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29. Juli 2008:
Asylbewerber alleingelassen
Die Kölner Sozialdezernentin Marlis
Bredehorst (Grüne) tritt stets betont multi-kulturell, kosmopolitisch und
experimentierfreudig auf – und doch werden unter ihrer Verantwortung
Asylbewerber in Container weggesteckt und sich selbst überlassen. Weil es
selbstverständlich langweilig ist, den ganzen Tag in einem von der Stadt
bereitgestellten Wohncontainer zu sitzen und auf bessere Zeiten zu warten,
entwickelt ein Teil der problematischen Klientel dann Eigeninitiative und geht
im Veedel auf Erkundungstour. Gelegentlich werden Wohlstandsunterschiede
gegenüber der Nachbarschaft in Eigeninitiative ausgeglichen: Fahrräder
verschwinden, Wertgegenstände kommen abhanden. Zudem sind Ruhestörungen und
Belästigungen an der Tagesordnung. Eine dumme Sache für alle Beteiligten.
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2. Juli 2008:
Lindenthal
und der CSD
Der Christopher Street Day (CSD) ist
bekanntlich ein Ereignis, daß schwerpunktmäßig in der Kölner Innenstadt
stattfindet. Neben den diversen Umzügen mit sechsstelliger Teilnehmerzahl
aus halb Mitteleuropa gehört dazu ein Straßenfest in der Altstadt, das
erfreulicherweise in die Ferienzeit fällt, mit der Folge, daß manche
eingeborenen Altstädter drei Tage vor Beginn der Feierlichkeiten ihre
Urlaubsreise in den Süden ans Meer antreten und drei Tage nach deren Ende wieder
zurück kommen. Wer in der Innenstadt lebt, ist Kummer gewohnt. Lärm und Bambule
sind für ihn an der Tagesordnung. weiter
5. März 2008:
„pro-Köln-Effekt“ in
Braunsfeld
Sie kennen den „pro-Köln-Effekt“
noch nicht? Der funktioniert ganz einfach: Sobald sich pro Köln eines
Mißstandes annimmt, ihn z.B. zum Gegenstand einer Petition oder auch nur
eines Antrages oder ein Anfrage macht, wird der kommunale Apparat, um der
Bürgerbewegung „den Wind aus den Segeln zu nehmen“. Ob Asylantenheime
in Poll geschlossen oder Problempersonen aus Merkenich wegverlegt werden,
ob Bahnstationen instand gesetzt und gereinigt werden oder ein Drogenlokal
in der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg geschlossen wird, stets handelte
es sich um Reaktionen auf pro-Köln-Initiativen.
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31. Oktober
2007:
Farbe bekennen gegen „Lustreisen“
Pro Köln fordert die Lindenthaler Kommunalpolitiker mit einem
Antrag für nächste Sitzung der Bezirksvertretung dazu auf, Farbe zu bekennen
gegen die Teilnahme von Ratspolitikern an sogenannten „Lustreisen“ stadtnaher
Unternehmen, die zu Lasten der Steuer- und Gebührenzahler gehen. In dem
Antrag heißt es: „Die Bezirksvertretung verurteilt die Teilnahme von Kölner
Kommunalpolitikern an Reisen stadtnaher Unternehmen in den vergangenen Jahren,
soweit diese Reisen nicht dienstlich veranlaßt waren und die Kosten dafür nicht
von den Reisenden selbst getragen wurden.“
Zur Begründung führt der pro-Köln-Bezirksvertreter Hans-Willi
Wolters aus:
„Die an den sogenannten ‚Lustreisen’ beteiligten Mandatsträger
haben dem Ansehen der Kölner Kommunalpolitik geschadet, also auch dem Ansehen
all jener, die ihr Ehrenamt im Rat und in den Bezirksvertretungen ernst nehmen,
es sich also nicht auf Kosten des Steuer- und Gebührenzahlers persönlich gut
gehen lassen. Die meisten Bezirksvertreter wurden – bislang – zu einem solchen
Fehlverhalten gar nicht erst in Versuchung geführt: sie waren zu unwichtig, um
eingeladen zu werden. Nachdem es aber der Rat versäumt hat, in seiner Sitzung im
Juli 2007 eine Resolution gegen die von einem Teil der Ratsmitglieder
unternommenen ‚Lustreisen’ zu verabschieden, verbleiben den Kölner Bürgern die
(unwichtigen) Bezirksvertreter als letzte Hoffnung auf einen deutlichen
Fingerzeig in Richtung Rathaus, auf einen Appell zur Umkehr.“
Am 3. Dezember
wird es nun Sache der Bezirksvertreter der alten politischen Kräfte sein, zu
entscheiden, ob sie sich dieser Argumentation anschließen oder den
pro-Köln-Antrag ablehnen wollen.
