kampagne ist es, den Entscheidungsträgern in der Kölner
Kommunalpolitik klar zu machen, daß die Bürger in Merkenich die etablierten
Parteien nicht mehr unterstützen werden, falls sie nicht endlich auch die
Interessen der Merkenicher vertreten und für die Schließung der umstrittenen
Einrichtung sorgen.
Die Petition kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:
Petition
Übergangsheim Merkenich
Acrobat Reader erforderlich
24. August 2005:
Unhaltbare Zustände in Merkenich
In einer eMail an die Chorweiler
Bezirksvertreter beschweren sich Anwohner des Übergangsheims Causemannstraße
über die Verschlechterung der Lebensverhältnisse in Merkenich. Sein Sohn und
dessen Freunde seien von Landfahrerkindern überfallen und ausgeraubt worden,
schreibt ein besorgter Vater. Durch das Übergangsheim habe „die Polizei in
unserem Ort eine Lebensstellung“, da es immer wieder zu Straftaten komme,
beklagt der Mann.
Pro Köln fordert die Schließung und
Auflösung des Übergangsheims Causemannstraße. Ein gehöriger Teil der
einschlägigen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen könnte eingespart werden,
wenn abgelehnte Asylbewerber konsequent und zeitnah abgeschoben werden würden.
Stattdessen ziehen sich die einschlägigen Verfahren oft jahrelang hin. Bezahlen
für diese verfehlte Politik der Altparteien muß letztlich der Bürger - ob als
Steuerzahler oder als Kriminalitätsopfer. Schluß damit!
14. Juli 2005:
Schulleiter sprechen sich für
Trennung aus
Der seit einigen
Monaten schwelende Konflikt am Schulzentrum Pesch hat einen neuen Höhepunkt
erreicht: Sowohl der Direktor des Montessori-Gymnasiums, Hans Theo Klug, als
auch die Leiterin der Konrad-Adenauer-Hauptschule, Gisela Kusenberg, haben sich
nun öffentlich für eine räumliche Trennung ihrer Schulen ausgesprochen. In
einem Pressegespräch mit dem „Stadt-Anzeiger“ begründeten die Pädagogen ihre
Forderung mit der eskalierenden Gewalt zwischen den Jugendlichen der beiden
Schulformen. Die Menschen vor Ort kennen freilich die wahren Hintergründe der
Gewaltwelle: Die Masse der Hauptschüler hat einen sogenannten „Migrationshintergrund“
- das Schulzentrum Pesch erlebt deshalb im kleinen die großen Probleme einer
multikulturellen Gesellschaft. weiter
2. Juni 2005:
Elterliche Sorge um das Schulzentrum Pesch
Fast täglich gibt es am Schulzentrum Pesch gewaltsame
Auseinandersetzungen zwischen den Kindern und Jugendlichen. Vor
allem das Zusammenleben zwischen Gymnasiasten und Hauptschülern
scheint nicht mehr zu funktionieren. Die Betroffenen wissen warum:
Denn schon jetzt ist das Schulzentrum ein Beispiel für die
problematische multikulturelle Bevölkerungszusammensetzung der
Zukunft. weiter
14. April 2005:
Wojtila statt
Marx
Die Fraktion pro Köln in der Bezirksvertretung
Chorweiler hat per Dringlichkeitsantrag für die Bezirksvertretungs-Sitzung
am 19. April die Umbenennung der Karl-Marx-Allee in Karol-Wojtyla-Allee
angeregt. Zur Begründung führt
die Fraktion aus:
„Karl
Marx war der Schöpfer einer Ideologie der Unfreiheit, die Karol Wojtyla als
Papst Johannes Paul II. zu überwinden mitgeholfen hat. Die Straßen und
Alleen im Stadtbezirk sollten die Namen von Persönlichkeiten tragen, die
Symbol sind für zukunftsweisende Werte – nicht für die Schrecken
untergegangener Diktaturen.“
24. März 2005:
Kein Gedenken an den 8. Mai
Die Bezirksvertretung Chorweiler hat den pro-Köln-Antrag
auf Durchführung einer würdigen Gedenkfeier am 8. Mai abgelehnt. Wie die
„Kölnische Rundschau“
berichtet, haben die Bezirksvertreter der Altparteien dabei ihre Ablehnung gegen
pro Köln durch demonstratives schlechtes Benehmen zum Ausdruck gebracht. Der
Artikel ist hier
dokumentiert.
