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Judith Wolter
geschäftsführende stellvertretende
Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln e.V.
Vorsitzende der Fraktion pro Köln
Rechtsanwältin
Jahrgang 1978
ledig
Foto: meaningMedia Stadt Köln |
Frage: Was hat Sie persönlich dazu
bewogen, sich für die Bürgerbewegung pro Köln zu engagieren?
Antwort:
In
erster Linie war es die Unzufriedenheit mit der Politik. Gerade in
Köln unterscheiden sich die etablierten Parteien von CDU bis PDS
inhaltlich kaum noch voneinander. Das Konzept von pro Köln, als
nonkonforme Opposition auf kommunaler Ebene dagegen anzutreten, hat
mich daher überzeugt.
Frage: Für welches politische Ziel setzen Sie sich
bei Ihrer Arbeit für Köln besonders ein?
Antwort:
Am wichtigsten ist es
meiner Meinung nach, wieder Politik für den Kölner Normalbürger zu machen. Die
Unterstützung der Familie muß gegenüber der Randgruppenförderung stärker in den
Vordergrund rücken. Dazu gehört vor allem die Förderung der Vereinbarkeit von
Familie und Beruf für Frauen.
Frage: Warum glauben Sie, daß die Altparteien in der
Kölner Kommunalpolitik versagt haben?
Antwort:
Ich denke, das liegt
angesichts der katastrophalen Situation dieser Stadt auf der Hand. Köln steht
kurz vor dem Nothaushalt – trotzdem verschwenden die Altparteien nach wie vor
Geld für die obskursten Multi-Kulti-Projekte und anderen Unsinn. Darüber hinaus
ist Köln eine der unsichersten Städte Deutschlands. Köln ist nicht nur
Hauptstadt der Einbrüche und Taschendiebstähle, sondern auch der
Vergewaltigungen.
Frage: Und was ist bei pro Köln anders oder besser?
Antwort:
Pro Köln kennt keine
„politische Korrektheit“. Man muß Probleme offen aussprechen, um sie zu lösen –
und das tun wir.
Frage:
Was sagen Sie den
Kölner Bürgern, die auch von der etablierten Politik enttäuscht wurden?
Antwort:
Ich sage ihnen, daß
es nichts nützt, auf alle Politiker zu schimpfen und nicht mehr wählen zu gehen,
denn dies nützt nur den Altparteien. Um etwas zu bewegen, muß man selbst aktiv
werden und ihnen etwas entgegensetzen.
Frage:
Welche Vision haben Sie von unserer Stadt Köln in der Zukunft?
Antwort:
Vor allem wünsche ich
mir wieder mehr Demokratie in Köln. Es müssen mehr offene Diskussionen
stattfinden. Besonders in der Presse sind mehr Vielfalt und Meinungsfreiheit von
Nöten. Darüber hinaus müssen wir die Kriminalität und die Haushaltslage in den
Griff bekommen und die Bildung von Parallelgesellschaften verhindern, so daß ein
friedliches Miteinander entsteht.
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