22. August 2007:
Carl-Diem-Weg: Phyrussieg für
Blömer-Frerker
Ein Phyrussieg für die
CDU-Bezirksvorsteherin Helga Blömer-Frerker: Das Verwaltungsgericht Köln hat den
Antrag auf Erlaß einer Einstweiligen Verfügung der Kölner Sporthochschule gegen
die Umbenennung des Carl-Diem-Weges durch die Bezirksvertretung Lindenthal
abgelehnt (Az.: 20 L 531/07). Obwohl durch die gegen die Stimme von pro Köln
beschlossene Umbenennung der Sporthochschule völlig unsinnige, immense Kosten
aufgeladen werden und das Gesetz Straßen-Umbenennungen nur mit einem
vernünftigen Grund zuläßt, seien die Mehrheitsfraktionen prinzipiell berechtigt
gewesen, die Umbenennung vorzunehmen, entschied das Gericht.
Dazu erklärt der Lindenthaler
pro-Köln-Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters:
„Die Gerichtsentscheidung ist
ein Phyrussieg für die CDU-Bezirksvorsteherin Helga Blömer-Frerker und die
Mehrheitsfraktionen in der Bezirksvertretung, die einen völlig unsinnigen
Kleinkrieg gegen die Sporthochschule führen. Daß sie dem einzigen Anlieger einer
Straße deren Umbenennung aufzwingen, notfalls gestützt auf Gerichtsentscheide,
macht deutlich, wie weltfremd manche Politiker sind. Identifizieren kann sich
mit dem neuen Straßennamen außerhalb des Bezirksrathauses niemand. Daran vermag
auch ein Prozeßerfolg nichts zu ändern – eher dürfte das Gegenteil der Fall
sein: Die Fronten verhärten sich. So sieht Politik gegen die Interessen der
Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt aus!“
26. Juli 2007:
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Sacharbeit
im Dienste des Bürgers
Die Stadt
Köln kommt mit der Ausbesserung von Straßenschäden im Bereich der
Bezirksvertretung Lindenthal wie überall im Stadtgebiet kaum noch nach.
Im Raum Aachener Straße Ecke Maarweg haben Unkräuter ihren Weg durch den
Straßenbelag gefunden. Pro-Köln-Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters macht
mit einer
Anfrage Dampf. Er will wissen:
1. Ist der Verwaltung der auffallend schlechte Straßenzustand
im Bereich Aachener Straße Ecke Maarweg bekannt?
2. Was wird in diesem Bereich zur Unktrautbekämpfung
unternommen?
3. Wie will die Verwaltung künftig Straßenschäden
insbesondere durch nachhaltiges Unkrautwachstum vorbeugen?
Die
Verwaltung muß darauf im August reagieren und wird hoffentlich zumindest
versuchen, das Problem in den Griff zu bekommen.
Eine
Broschüre, die Sie hier
als PDF-Datei abrufen können, stellt die wichtigsten Aktivitäten der
Bürgerbewegung pro Köln in der Bezirksvertretung Lindenthal in den
zurückliegenden Jahren vor. Sie ist auch als Druckversion erhältlich und kann
hier kostenfrei angefordert werden.