21. Oktober 2004:
Chorweiler Bezirksvorsteher will Moschee-Bau
Das gute Abschneiden der Bürgerbewegung pro Köln liegt dem
Chorweiler Bezirksvorsteher Hans-Heinrich Lierenfeld (CDU) zwar schwer im Magen,
aber er will trotzdem in seinem Stadtbezirk eine Moschee bauen lassen. Das
islamische Gotteshaus soll allerdings still und klein sein, sagt der CDU-Mann im
Gespräch mit dem
„Kölner
Stadt-Anzeiger“. Als Reaktion auf das gute
pro-Köln-Ergebnis in Merkenich ist die Verteilung eines Teils der Asylanten aus
dem Übergangsheim Causemannstraße „gleichmäßiger auf ganz
NRW“ angedacht. Lierenfeld unterläßt es aber, konkrete
Zahlen und Termine zu nennen.
Bevor der Chorweiler Moscheebau-Plan ganz gestrichen und das
Übergangsheim aufgelöst wird, muß pro Köln wahrscheinlich erst sein Wahlergebnis
vor Ort zwei Mal verdoppeln. Tendenziell zeigt sich schon jetzt: pro Köln wählen
wirkt; die alten politischen Kräfte verlieren schnell den Mut und treten den
Rückzug an. Erst werden ihre Multi-Kulti-Pläne kleiner, dann verflüchtigen sie
sich nach anderswo hin - und sobald pro Köln 51 Prozent der Stimmen erreicht
hat, werden sie ganz gestrichen.
26. September
2004:
Triumph in Chorweiler
Mit 7,38 Prozent der Stimmen hat pro Köln in
Chorweiler ein großartiges Wahlergebnis eingefahren. Die Bürgerbewegung
bildet aus dem Stand heraus in der nördlichsten Kölner Bezirksvertretung
eine Fraktion. Im Zentrum von Chorweiler gaben sogar 8,95 Prozent der Wähler
pro Köln ihr Vertrauen, bei 10,08 Prozent lag die Zustimmung in Blumenberg,
10,10 Prozent waren es in Volkhoven/Weiler, und in Merkenich erreichte pro
Köln mit 12,14 Prozent einen absoluten Spitzenwert.
Das hervorragende Wahlergebnis ist der unermüdlichen
Arbeit von Martin Schöppe, Mara-Lydia Schmidt und Dieter Hillgruber zu
verdanken. Für pro Köln im Bezirk Chorweiler gilt: Weiter so!
16. September 2004:
Infostand in Chorweiler
Pro Köln hat heute im multi-kulturellen Zentrum Chorweiler
einen überaus erfolgreichen Infostand durchgeführt. Dabei bekundeten auffallend
viele Bürger, am 26. September pro Köln zu wählen bzw. bereits per Briefwahl ihr Kreuz
bei pro Köln gemacht zu haben. Die ebenfalls vor Ort im Wahlkampf stehenden Vertreter der
Rathaus-Parteien mußten sich von manchen Bürgern scharfe Kritik gefallen lassen. Vor
allem die Moscheebau-Pläne von CDU, SPD, FDP und Grünen stoßen offensichtlich bei der
Mehrheit der in Chorweiler lebenden Deutschen auf lebhaften Widerspruch.
 |
Wahlkampf im Auge des multi-kulturellen Taifuns am Liverpooler
Platz in Chorweiler. Für viele Deutsche in diesem Stadtteil ist pro Köln zur letzten
Hoffnung im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit und Überfremdung geworden. |
23. Juni 2004:
Beschwerdeausschuß bügelt Merkenicher Bürgerantrag ab
Der Beschwerdeausschuß des Rates der Stadt Köln hat am 21. Juni einen
Bürgerantrag aus Merkenich für die Reduzierung der Belegung des dortigen städtischen
Asylbewerber-Heims drittklassig beerdigt. Die Sache soll in der Bezirksvertretung
Chorweiler weiter beraten werden, beschloß eine unheilige Allianz aus CDU, Grünen, SPD,
FDP und PDS. Ändern soll sich nichts. Die 80,8 Prozent ganz normalen einheimischen
Bürger, die noch in Merkenich wohnen, haben offensichtlich im Kölner Stadtrat keine
Interessenvertretung mehr.
Immerhin mußte die Stadtverwaltung eingestehen, daß bestimmte Bewohner der
umstrittenen Einrichtung immer wieder Polizeieinsätze nötig gemacht haben und daß die
Situation in Merkenich problematisch geworden ist.
Pro Köln fordert die Schließung des Merkenicher Asylbewerber-Heims. Der Plan der
Rats-Parteien, immer mehr Menschen aus aller Herren Länder in Köln aufzunehmen, bringt
inakzeptable Belastungen für die ohnehin stark gebeutelte Stadtkasse mit sich und hat in
verschiedenen Stadtteilen zu einem unerträglichen Anstieg der Kriminalität geführt,
insbesondere durch zahlreiche Eigentums-Delikte. So kann es nicht weitergehen!
16. März 2003:
Pro Köln triumphiert in Chorweiler und Mülheim
Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland hat die nationale
Opposition in den Kölner Stadtteilen Chorweiler und Mülheim erfolgreich gegen den
Multi-Kulturalismus demonstriert. Etwa 200 Pro-Köln-Anhänger und Bürger aus
den betroffenen Vierteln nahmen an Demonstrationszügen gegen den geplanten Bau von
Groß-Moscheen an der Merianstraße und an der Kalk-Mülheimer-Straße teil. Die
gewaltbereite linke Szene, die zur Blockade der pro-Köln-Demonstrationen aufgerufen
hatte, ging regelrecht unter. Offensichtlich hat die Polizei aus ihren Fehlern bei den
letzten pro-Köln-Demos gelernt: den Beamten gelang es im Rahmen eines intelligenten
Einsatzes nahezu gewaltfrei, das kriminelle linke Milieu ins Leere laufen zu lassen.
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Manfred Rouhs spricht auf dem Londoner Platz in Chorweiler. Zuvor hatten
rund 150 Linksextremisten eine S-Bahn blockiert, die pro-Köln-Anhänger nach Chorweiler
beförderte. Die Verspätung blieb aber mit rund 20 Minuten im KVB-üblichen Rahmen. |
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Überall im Herzen von Chorweiler standen die Anwohner
auf den Balkonen, um den pro-Köln-Rednern zuzuhören. Gewaltbereite ausländische
Jugendliche wurden bereits weit im Vorfeld der Kundgebung von der Polizei abgedrängt. |
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Auch für den organisierten linksextremen Mob war die Durchfahrt verboten.
Bereits bei der S-Bahn-Blockade waren die ersten linken Scharfmacher festgenommen worden. |
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Die Losungen von pro Köln beherrschten den Londoner
Platz. Viele der in Chorweiler lebenden Deutschen haben die pro-Köln-Petitionen gegen die
Moschee-Bauten unterschrieben. |
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"Keine Groß-Moschee nach Köln!" So lautete das Motto der
Demonstrationszüge. Die Positionierung des Transparentes vor einem Einsatzfahrzeug der
Polizei kann als symbolisch gewertet werden: rund tausend Polizisten waren im Einsatz, um
mit der linken Szene Katz (= Polizei) und Maus (= "Antifa") zu spielen. |
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Zum Abschluß der Kundgebung erklangen die drei Strophen
des Deutschlandliedes. Die hervorragende Akustik der Chorweiler Hochhaus-Schluchten trug
die Haydn-Melodie in jeden Winkel des multikulturell geprägten Stadtteils. |
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Dann begann der Demonstrationszug über den Athener Ring durch das Zentrum
von Chorweiler. Die "Antifa" versuchte verzweifelt, aber erfolglos, die Demo
aufzuhalten. |
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Die pro-Köln-Demonstration verlief diszipliniert und
reibungslos. |
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Die Randale der "Antifa" erzwang lediglich eine kurze Pause, die
von pro Köln für eine Kundgebung auf dem Athener Ring genutzt wurde. |
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Transparente "gegen Multikulturalismus" sind
bis zum 15. März 2003 in Chorweiler noch nie gezeigt worden. Diese Demonstration wird vor
Ort gewiß noch lange für Diskussionsstoff sorgen. |
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Auch am Athener Ring hörten die Anwohner den pro-Köln-Rednern aufmerksam
zu. Der Ausländeranteil in manchem der dortigen Wohnklötze liegt oberhalb von 90
Prozent. Die Auseinandersetzung mit dem Multi-Kulturalismis ist hier hoch brisant. Sie
wurde bislang oft nur hinter vorgehaltener Hand geführt - bis pro Köln das Tabu brach. |
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Pro Köln ging es darum, in Chorweiler Flagge zu zeigen.