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Wir würden uns freuen, wenn Sie bei der
Verbreitung dieser Informationsschrift helfen, die mit der Dokumentation
unserer Lindenthaler Bezirksvertretungs-Arbeit eines deutlich werden läßt: Eine andere Politik für unseren Stadtbezirk ist möglich! |
26. April 2007:
150.000 Euro Schaden für die
Sporthochschule
In ihrer Sitzung am 7. Mai
soll die Bezirksvertretung Lindenthal eine Dringlichkeitsentscheidung
genehmigen, mit der die Bezirksvorsteherin Blömer-Frerker (CDU) den Widerspruch
der Sporthochschule Köln gegen die von CDU, SPD, FDP und Grünen beschlossene
Umbenennung des Carl-Diem-Weges abgeschmettert hat. Pro Köln wird dieser
Dringlichkeitsentscheidung selbstverständlich die Zustimmung versagen. Denn wie
die Sporthochschule in der Begründung ihres Widerspruchs zurecht vorträgt, sehen
die vom Rat der Stadt Köln beschlossenen „Richtlinien für die Neu- und
Umbenennung von Straßen und Plätzen“ vor, daß eine Straße „nur in besonderen
Ausnahmefällen umbenannt“ werden kann. Welcher „besondere Ausnahmefall“ soll
hier aber vorliegen, nachdem der Weg, der zur Deutschen Sporthochschule führt,
bereits seit Jahrzehnten nach Carl Diem benannt ist und über dessen Lebenslauf
seither keinerlei neue Informationen bekannt geworden sind? Es handelt sich
offenbar um eine völlig willkürliche politische Entscheidung, die lediglich auf
einer Veränderung in der Bewertung Carl Diems durch die Mehrheitsfraktionen in
der Bezirksvertretung beruht. weiter
5. Februar 2007:
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Auch in Braunsfeld waren letzte Woche
pro-Köln-Aktivisten unterwegs, um Unterschriften für das Bürgerbegehren
gegen die Kölner Großmoschee zu sammeln. Erfreulicherweise bestätigte sich
dabei wieder einmal das Bild der letzten Monate: Überall in Köln ist die
Bereitschaft der einheimischen Bevölkerung groß, aktiv etwas gegen die
weitere Islamisierung unserer Heimatstadt zu unternehmen! Und so konnten
Dutzende von Unterschriften gesammelt und zahlreiche positive Gespräche mit
den Bürgern geführt werden - ein weiterer Schritt zur Verankerung von pro
Köln im Stadtbezirk Lindenthal! |
20. November 2006:
Sporthochschule wird
abgekanzelt
Daß die Stadtspitze ihre
unmittelbaren politischen Kritiker und Konkurrenten von der Bürgerbewegung pro
Köln herablassend behandelt, ist weder neu, noch – in Kenntnis der einschlägigen
Mechanismen – ungewöhnlich. Die Arroganz, mit der aber selbst der Direktor der
Kölner Sporthochschule, Prof. Dr. W. Tokarski, von der Obrigkeit abgekanzelt
wird, weil er sich in seine eigenen Angelegenheiten „einmischt“, verblüfft dann
doch.
Es geht um die Umbenennung des Carl-Diem-Weges in Müngersdorf. Da hatte es Herr
Prof. Dr. Tokarski doch glatt gewagt, zu widersprechen, Argumente gegen die
Umbenennung derjenigen Straße vorzubringen, an der sein Institut liegt – und
kritische Fragen zu stellen. Für Briefe diese Art scheint es im Rathaus eine
„Rundablage“ zu geben. Deshalb hakte Prof. Tokarski mit einem geharnischten
Schreiben an Oberbürgermeister Fritz Schramma nach:
weiter
23. Oktober 2006:
Carl-Diem-Weg gegen die
Stimme von pro Köln umbenannt
Die Umbenennung des
„Carl-Diem-Weges“ in „Am Sportpark Müngersdorf“ ist gegen alle Widerstände der
Anwohner nun endgültig beschlossene Sache. Mit den Stimmen der Grünen, der FDP, der
SPD und auch der CDU wurde die entsprechende Verwaltungsvorlage in der letzten
Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal angenommen. Lediglich Hans-Willi
Wolters lehnte die Umbenennung im Namen von pro Köln ab, wie auch der
„Stadt-Anzeiger“ berichtete.
14 zu eins also für einen
weiteren Akt pietätloser Bilderstürmerei. Leben und Werk des Sportpioniers Carl
Diem wurden dabei auf eine umstrittene Rede am Ende des 2.Weltkrieges reduziert.