Das ist in vollem Umfang gelungen. |
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Nach erfolgreichem Abschluß der Chorweiler Demonstration folgte das Gros
der Demo-Teilnehmer pro Köln auf die andere Rheinseite, auf den Wiener Platz. Mülheim
und die angrenzenden Stadtteile haben einen ähnlich hohen Ausländeranteil wie
Chorweiler, auch dort soll eine Groß-Moschee gebaut werden. |
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Auch hier ist pro Köln erfolgreich. Der Wiener Platz
geht zumindest für diesen Tag wieder in deutsche Hand über. Schwarz-Rot-Gold weht im
rechtsrheinischen Zentrum des Multi-Kulturalismus. |
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Rechtsanwalt Markus Beisicht spricht. Auch in Mülheim, Kalk und Buchheim
haben viele Bürger die pro-Köln-Petition gegen das dortige Moscheebau-Projekt
unterschrieben. Jetzt wird der Protest gegen die Multi-Kulti-Pläne der Stadtspitze auf
der Straße sichtbar. |
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"Dumm, dümmer, Antifa" lautet eine
Volksweisheit, die sich in Mülheim wieder einmal bestätigt hat. Die gewaltbereite linke
Szene sammelt sich abseits des eigentlichen Geschehens in der Jan-Wellem-Straße, um die
Pro-Köln-Demonstration zu blockieren. |
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Die pro-Köln-Demo aber führt über die Frankfurter Straße. Die
"Antifa" läßt sich von der Polizei an der Nase herumführen, einkesseln und
kaltstellen. Insgesamt werden von 200 linken Gewalttätern 150 festgenommen.
Pro-Köln-Transparente beherrschen währenddessen den Wiener Platz. |
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Dann erklingt auch auf dem Wiener Platz das
Deutschlandlied in allen drei Strophen. Das hat es an dieser Stelle im
Nachkriegsdeutschland noch nie gegeben! Ein Symbol deutschen Selbstbehauptungs-Willens im
multikulturellen Mülheim! |
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Eine Handvoll Gegendemonstranten hält sich an der U-Bahn-Haltestelle
Wiener Platz auf. Bei den pro-Köln-Reden haben diese Leute Gelegenheit, ihren politischen
Horizont zu erweitern. |
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Danach formiert sich der Demonstrationszug. Die
Strecke führt über die Frankfurter Straße durch das Herz von Mülheim zum dortigen
Bahnhof. Nur wenige "Antifas" sind an dieser Stelle Zaungäste des Geschehens. |
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Ein Polizeihubschrauber klärt die linken Aktivitäten auf. Statt in der
Jan-Wellem-Straße zu versauern, hätte die "Antifa" ihre Demo auch gleich auf
einen der Hinterhöfe der Kölner Polizei verlegen können. Das hätte Transportkosten
gespart. |
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"Keine Groß-Moschee nach Köln!" - dieses
Transparent findet seinen Weg auch über die Frankfurter Straße in Mülheim. Pro Köln
setzt sich durch. Der Rechtsstaat siegt über die linke Gewaltbereitschaft.
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6. Dezember 2002:
Pfarrer contra Moschee-Bau
Am 5. Dezember sprach der katholische Pfarrer Dr. Hansjosef Weiers aus Neuss
bei einer Versammlung der Bürgerbewegung pro Köln e.V. in Chorweiler, die von rund 70
Chorweiler Bürgern besucht worden ist. Der Priester nahm mit deutlichen Worten
Stellung gegen den Plan der Kölner Stadtspitze, an der Merianstraße eine Moschee
errichten zu lassen. Christentum und Islam seien unvereinbar, sagte der Geistliche. Das
Christentum erkenne individuelle Menschenrechte an, die es im Islam nicht gäbe. Moscheen
seien stets auch Stätten islamischer Mission, der es aus christlicher Sicht
entgegenzutreten gelte, betonte Dr. Weiers.
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Von links nach rechts: Markus Beisicht, Pfarrer Dr.
Hansjosef Weiers, Judith Wolter. |
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Manfred Rouhs (stehend) spricht. Anders als der örtliche
Pfarrer Hoitz erklärte sich Pfarrer Dr. Weiers mit dem Engagement von pro Köln gegen die
Moscheebau-Pläne solidarisch. |
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Zuvor hatte das pro-Köln-Vorstandsmitglied Manfred Rouhs den Chorweiler
Pfarrer Markus Hoitz aufgefordert, die Petition der Bürgerbewegung gegen die
Moscheebau-Pläne zu unterstützen. Hoitz aber bezog Stellung für den Moschee-Bau und
äußerte, Rouhs sei ihm aufgrund "seiner Agitation (...) äußerst suspekt". An
Rouhs' Adresse erklärte Pfarrer Markus Hoitz: "Ich möchte meinen Namen nicht mit
Ihrem Namen in einer Reihe sehen." |