Jene, die mit dem „Glück der späten Geburt“ gesegnet sind, schwingen sich damit
unnachsichtig zu Richtern über Menschen auf, die in schwierigsten Zeiten
versucht haben, anständig zu bleiben. Und dem Gründungsrektor der
Sporthochschule Köln wird von unabhängiger Seite eben auch bescheinigt, nie ein
bekennender Nazi gewesen zu sein – ganz im Gegensatz zu den zahlreichen
Opportunisten, die nach dem Krieg nahtlos ihre politischen Karrieren in CDU oder
SPD fortsetzen konnten.
So ließ es sich auch die
heutige Leitung der Sporthochschule nicht nehmen, gegen die Umbenennung zu
protestieren. In einer ausführlichen Stellungnahme an die Bezirksvertretung
Lindenthal verwies der heutige Rektor Prof. Dr. Tokarski auf die unbestrittenen
Verdienste Carl Diems. Den Vorwürfen bezüglich Diems Durchhalterede aus dem Jahr
1945 stellt Tokarski die regimekritische Haltung Diems entgegen: Nicht nur, daß
Diem mit einer Jüdin verheiratet gewesen ist; er half auch jüdischen Freunden,
das Land zu verlassen. 1939 stufte ihn sogar die nationalsozialistische
Gauleitung als „zu demokratisch für das NS-Regime“ ein.
Doch die Politiker der
Altparteien zeigten sich - wie bei Fragen des Zeitgeistes üblich - uneinsichtig
gegenüber vernünftigen Argumenten. Nicht einmal der Bitte um einen Aufschub der
Entscheidung bis Ende 2007, in dem ein wissenschaftliches Forschungsprojekt über
Diems Rolle in der NS-Zeit abgeschlossen sein soll, wurde nachgekommen. Armes
Köln …
18. August 2006:
Verbesserungen im
Straßenverkehr
Für die nächste Sitzung
der Bezirksvertretung am 28. August hat Hans-Willi Wolters zwei Verbesserungen
im Straßenverkehr angeregt. Zum einen soll die Verwaltung beauftragt werden,
für einen besseren Regenwasserabfluß auf dem Fußgängerüberweg Aachener
Straße/Ecke Kitschburgerstraße zu sorgen. Bisher ist dieser Fußgängerüberweg
phasenweise wegen Überschwemmung kaum passierbar.
Bei der Autobahnausfahrt
Dürener Straße sollen nach dem Willen des pro-Köln-Bezirksvertreters die zu tief
sitzenden Kanaldeckel höher gelegt werden, um diese „künstlichen Schlaglöcher“
zu beseitigen. Abgesehen von diesen Problemen im Straßenverkehr beantragt pro
Köln zudem die jährliche Durchführung eines „Tags der Jugend“ im Bezirksrathaus,
um auch jungen Menschen und Schülern die Kommunalpolitik näher bringen zu
können.
„Ich bin gespannt, wie sich die etablierten
Parteien zu diesen sachlichen und ideologisch unverdächtigen Anträgen verhalten
werden“ betont Wolters im Vorfeld der Sitzung. „Wenn es CDU und SPD wirklich um
das Gemeinwohl geht, müßten sie sich ja eigentlich konstruktiv mit den
Vorschlägen auseinandersetzen.“
13. Juni 2006:
Grüne und FDP wollen Bezirksrathaus mit
Schwulen-Flagge schmücken
Anläßlich
der diesjährigen CSD-Homosexuellen-Parade haben FDP und Grüne für die nächste
Sitzung der Bezirksvertretung beantragt, daß Bezirksrathaus vom 14. bis zum 16.
Juli mit der „Regenbogenfahne“ zu beflaggen. Als Begründung wird angeführt, ein
„Zeichen der Solidarität mit den homosexuellen Bürgerinnen und Bürgern im
Stadtbezirk“ setzen zu wollen.
Die Bürgerbewegung pro Köln lehnt solche
einseitigen Bevorzugungen sexueller Minderheiten strikt ab. Welchen Grund soll
es geben, sich mit irgendwelchen sexuellen Präferenzen „solidarisch“ zu
erklären? Wer was in seinem Schlafzimmer macht, sollte Privatsache eines jeden
einzelnen sein. Es kann auch nicht sein, daß bestimmte, sicher nicht
mehrheitsfähige sexuelle Praktiken von offizieller städtischer Seite sozusagen
ein „Gütesiegel“ erhalten und gleichsam als „besonders wertvoll“ gelten. Kurzum:
Pro Köln ist der Ansicht, daß es in einer aufgeklärten Stadt in diesem Bereich
weder positive noch negative Diskriminierungen geben sollte. Deshalb wird pro
Köln einer Beflaggung städtischer Gebäude anläßlich einer Schwulen-Parade
natürlich nicht zustimmen.
6. April 2006:
Neven-DuMont-Falschmeldung gestoppt
Jetzt hat auch der
„Stadt-Anzeiger“ eine strafbewährte
Unterlassungs-Verpflichtungserklärung abgeben. Die Zeitung verpflichtet
sich darin, nicht mehr zu behaupten, daß die Bezirksvertretung Lindenthal
einstimmig die Umbenennung des Carl-Diem-Weges beschlossen hat. Denn der
pro-Köln-Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters hat selbstverständlich gegen die
Umbenennung gestimmt, weil pro Köln dieses unsinnige Vorhaben von Anfang an
bekämpft hat. Auch in diesem Fall hatte pro Köln sogar eine groß angelegte
Flugblattaktion für den Erhalt des Carl-Diem-Weges durchgeführt.
30. März 2006:
Desinformation im
„Stadt-Anzeiger“
Wie manipulativ der „Kölner
Stadt-Anzeiger“ über die hiesige Kommunalpolitik berichtet, zeigt wieder einmal
ein Bericht über die geplante Umbenennung des Carl-Diem-Weges in Müngersdorf.
Die zuständige Bezirksvertretung Lindenthal habe in ihrer jüngsten Sitzung
„einstimmig“ die Umbenennung der Straße an der Kölner Sporthochschule in „Am
Sportpark Müngersdorf“ beschlossen, behauptet der „Stadt-Anzeiger“ in einem am
30. März 2006 veröffentlichten
Artikel. Die Wahrheit sieht anders aus: Die Entscheidung fiel bei einer
Gegenstimme, und die kam vom Lindenthaler pro-Köln-Bezirksvertreter Hans-Willi
Wolters. Wer aber den irreführenden Zeitungsartikel liest, muß glauben, auch pro
Köln hätte der Umbenennung zugestimmt. So streut das DuMont-Blatt seinen Lesern
Sand in die Augen!
23. Februar
2006:
CDU
greift pro-Köln-Antrag auf
In der letzten Sitzung
der Bezirksvertretung Lindenthal beantragte Hans-Willi Wolters für die
Bürgerbewegung pro Köln, daß das Gelände mit den ehemaligen Schulbaracken an der
Friedrich-Schmidt-Straße in die Renovierungsarbeiten der Grünflächen am
Lindenthaler- und Rautenstrauchkanal miteinbezogen werden sollte. Frau
Hermine Verheggen-Buschhaus stellte daraufhin im Namen der CDU-Fraktion einen
weitergehenden Ersetzungsantrag, in dem „... die Verwaltung bzw. das
Gebäudemanagement aufgefordert wird, das Gelände der ehemaligen Sonderschule
Friedrich-Schmidt-Straße zu entsiegeln, den Zaun abzubrechen und das Gelände an
das Grünflächenamt so zu übergeben, daß eine Neuanpflanzung von Bäumen etc.
möglich ist.“ Dieser Antrag wurde dann mit nur einer Stimme Enthaltung (SPD)
angenommen.
Hans-Willi Wolters
erklärte im Anschluß an die Sitzung: „Es ist erfreulich, daß immer mehr
CDU-Mandatsträger den von oben verordneten, undemokratischen Ausgrenzungskurs
gegenüber pro Köln verlassen. Denn gerade in den Bezirksvertretungen sollten die
Sachargumente über parteitaktische Erwägungen gehen. In diesem Sinne ist die
Entscheidung zur Renovierung des ehemaligen Schulgeländes an der
Friedrich-Schmidt-Straße voll und ganz zu begrüßen.“
6. Februar 2006:
NEIN zur
Umbenennung des Carl-Diem-Weges
Pro-Köln-Mitglieder haben am Wochenende im Stadtbezirk Lindenthal 10.000
Flugblätter gegen die geplante Umbenennung des Carl-Diem-Weges verteilt. Das
Informations-Blatt enthält einen Aufruf an die Bevölkerung, bei der
Bezirksbürgermeisterin Helena Blömer-Frerker gegen die von CDU, SPD, FDP und
Grünen mehrheitlich beschlossene Neubenennung des Weges an der Deutschen
Sporthochschule Köln zu protestieren. Das Flugblatt ist hier als PDF-Datei
dokumentiert:
NEIN zur
Umbenennung des Carl-Diem-Weges!
18. Januar
2006:
Trio
Infernale
Politischer Anstand
scheint für die CDU im Stadtbezirk Lindenthal ein Fremdwort zu sein. Bei den
Vorstandswahlen wurden maßgebliche Akteure der vergangenen Parteispendenaffäre
und des Müllskandals in ihren Ämtern bestätigt bzw. neu in den Vorstand
gewählt. Neuer und alter Vorsitzenden ist Richard Blömer, gegen den die
Kölner Staatsanwaltschaft schon seit mehr als zwei Jahren wegen der
CDU-Parteispendenaffäre ermittelt. weiter
21. Dezember 2005:
Blömer bleibt CDU-Chef
in Lindenthal
Einer der dubiosesten Akteure der
Kölner Christdemokraten bleibt weiterhin Chef des CDU-Ortsverbandes Lindenthal:
Der ehemalige Kölner CDU-Kreisvorsitzende Richard Blömer wurde ohne
Gegenkandidaten wiedergewählt. Die Christdemokraten in Lindenthal scheinen
sich dabei nicht an der umstrittenen Rolle Blömers gestört zu haben. Immerhin
steckt Blömer tief im Kölner Parteispendensumpf und ist immer noch Gegenstand
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Auf Druck des Landesverbandes wurde ihm
sogar eine Kandidatur für die Landtagswahl 2005 verwehrt – so negativ sehen
Blömers NRW-Parteifreunde seine Rolle im Kölner Polit-Klüngel. Der einflußreiche
CDU-Ortsverband Lindenthal hat mit all dem keine Probleme und ermöglicht Blömer
weiterhin, in der zweiten Reihe an den Strippen zu ziehen. Der umtriebige
CDU-Funktionär Blömer wird daraus sicher das Beste (für sich) machen!
13. Dezember
2005:
Carl-Diem-Weg
soll umbenannt werden
Jetzt haben
sie es doch getan: Gegen die Stimme von pro Köln beschloß die Bezirksvertretung
gestern die Umbenennung des Carl-Diem-Weges in Müngersdorf
und die damit verbundene Einleitung einer Anwohner-Befragung.
Hans-Willi Wolters bewertete den Vorgang als
„kostspieligen Unfug“. Nach seiner Einschätzung gehe es „den Bezirksvertretern
nur darum, sich zu profilieren, während die Bürger alle Nachteile der
Straßen-Umbenennung auf ihrer Seite haben“. Sie müßten, falls es tatsächlich zur
Umbenennung kommt, nicht nur neue Stempel und Briefpapiere drucken, sondern
beispielsweise auch ihre KFZ-Dokumente umschreiben
lassen.

Foto:
Carl-und-Liselott-Diem-Archiv
|
Zur Bewertung der
Persönlichkeit des Sportfunktionärs Carl Diem hat pro Köln bereits im März
Stellung genommen, als die Umbenennung in der
Bezirksvertretung erstmals auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Unter
ausdrücklichem Hinweis auf die Gegnerschaft Diems zum NS-Regime wird pro
Köln die Anwohner mit einem Flugblatt auf den Hintergrund der Umbenennung
aufmerksam machen und sie dazu auffordern, bei der Anwohner-Befragung dem
Anliegen der Mehrheitsfraktionen in der Bezirksvertretung eine Absage zu
erteilen.
Carl Diem mit seiner
Frau Liselott bei den Olympischen Spielen in Rom 1960. |
26. Oktober 2005:
Tazmanische Teufel in Lövenich
Auch im Bereich
des Stadtbezirks Lindenthal ist nicht immer alles in Ordnung. Besonders in
Sachen Kriminalität muß man stets wachsam sein, um unliebsame Entwicklungen
frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Deshalb muß man immer genau
hinschauen, wenn es - wie zum Beispiel am 21. Oktober in Lövenich geschehen - zu
brutalen Gewaltdelikten kommt. In Lövenich hatte sich nach einem
Hallenfußballturnier ein brutaler Überfall ereignet: Rund zehn Mitglieder der
Freizeit-Mannschaft „Tazmanische
Teufel“
lauerten laut Polizeibericht nach dem Turnier einem Mitspieler auf und griffen
ihn mit Baseballschlägern, Schlagringen und Metallschlagstöcken an. Der
Geschädigte mußte mit Kopf- und Gesichtsverletzungen von einem Rettungswagen ins
Krankenhaus gebracht werden.
Für die meisten
Bürger im Stadtbezirk Lindenthal dürfte ein so sinnloser Gewaltausbruch kaum
nachvollziehbar sein, aber trotzdem muß man den Ursachen und Folgen solcher
Entwicklungen genau auf den Grund gehen, um Abhilfe schaffen zu können. Pro Köln
hat deshalb - übrigens schon vor diesem Vorfall - für die nächste Sitzung der
Bezirksvertretung Lindenthal am 3. November beantragt, daß die örtliche
Polizeiführung der Bezirksvertretung jährlich einen Bericht über die
Kriminalitätsentwicklung gibt. Denn nur wer mögliche Probleme rechtzeitig
erkennt, kann auch richtig gegensteuern. Im Übrigen gibt es solche
Polizeiberichte in anderen Kölner Stadtbezirken schon länger. Höchste Zeit also,
daß hier Lindenthal baldmöglichst nachzieht!
15. Juli
2005:
Multikulti
und Kriminalität? - Bei uns in Lindenthal ist doch alles in Ordnung!
In Lindenthal läßt
es sich gut leben. Man kann alle Angebote einer modernen Großtadt nutzen und
hat gleichzeitig eine hohe Wohnqualität in seiner unmittelbaren Umgebung: Viel
Grün im Stadtwald, relative Sicherheit auf den Straßen, zahlreiche
Einkaufsmöglichkeiten und auch den Flair und die Freizeitangebote des
Universitätsviertels. Große Probleme nimmt man hier nur am Rande wahr. Aber ist
deswegen alles in Ordnung? weiter
4. Mai 2005:
Dank an Sandra Ahlburg
Sandra Ahlburg hat ihr Mandat in der Bezirksvertretung
Lindenthal niedergelegt. An ihrer Stelle rückt der Schneidermeister
Hans-Willi Wolters ins Bezirksrathaus nach. Sandra Ahlburg muß berufsbedingt
aus Köln wegziehen und kann ihr Mandat deshalb nicht länger wahrnehmen. Pro
Köln dankt ihr für die geleistete Arbeit ganz herzlich und wünscht
Hans-Willi Wolters bei der Wahrnehmung seiner verantwortungsvollen Aufgabe
eine glückliche Hand!

Sandra Ahlburg hat ihr Mandat berufsbedingt
niedergelegt. |
Hans-Willi Wolters, Jahrgang 1951, Schneidermeister,
rückt nach und freut sich darauf, pro Köln künftig im Bezirksrathaus
vertreten zu dürfen. |
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9. März 2005:
Carl-Diem-Weg wird nicht umbenannt
Ein Antrag der Grünen in der Bezirksvertretung
Lindenthal, den Carl-Diem-Weg umzubenennen, ist mit den Stimmen von SPD und
pro Köln abgelehnt worden. CDU und FDP enthielten sich in der Sitzung am
7. März der Stimme - ohne Begründung. Wahrscheinlich wollten die in
historischen Fragen eher unbedarften Bezirksvertreter dieser beiden
Fraktionen nichts falsch machen und verzichteten deshalb vorsichtshalber auf
ein Votum. Indessen konnten auch die Sozialdemokraten ihr Stimmverhalten nur
mit dem hilflosen Hinweis begründen, sie hätten nicht genug Informationen,
um einer Umbenennung des Carl-Diem-Weges zuzustimmen.
Carl Diem war der Gründer und erste Direktor der Kölner
Sporthochschule. Der 1882 in Würzburg geborene Sportwissenschaftler starb
1962 in Köln. Als Mitbegründer der „Deutschen Hochschule für
Leibesübungen“ half Diem in den 20er Jahren maßgeblich mit, den Sport in
Deutschland als akademische Disziplin zu etablieren. Der Humanist Carl Diem
rückte dabei „die Bildung der menschlichen Individualität durch den Sport“
in den Mittelpunkt seiner Lehre.
Die Nazis sahen den national-konservativen Diem als politisch
unzuverlässig an und entließen ihn 1934 aus seiner 1930 an der Universität
Berlin aufgenommenen Lehrtätigkeit. Er behielt allerdings seine Position als
Generalsekretär des Organisationskomitees der Olympischen Spiele, an deren
Durchführung er 1936 in Berlin maßgeblich beteiligt war. Dies und der
Umstand, daß er gegen Kriegsende notgedrungen eine Durchhalte-Rede hielt,
wird ihm heute von linker Seite zum Vorwurf gemacht.
Carl Diem war nie ein Nazi und hat als Verfechter eines humanistischen
Menschenbildes den NS-Machthabern die Stirn geboten - anders als viele
Politiker, die nach 1945 in den Altparteien erneut Karriere gemacht haben.
Der Versuch, ihm posthum die mit der Benennung einer Straße zum Ausdruck
gebrachte Ehre streitig zu machen, wird von pro Köln als schäbig bewertet.
26. September 2004:
Anfangs-Erfolg in
Lindenthal
Pro Köln ist mit 2,96 Prozent der Stimmen in die
Bezirksvertretung gewählt worden. Insgesamt handelt es sich leider um
das (nach der Innenstadt knapp) schlechteste Stadtbezirks-Ergebnis der
Bürgerbewegung bei diesem Urnengang. Allerdings muß die hohe Bindung betont
werden, die die rund 1.700 Wähler in den zur Bezirksvertretung Lindenthal
gehörenden Wahlbezirken an die Bürgerbewegung haben: es handelt sich
offensichtlich größtenteils um die Bezieher der Zeitung
„Pro Köln“,
die an 1.300 hiesige Haushalte verschickt wird.
In vielen Lindenthaler Stadtteilen war die
Flugblattverteilung an die Haushalte in den letzten sechs Wochen vor der
Wahl lückenhaft. Das soll im Kommunalwahlkampf 2009 besser werden! Und
selbstverständlich will pro Köln versuchen, den Adressenbestand im Bezirk
noch weiter auszubauen.
31. Juli 2004:
Infostände
in Lindenthal und Klettenberg
Auch in Lindenthal und Klettenberg läuft mittlerweile der pro-Köln-Wahlkampf
auf Hochtouren. Nicht nur an die Haushalte, auch auf der Straße verteilen
pro-Köln-Wahlkämpfer viele tausend Info-Faltblätter, die die Inhalte der
Bürgerbewegung den Lindenthalern und Klettenbergern nahebringen. Wie überall im
Stadtgebiet ist das Interesse groß - endlich bekommen die Menschen eine Antwort auf die
Frage: Wen kann man überhaupt noch wählen?

Infostand auf der Dürener Straße Ecke Gürtel ... |

... und auf dem Klettenberggürtel an der Siebengebirgsallee. |
27. Februar 2004:
pro Köln steht auf dem Stimmzettel
Schneller als in anderen Stadteilen wurden im Bezirk Lindenthal die formalen
Voraussetzungen für die Teilnahme an der Kommunalwahl erfüllt.
Aus den sechs
Lindenthaler Wahlbezirken gingen statt der 120 benötigen Unterstützungs-Unterschriften
177 ausgefüllte Formulare bei pro Köln ein, die meisten wurden von Unterstützern selbst
angefordert, ausgefüllt und per Post an pro Köln geschickt.
18. Januar 2004:
Absage an Moschebau-Pläne
Seit Anfang 2003 wurden in den Lindenthaler Stadtteilen mehr als 30.000 Flugblätter
mit der pro-Köln-Petition gegen den geplanten Bau zweier großer Moscheen in der Domstadt
verteilt. Rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger haben daraufhin mit ihrer Unterschrift
den multikulturellen Bau-Plänen der Stadtspitze eine Absage erteilt. Dadurch wurde der
Verteiler für die Zeitung Pro Köln um 1.300 Bezieher-Adressen erweitert.
Überproportional viele Bürger aus den hiesigen Stadteilen unterstützen pro Köln mit
Spenden. Sie helfen dadurch entscheidend mit, den pro-Köln-Wahlkampf im gesamten
Stadtgebiet möglich zu machen. |